Ottilie Scholz verteidigt Loveparade-Absage
21.01.2009 | 12:51 Uhr 2009-01-21T12:51:00+0100
Bochum. Die wegen der abgesagten Loveparade stark in die Kritik geratene Bochumer Oberbürgermeisterin Scholz wehrt sich. „Wir sind nicht provinziell, wir sind dicht bebaut,” erklärte sie zu den Schwierigkeiten, in der Bochumer City eine Strecke für über eine Million tanzender Menschen zu finden.
Einige ihrer Amtsleiter hatten im Juli 2008 die Dortmunder Loveparade be-obachtet und anschließend gewarnt, in Bochum sei das in der Innenstadt nicht zu machen. Da habe die Stadt Varianten für die Strecke geprüft, etwa den Bochumer Außenring inklusive Opel-Parkplatz. Doch mit Opel habe man nicht gesprochen, weil der Veranstalter Lopavent die Loveparade nur in der City durchführen wollte. Daran sei auch das städtische Angebot, auf die A 40 auszuweichen, gescheitert.
Polizei: "Der Nahverkehr wäre zusammengebrochen"
Dass diese Gespräche erst im Herbst 2008 stattfanden, obwohl die Stadt dem Rahmenvertrag mit Lopavent schon im Juli 2007 zugestimmt hatte, liege am Veranstalter. Der habe erst die Erfahrungen aus Dortmund auswerten wollen. Als Strecke hätte sich Lopavent dann die Bochumer Königsallee mit dem Schauspielhaus als Alleinstellungsmerkmal gewünscht – bis hin zum Südring der City inklusive Hauptbahnhof. Für Scholz & Co indiskutabel, zumal die Bahn definitiv abgelehnt hatte, Gleisarbeiten wegen der Loveparade zu verschieben.
Können sie die Haltung von Ottilie Scholz nachvollziehen?
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Polizeidirektor Martin Jensen dazu: Die Anreise der über eine Million Menschen hätte sich wohl auf 15 bis 20 Stunden verteilt. Dafür würden Transportkapazitäten fehlen: „Wir hätten Gestrandete in Essen und Gelsenkirchen gehabt. Der Personennahverkehr wäre zusammengebrochen.” Noch schlimmer wäre es beim Rückweg geworden. Nach Jansens Einschätzung kann Bochum maximal 400.000 Festgäste an einem Tag verkraften. Scholz: Hätte man die Loveparade genehmigt und wäre was passiert, „wären alle über uns und über mich hergefallen.”

19:36
Ein Rat ohne Sinn und Verstand. Schwarz und Rot Bochums Tod, Rot und Schwarz fürt zu Hartz. Glück Auf!!
15:39
ein kleiner Trost:
die Ratten - die sich sonst in der lp eingebracht hätten - gemeint sind mafiöse Schwarzhändler und Drogenhändler - werden drastische Umsatzeinbußen machen :-))
Hat das schon mal jemand hochgerechnet ?
angenommene 1,5 Mill. Besucher -
und tatsächlich NUR jeder zehnte nimmt Pillen die nicht von Ratiopharm kommen
14:07
Also nach der Ausrede der OB konnte ich mich vor lachen einfach nicht mehr halten!
Ich freu mich auch als Nicht-Fan auf die Gelsenkirchener LP ( OK eine mögliche Streckenführung bzw. der Ort der Abschlussveranstaltung ist derzeit ja noch offen!)!
Doch spricht aus der Frau und Ihrer Begründungen wir sind doch die Opfer: Bahn, Veranstalter wollte nur... nicht nur die vollkommene Unfähigkeit dieser OB?
Hoffe mal, das sich die jungen Wähler bei der Kommunalwahl dieses Jahr an diesen Imageschaden für die Stadt erinnert und den alten Filz aus dem Rathaus wirft!
13:01
und da ist sie wieder:
die frau, die an keiner kameralinse vorbei kann.
unser medienbewusstes cross-border-lieschen!
aha, bochumer stadtvertreter haben tatsächlich schon letztes jahr in dortmund den veranstaltungsablauf der lovepaqrade beobachten können!? wurde die essener loveparade im jahre 2007 durch die provinziellen nebelschwaden im hirn bochumer entscheidungsträger verschlafen und deshalb als erster gradmesser oder testlauf für die machbarkeit einer solchen veranstaltung in bochum nicht wahrgenommen?
natürlich bietet bochum nicht die notwendige infrastruktur für eine veranstaltung dieser größenordnung! aber das musste nach essen 2007 jedem kommunalpolitiker eindeutig klar gewesen sein! lieschen hingegen räkelte sich wider besserem wissen für weitere 1,5 jahre mit freuden im pr-schein der jugendkultur-sonne, bevor sie mit der lange vorhandenen und gewissen erkennntnis auf eigenwillige weise an die öffentlichkeit tritt. das aus der loveparade wurde in einer fast konspirativen telefonkonferenz ohne beteiligung oder vorheriger information des bochumer rates beschlossen, doch angeblich sei ja der spd ortsverein hamme die treibende kraft hinter der entscheidung gewesen sein. wie auch immer, ein provin posse, die viele fargen offen lässt.
eine unsagbare schmierenkomödie!
frau scholz hat anscheinend ein weiteres stück bodenhaftung verloren und dafür an selbstgefälligkeit gewonnen....
12:41
Hat die alte Matrone nicht auch schon das Cross Boarder Geschäft in den Sand gesetzt.....?
11:44
@50
1)
großstadt ist man ab 100.000 einwohnern.
diese grenze hat bochum 1905 überschritten.
2)
metropole ist was sich wie eine metropole anfühlt. bochum ohne duisburg und dortmund kann das genauso wenig wie friedrichshain ohne pankow und prenzelberg.
3)
kirchturmdenken ist größenwahn.
4)
die dichte bebauung einer stadt ins feld zu führen ist unverschämt dumm
11:33
@47
sehe ich auch so.
die unfähigen in den amtsstuben von bochum arnsberg oder düsseldorf die haben ein wirkliches interesse eine echte metropole zu verhindern.
da stellt man lieber neben jeden kirchturm ein konzerthäuschen als zusammen eine parade zu organisieren.
11:27
Bochum ist halt keine Großstadt.
Eine Metropole kann Bochum NIE werden.
Man sollte einfach sich mal damit abfinden, das wir keine Großstadt sind. Und dann daraus das beste machen. Vielleicht stopt man damit den GRÖSSENWAHN unserer Politiker.
11:26
Hallo Duisburg, hallo Gelsenkirchen.
Es wird höchste Zeit, dass ihr die Parade absagt, sonst habt ihr nächstes Jahr auch diese Scheißkommentare am Hals!
Beeilt euch!!!!
11:16
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bo