Mallorca soll die „Copacabana Europas” werden
01.07.2009 | 20:48 Uhr 2009-07-01T20:48:00+0200
Madrid. Eine Radikalkur soll gegen die Urlaubskrise helfen: Die Hälfte der heruntergekommenen Hotelzimmer an der „Playa de Palma” auf Mallorca soll verschwinden. Die Bettenzahl von 40 000 auf 20 000 verringert, das Image aufpoliert werden.
Mallorca soll einer Radikalkur unterzogen werden. Man wolle ein Reiseziel wieder beleben, das zu sterben drohe, wenn nichts geschehe, so Margarita Najera, die Chefin des größten Sanierungsprojektes, das Spaniens Tourismusindustrie bisher gesehen hat. Drei Milliarden Euro will man für die Schönheitsoperation am Strand von Palma, der sich bis zur Urlaubshochburg Arenal streckt, locker machen. Für Palmenpromenaden und Parks, Flanierzonen und Fahrradwege.
Aus der in die Jahre gekommenen „Ballermann”-Meile, die sich den zweifelhaften Ruf des billigen Sauf-Tourismus erworben hat, soll die „neue Copacabana Europas” werden. Ein prachtvoller Vergnügungsstrand, der dann wieder „führendes Tourismusziel” sein soll, werben Mallorcas Reisemanager. Und dessen neuer Glanz ähnliche Schönheitskuren an der spanischen Costa Brava, Costa Blanca und Costa del Sol anregen soll, wo es in den Festungen des Massentourismus ähnliche Qualitätsprobleme gibt.
Krise dämpfte die Reiselust
Spaniens Tourismusbranche ist ziemlich unsanft aus dem Traum aufgewacht, dass es immer weiter aufwärts geht und sich die Kasse durch sonnenhungrige Ausländer ohne großes Zutun füllt. Vor allem deutsche und britische Touristen, die bisher das Hauptkontingent der Spanienreisenden stellten, kehren dem Königreich des Strandurlaubs plötzlich den Rücken. Weil die globale Krise die Reiselust dämpfte. Und Spanien in Sachen Preise, Qualität und Service immer weniger mit anderen Zielen in Osteuropa oder auch der Karibik mithalten kann.
8,5 Prozent weniger Urlauber auf Mallorca, 14,5 weniger auf den ebenfalls beliebten Kanarischen Inseln. Ein Tourismuseinbruch von knapp zwölf Prozent im ersten Halbjahr 2009 für ganz Spanien – das tut weh.

11:30
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11:11
Hauptsache der Drews bleibt auf Malle. Und der Maffay.
11:10
ÄGYPTEN so oder so.
natürlich gibt es in hurghada hotels wo touristinnen angemacht werden; aber das kann man in den hotelbewertungsportalen wie holidaycheck, votello etc. vor der reise abklären.
sehr zu empfehlen sind die neu entwickelten hotelbebiete in el gouna, makadi bay, etc.
man muss schon im minibikini oder knappsten shorts dort rumlaufen als weiblicher touri um angemacht zu werden.
in ägypten ist es übrigens strengstens untersagt, dass einheimische nichttouristen die hotelanlagen aufsuchen, sodass auch weibliche gäste dort bestens aufgehoben sin.
manche lieben ja sogar etwas anmache.
die ägypter sind im allgemeinen gelassen freundlich, humorvoll u. nicht so hektisch wie manche arabischen länder, die ja als urlaubsgebiete flachfallen.
auch auf malle gibt es unfreundliche einheimische, vor allem schlecht erzogene jugentliche - auch mit migrationshintergrund- die zu pöbeleien neigen.
10:15
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10:09
Ich kann Beitrag #3 nur zustimmen. El Arenal und Umgebung war für mich schon immer unerträglich. Dieser Ort mitsamt seinen Besuchern ist der Grund, warum man sich als Mallorcaurlauber öfter gegenüber Uninformierten rechtfertigen muss, kein Sauftourist zu sein. Die können übrigens meinetwegen gerne ihren Urlaub in Zukunft an billigen Stränden Osteuropas oder in Hotelanlagen muslimischer Länder verbingen, mir nur recht, auch wenn dafür Arbeitsplätze wegfallen.
Für den echten Mallorcafan, der die Schönheiten der Insel abseits der Partymeilen zu schätzen weiß, wird es auch weiterhin keine Alternative geben. Und dafür muss man auch weiterhin nicht zum Geldadel gehören.
09:29
Mannidoof hat recht !
nicht nur die vegetation ist auf malle oft verdörrt,
auch das essen in den hotels macht meist einen drögen eindruck.
da können die italiener weiss gott besser kochen, auch mit frischeren zutaten; malle importiert ja fast alles, weil die bauern zu faul sind ihr land zu bestellen, das obst fault an den bäumen!
als alternative zum teuren italien bietet sich in herbst - winter -frühjahr ägypten an, badeurlaub an sauberen stränden, hotels inmitten grosser gartenanlagen mit riesenpools u. der möglichkeit noch die kultur der alten ägypter in luxor zu besichtigen.
viel spass am roten meer, sonnengarantie bei sehr gutem preis/-leistungsverhältnis.
09:12
Komisch, ich war erst letzte Woche auf Mallorca (auch ein Tag am Ballermann). Die Insel war voll. Und was der Massentourismus an Kohle da lässt, ist wohl schwerlich durch Luxusurlauber reinzuholen.
Wenn Mallorca den Billigtourismus nicht haben möchte, zieht dieser eben nach Bulgarien, Tunesien, etc. weiter. Dann werden sich die Einheimischen wundern, warum die Kohle ausbleibt! Ich denke mal, dass Italien (Toskana, etc.) für Nobeltouristen einfach lohnenswerter ist als eine Insel mit völlig verdörrter Vegation. Und das hat nichts mit Massentourismus zu tun...
08:55
MALLORCA steuert ins touristische aus.
mallorca kämpft vor allem mit 2 problemen :
1. den hohen kosten u. dem damit verbundenen, schlechten preis/-leistungsverhältnis;
2. mit dem klimawandel, der dazuführt, dass mallorca von nov. - april oft regnerisch, stürmisch, kalt ist u. wegen mangelndem sonnenschein nicht zum verweilen einlädt. auch die berühmte mandelblütenzeit kann voller regen sein, von baden im meer ganz zuschweigen.
andere mittelmeerländer wie bulgarien oder ägypten haben ein viel besseres preis/-leistungsverhältnis, auch bei den nebenkosten = z.b. ägypten taxifahrten ab 1 Eu., da lässt in mallorca der faher noch nicht mal den motor für an !.
wenn wenigstens das angebot den preislichen u. wettermäßigen widrigkeiten angepasst würde = grosse , beheizte hallenbäder, schöne einkaufszentren mit multiplexkinos, auch auf deutsch; gepflegte botanische gärten etc. . . .
überall fehlanzeige.
die alten hotels investieren kaum noch was, weil die saison zu kurz ist; die stadt palma hat nur durch die vorbildliche busanbindung in die stadt palma für etwas service gesorgt - aber ansonsten ist die promenade der Platja de Palma doch ziemlich bieder , sterin u. einfallslos.
was aber absoluter blödsinn ist, ist der nun geplante massenhafte abriss von hotelkapazität an der playa de palma, zumindest bis nach arenal, was eine eigene gemeinde ist (gehört zu Lucmayor) , die hotels an der playa de palma sind meist garnicht so schlecht, die bebauung ist auch weniger dicht als in arenal u. dieältesten schrottkästen stehen ja in arenal, was tlws. schon den eindruck eines slums macht, nur dort sollte der abriss stattfinden.
denn die playa de palma bietet, ausser in der hauptsaison, doch für sparsame urlauber eine super infrastruktur um die insel zu erkunden: man ist in ca. 20 min. für 1,1o eu. in der stadt palma mit all ihren sehenswürdigkeiten u. teuren geschäften - es gibt auch billige chinesische 1-eu-läden.
man findet an der playa aber auch viele kleinere mietwagenanbieter, die sehr günstig leihwagen anbieten für inseltrips ( pro tag inkl. vers. ca. 20 eu. )
wenn jetzt diese hotelkapazitäten wesentlich ausgedünnt werden , - die saufturisten sind ja meist in el arenal - dann verliert die playa treue gäste, die sich die später zu teuen u. trotzdem nicht konkurrenzfähigen hotels nicht leisten können.
die bornierten mallorcinischen,katalanischen lokalpolitiker schiessen so wieder ein eigentor u. werden die zahl der touristen weiter reduzieren.
was bleibt sind die eigenheimbesitzer, die oft mehrmals im jahr kommen, die golfturisten, u. familien mit kindern, die in den ferienzeiten verreisen müssen.
die anderen suchen u. finden lieber billigere, bessere, u. sonnensicherer ziele wie schwarzmeerküste oder rotes meer.
adios espana, es war mal schön an deinen stränden, aber die zeit bleibt nicht steht, wir müssen an andere orte gehen.
viel spass am roten meer.
08:22
Es sei denn, man steht auf Saufen, Vandalismus und Gesindel primitivster Sorte.
Das ist doch GESCHICHTE es ist vor 10 Jahren so gewesen.
Es hat sich viel geändert, heute Fliegt man nach Bulgarien und das ist gut so.
06:10
Als Fan der Natur von Mallorca wünsche ich dem Projekt viel Erfolg. Um die Playa de Palma kann man als normaler Mensch nur einen Riesenbogen machen. Es sei denn, man steht auf Saufen, Vandalismus und Gesindel primitivster Sorte. Für die bescheidenen Hotelkosten solcher Billigtouristen kann ohnehin kein einheimischer Mallorquiner einen Arbeitsplatz finden - deshalb holt man dafür auch Billiglöhner aus Afrika und anderen Ländern.