Nach Neonazi-Übergriff Haltern unter Schock
03.03.2009 | 12:07 Uhr 2009-03-03T12:07:00+0100Haltern am See. Nachdem Neonazis scheinbar wahllos Menschen angegriffen haben, sucht die Stadt Haltern nach den Ursachen. Halterns Bürgermeister Bodo Klimpel sagt: "Solche Spinner haben bei uns nichts verloren." Bei den Übergriffen waren mehrere Menschen verletzt worden.
Es ist gemütlich in der Seestadt. Doch seit dem Wochenende hat das Idyll in Haltern Risse bekommen. Der Grund: Die Attacken einer etwa 15-Mann starken Neonazi-Gruppe aus Haltern, Marl und Essen, die in der Nacht zum Samstag, scheinbar wahllos Menschen angegriffen und verletzt haben.
Nach einer feuchtfröhlichen Party zogen sie los. Mit Schlagstöcken und Schlagringen haben sie regelrecht Jagd gemacht. Es gab mindestens vier Verletzte. Eine 19-Jährige wurde vor dem Bahnhof zusammengeschlagen. Zwei der Opfer sollen Nasenbeinbrüche erlitten haben und einer schwere Kopfverletzungen. Alle mussten ärztlich versorgt werden und konnten das Krankenhaus erst nach Stunden wieder verlassen.
"Jetzt töten wir dich Nigger"
Einem 19-jährigen Farbigen gelang die Flucht. „Jetzt töten wir dich Nigger”, sollen sie ihm gedroht haben. Sein Freund sei mit einem Ziegelstein zu Boden gestreckt worden. Er habe nun Angst vor die Tür zu gehen, erklärte der 19-Jährige.
Party mit Reizgas
Eine Reizgaspatrone wurde gezündet und durch ein Fenster geschleudert. Gäste einer Oberstufenparty erlitten leichte Verletzungen der Augenschleimhäute. Die Meute zog ein paar Straßen weiter und schlug auf einen jungen Mann ein, dem die Nase gebrochen wurde.
Zwei mutmaßliche Täter, ein Halterner (18) und ein Essener (20), wurden gefasst, aber wieder auf freien Fuß gesetzt. „Wir haben mittlerweile mehrere Täter identifizieren können”, sagte Polizeisprecher Hans Tekotte. Ein Haftgrund habe nicht vorgelegen. „Es besteht keine Flucht- oder Wiederholungsgefahr.” Die Größe der harten rechtsradikalen Szene in der Seestadt beziffert Tekotte mit einer guten Hand voll.
"Wir wollen den Anfängen wehren"
Halterns Bürgermeister Bodo Klimpel (CDU) ist entsetzt. „Solche Spinner haben bei uns nichts verloren”, sagt er. Von einer rechtsradikalen Szene in seiner Stadt will er aber nicht sprechen. Dennoch: „Wir nehmen dies ernst und wollen den Anfängen wehren und sie im Keim ersticken.”
Michael Weiand, Direktor der Alexander-Lebenstein-Realschule, sieht dieses Thema natürlich mit besonders wachen Augen. Denn gerade Weiand war es, der sich dafür stark gemacht hat, die Schule nach dem einzigen noch lebenden Halterner Holocaust-Opfer zu benennen. „Kein Schüler wird unsere Schule verlassen, ohne ausführlich das Thema Nationalsozialismus zu kennen.” Weiand fühlt sich angesichts der jüngsten Ereignissse bestätigt: „Das zeigt, wie wichtig unsere Arbeit ist.”
14:38
Ich bin ein Kind dieses Universums und habe das gleiche Recht hier zu sein wie die Bäume und Sterne.
Dies trifft für jeden Menschen zu nur leider können einige damit nicht umgehen.
Aus heutiger Sicht der Dinge bin ich mitllerweile der Meinung zu viel Demokratie schadet dek Menschen oder einigen die mit dem Wort Demokratie nicht wirklich was anfangen können.
20:00
Toll Herr Bürgermeister Klimpel:Wir nehmen dies ernst und wollen...während gleichzeitig Herr Tekotte,seines Zeichen Polizeisprecher ,sagt:ein Haftgrund lege nicht vor und eine Flucht- und Wiederholungsgefahr bestehe nicht....diese Rechtsradikalen...werden zittern und Sie Beide sehr ernst nehmen.
Man wie blind sind eigentlich unsere Politiker aller Parteien.
Ich fasse es nicht....
17:31
Sicherlich nimmt irgendwie die Zahl der Neonazis im eigenen Umfeld zu , auch Ihre Gewaltbereitschaft zeigt sich immer und immer wieda , aber woran liegt das? Vielleicht sind einfach die Gesetze nicht ausschlagebent genug um die Neonazis noch auf den richtig weg zu bringen , ein weiterer Faktor wäre vielleicht dass der Nationalsozialismus nicht früh genug in der Schule behandelt wird sodass sich sogar schon Minderjährige einer solchen Gruppe anschließen und gar nicht wirklich wissen warum.
Weiterhin ist aber zu bendenken dass ein teil Neonazis (An)betrunken waren, da ist ärger schon vorprogrammiert , erst recht wenn sie dann in einer großen Gruppe von 15 mann rumlaufen.
Einfach erschreckend.
16:57
Nazis müßt ihr öffentlich outen, auch diese sogenannten Autonomen Kiddie Nazis. Ich denke mal das viele Eltern nicht wissen was ihr Kinder so in der Freizeit machen!
Nazis outen egal wo, los geht es im Verein, Arbeitgeber (wenn sie denn arbeiten...unwahrscheilich...) Straße...Nazis offen ihren Phrasen entgegentreten. Ihr werdet staunen wie klein die alle sind (Komplexe).
Schöner leben ohne Nazis, YES WE CAN...
Biene Lavesum
16:32
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16:24
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15:55
Nicht wegschauen !
Wenn man die braunen Totschläger und Brandstifter in Aktion sieht,einschreiten und sie für den Rettungswagen transportfertig machen.
Wem Mumm oder Fitness fehlen, sollte Strafanzeige (mögl. die Tat dokumentieren) erstatten.
Mit Worten erzielt man bei den braunen Schwachmaten keinen Erfolg.
14:36
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14:34
LOL
Im Gegensatz zu den vielen Fällen von Gewalt der letzten Zeit (Opfer niedergestochen -Marl, Jugendlicher verliert Augenlicht Dorsten, Mann sticht Ehefrau nieder- Dorsten, Jugendliche verprügeln Rentner usw. usw.) ist doch recht wenig passiert.
Interessant nur , wie ihr ***********-Kommentar-Zombies ,
die ihr sonst lethargisch vor euch hindämmert,
beim bloßen nennen des Wortes Nazi zum Leben erwacht.
Armes Deutschland.
13:06
Mann ist das armselig!
Noch ein Grund nicht wieder nach Deutschland zurueckzukehren!