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Linkspartei-Chefin: „Den Beißreflex gibt es immer”

07.10.2009 | 18:20 Uhr

Katharina Schwabedissen verteidigt den Programmentwurf der NRW-Linken zur Landtagswahl gegen massive Kritik. Es gebe keinen Grund, etwas zurückzunehmen.

Düsseldorf. Die breite Empörung, die der Programmentwurf der NRW-Linken zur Landtagswahl 2010 auslöst, hakt Katharina Schwabedissen als normal ab. „Auf alle Forderungen der Linken hat es immer erst den Beißreflex der bürgerlichen Parteien gegeben, das sei nicht realistisch”, sagte die Landesvorsitzende der Linken der WAZ. „Gegen unsere Forderung, die Rente mit 67 zurückzunehmen, hat sich die SPD bis vor wenigen Wochen mit Händen und Füßen gesträubt. Jetzt diskutiert sie das gerade selbst.”

Doch das Programm der NRW-Linken geht weit über den Wunsch nach Kurskorrekturen hinaus. Es ist das Manifest für einen Systemwechsel. FDP-Landtagsfraktionschef Gerd Papke nennt es ein „bedrückendes Dokument kommunistischer und freiheitsfeindlicher Ideologie”.

Schwabedissen ficht so etwas nicht an. Sie hatte ihrer Partei schon 2008 empfohlen, „die Legitimationskrise des Kapitalismus zu nutzen”. Deshalb sagt sie auch heute: „Der Hauptpunkt, der bürgerliche Menschen in Sorge versetzt, ist offensichtlich, dass wir uns nicht am Kapital orientieren.” Schwabedissen sieht keinen Grund, irgendetwas zurückzunehmen. Nicht den Begriff „Recht auf Rausch”, nicht die Forderung nach Abschaffung des Religionsunterrichts. „Religion ist Privatsache und hat deshalb als Fach an Schulen nichts zu suchen. Das sage ich auch als Pfarrerstochter.”

Christoph Meinerz

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Kommentare
18.10.2009
17:09
Linkspartei-Chefin: „Den Beißreflex gibt es immer”
von Simmel | #9

Der Stoff aus dem (gefährlich linke) Träume sind.

18.10.2009
16:01
Linkspartei-Chefin: „Den Beißreflex gibt es immer”
von Verauscht | #8

Und Erich sprach entsetzt im sozialistischen Nirwana: Mein Gott Walter. Was ist nur aus unserer schönen Partei geworden.?

18.10.2009
10:54
Linkspartei-Chefin: „Den Beißreflex gibt es immer”
von xxxx_y | #7

Die Linke nun ganz auf Linie. Schnief.....


.

18.10.2009
10:40
Linkspartei-Chefin: „Den Beißreflex gibt es immer”
von Rauchzeichen | #6

Katharina zuckt im Canabis-Nebel in politischer Ekstase. Die Linke garantiert den Rausch der Sinne. und generiert zum Opium für`s Volk.

Wo nur sind die Drogenberater geblieben ?
..

18.10.2009
10:32
Linkspartei-Chefin: „Den Beißreflex gibt es immer”
von uljanow | #5

Wie bei den schwarzgelben sozialräuberischen Hornissen ?
Wohl kaum !

18.10.2009
10:22
Linkspartei-Chefin: „Den Beißreflex gibt es immer”
von Die_Tüte | #4

Die Linke ist wie eine Wundertüte: Der Kater kommt garantiert nach dem Öffnen derselben.

18.10.2009
07:21
Linkspartei-Chefin: „Den Beißreflex gibt es immer”
von UlRo | #3

Welches Progamm?
Wenn man nicht zwischem einem Diskussions- entwurf eines Programms und einem fertigen Programm unterscheiden kann, sollte man sich besser aus politischen Diskussionen heraushalten !

17.10.2009
21:39
Linkspartei-Chefin: „Den Beißreflex gibt es immer”
von xxxx_y | #2

FDP-Landtagsfraktionschef Gerd Papke nennt es ein „bedrückendes Dokument kommunistischer und freiheitsfeindlicher Ideologie”.

Zutreffender kann man das Anti-Demokratie-Programm der Linkspartei nicht mehr zusammenfassen.

08.10.2009
01:39
Linkspartei-Chefin: „Den Beißreflex gibt es immer”
von Sylvia Henners | #1

Ist ja lustig, dass ausgerechnet ein FDPler behauptet, im nichtbeschlossenen NRW-Wahlprogramm der Linkspartei stehe freiheitsfeindliche Ideologie. Wer hat denn bitte sehr mit seinem Markradikalismus dieses System in die Krise gestürzt und behauptet noch immer der Kapitalismus - von vielen auch mit Demokratie verwechselt - sei der Allheilsbringer? Das sind doch die Herren Papke & Co. KG.
Wer nimmt den Menschen denn in diesem Land die Freiheit, wenn sie zum Teil 3 bis 4 schlecht bezahlte Minijobs machen müssen, um ihre Familien ernähren zu können? Die Herren Papke & Co. KG. Wer will denn das Gesundheitssystem defacto abschaffen? Die Herren Papke & Co. KG.
Wer will die Steuern für Reiche senken und die Armen erhöhen? Die Herren Papke & Co. KG.

Also Herr Papke, schön ruhig sein, wenn sie anderen Systemfeindlichkeit unterstellen!

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