Kleine Utensilienkunde: Mit Bart und Bonbons
05.12.2008 | 18:22 Uhr 2008-12-05T18:22:00+0100
Was der Weihnachtsmann wirklich braucht:
Bart und Perücke
Der Bart geht bis zum Bauch und passt farblich zur Perücke, unter der kein Echt- und Eigenhaar vorlugt, sei es noch so weiß. Wie die Handschuhe.
Pumphose und Stiefel
Jeans und Turnschuhe gibt's nicht im heiligen Kleiderschrank. Rote Hosen wohl, dazu schwarze Stiefel. Die von der Bundeswehr empfiehlt Stefan Dößereck, wem die nicht passen zum Friedensfest, der nehme welche von der Feuerwehr, die werden häufig mit Rot kombiniert.
Zipfelmütze
Die Mütze passt auf die Perücke, rutscht nicht, hat einen Zipfel und ist keine Kapuze. Hat nur der Heinzelmann.
Goldenes Buch
Gut einbinden und gewissenhaft ausfüllen. Auf jeden kritischen Vermerk müssen mindestens zwei lobende Worte kommen. Bloßgestellt wird niemand! Bilanzen und Bettnässerei sind tabu. Falls doch mal was nicht stimmt, war es das Engelchen. Oder das Alter.
Glocke
„Wo die Bimmel ist, ist der Weihnachtsmann”; die Glocke macht den Weg frei und verschafft Gehör. Allerdings sollte der Klöppel festsitzen: Achtung, fliegendes Messing!
Bonbons
Für die eigene Stimme.
Uhr
Bloß nicht! Der Weihnachtsmann hat keine Uhr, kein Piercing und kein Handy!!!
Spiegel
Falls kein Engel zur Hand ist, der sagt, wie gut der Weihnachtsmann wieder aussieht.
Schokolade
Immer eine Handvoll einstecken – es könnten einem Kinder begegnen. Oder Erwachsene, die tatsächlich ein Gedicht aufsagen können.
Ausrede
Wenn der Weihnachtsmann nicht am -abend kommt, weil er natürlich nicht überall zugleich sein kann, dann waren die Kinder eben schon im Bett. Oder die Kleinen sind ihm ganz besonders wichtig. Zu großen Menschen geht er übrigens am besten vor dem Nachtisch. Nicht vor dem Essen oder nach dem 10. Bier.

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