Lafontaine gerät immer stärker unter Druck
20.06.2009 | 06:10 Uhr 2009-06-20T06:10:00+0200
Berlin. „Es ist nie gut, wenn eine Partei von einer Führungsfigur abhängig ist.” Der Satz stammt aus einem Interview mit Oskar Lafontaine, dem Chef der Linkspartei. Er könnte am Samstag auf dem Parteitag in der Berliner Max Schmeling-Halle auf ihn selbst zurückfallen.
Wenn der Saarländer Oskar Lafontaine beim Bundesparteitag die mit Spannung erwartete Rede beendet hat, wird man erspüren können, wie tief die Gräben innerhalb der Linken sind – und ob Lafontaine noch zugetraut wird, tragfähige Brücken zu bauen. Nach gutem Start vor zwei Jahren, verbunden mit dem Einzug in mehrere Landtage, hat die Linke zuletzt etliche Rückschläge einstecken müssen. Weder aus der Finanzkrise, noch aus der Dauermüdigkeit der SPD konnte sie veritablen Nutzen ziehen.
Negative Schlüsselrolle für Lafontaine
Bei der Europawahl blieb die Linkspartei mit 7,5 Prozent klar hinter der Zielmarke von mindestens zehn Prozent. Dazu häufen sich Querelen, die für die Zerrissenheit zwischen den Lagern stehen. Pragmatiker und altkommunistisch orientierte Radikale werfen sich gegenseitig vor, ihre Kämpfe um die Theorie-Oberhoheit auf dem Rücken von Geringverdienern, Rentnern und Arbeitslosen auszutragen.
Eine negative Schlüsselrolle wird dabei Lafontaine zugeschrieben. Stellvertretend für seine Kritiker warf ihm der Parteivordenker André Brie vor, „Andersdenkende auszugrenzen und abzustrafen”. Hintergrund waren Austritte prominenter Abgeordneter wie die des Berliner Parlamentariers Carl Wechselberg, der Europa-Abgeordneten Sylvia-Yvonne Kaufmann und des sächsischen Landtagsmitglieds Ronald Weckesser. Sie monierten, dass das zur Verabschiedung anstehende Wahlprogramm kaum durch Realismus geprägt sei, sondern durch plakative Maximalforderungen wie etwa das Thema „10 Euro Mindestlohn”. Lafontaine wies die Vorwürfe zurück und unterstellte den Abtrünnigen persönliche Enttäuschung über die Nichtberücksichtigung bei Wahlkandidaturen.

20:40
Hat es allen die Sprache verschlagen ??????
16:47
Was wird eigentlich immer über die Partei DIE LINKE gefaselt ? Die frühere WASG und die PDS hat sich zusammenschlossen. Zur Partei DIE LINKE.
2005 (sechs Monate nach Gründung der WASG ) kam die WASG schon auf 2.3 % !!! Die WASG war halt eine rein westdeutsche Partei. Es kann doch wohl niemand ernsthaft behaupten , das sich in der WASG Komunisten befanden. Von der WASG sprangen dann allerdings 90 % der Mitglieder ab ,als es zur Fusion kam. In der jetzigen LINKEN befinden ( was die alten Bundesländer betrifft ) kaum Komunisten. Ausnahmen bestätigen leider die Regel. Das ist die Geschichte der LINKEN bzw. der leider nicht mehr vorhandenen WASG. Die WASG käme heute locker über 20 % . Das sind Fakten , die nicht zu leugnen sind.
17:50
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17:27
Politischen Gegner der Partei die LINKE, tomtom9?
Ich denke das wird jeder sein der die Freiheit liebt! Leider gibt es noch immer genügend ewig Gestrige die auf die roten und braunen Sozialisten der SED/dieLinke und der NPD hereinfallen.
17:17
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17:16
Es gibt die Möglichkeit der LINKEN online zu verfolgen.
Vielleicht für einige ganz interessant.
http://www.die-linke.de/
17:11
@79 Augen auf TOMTOM auch du wirst einmal wach und dann ist dir klar das Du Spinnern hinterhergelaufen bist. Ein böses Erwachen für dich, aber keine Angst wir passen auf.
16:44
@77 und 78:
Wenn die Argumente der politischen Gegner der Partei die LINKE alle das selbe niedrige Niveau wie eure haben, dann kann Mensch sich ja gelassen zurücklehnen :-) Kommt ihr euch nicht selber irgendwie krude vor?
16:33
Da siehste mal, Mr Bildungsstreik2009. Meine Bildung war seinerzeit noch gratis, deine ist heute umsonst!
Ja, es ist eine Kleinstpartei. Bei der Europawahl gab es nur noch 7,5%. Ich kann die verfaulenden Überreste vom FreundeskreisErichMielke schon riechen.
16:30
SED, PDS die Linken alles das Gleiche alles Kommunisten, die wir in der DDR schon hatten. Jetzt sind die Ewiggestrigen bei der Unterschicht auf dem Vormarsch, aber es wird nichts nützen viele Bundesbürger durchschauen die Ansichten des Multimillionärs.