Jubel und Sorgen bei der FDP
31.08.2009 | 15:38 Uhr 2009-08-31T15:38:00+0200
Berlin. Die Schwäche der Union gefährdet die bürgerliche Mehrheit im Bund. FDP-Chef Guido Westerwelle verlangt von der Bundeskanzlerin mehr Offensivgeist. Gerne würde er auch eine klare Koalitionsaussage für eine schwarz-gelbe Bundesregierung hören.
Nach den Erfolgen bei den Landtagswahlen im Saarland, in Sachsen und Thüringen wächst bei der FDP die Besorgnis, dass es trotz der hohen Stimmengewinne bei der Bundestagswahl für das schwarz-gelbe Wunschbündnis mit der Union wieder nicht reichen könnte. Zwar vermied FDP-Chef Guido Westerwelle gestern Vorwürfe gegen den Wahlkampf von CDU und CSU, fordert aber zugleich von der Bundeskanzlerin mehr Offensivgeist.
Indirekt forderte Westerwelle CDU-Chefin Merkel zu einer klaren Koalitionsaussage für eine schwarz-gelbe Bundesregierung auf. Die Stimmengewinne der FDP zeigten, dass es in der Bevölkerung eine Mehrheit für eine bürgerliche Politik gebe. Es mache keinen Sinn, mit den Angriffen gegen die FDP „weiter auf das falsche Tor zu schießen”.
Liberale fordern Strategiewechsel der Union
„Der Kurs der FDP ist klar, andere sind unklar”, kritisierte Westerwelle den bisherigen Wahlkampf von CDU und CSU. Wer Stimmen verliere, müsse über seinen Kurs nachdenken, forderte der FDP-Chef CDU und CSU zu einem Strategiewechsel auf.
Die Landtagswahlen hätten gezeigt, das es für Union und FDP bei der Bundestagswahl „Spitz auf Knopf” stehe. Westerwelle: „Es ist noch gar nichts gelaufen.” Seit Sonntag sei aber klar, dass es bei einer rot-rot-grünen Mehrheit am 27. September eine linke Bundesregierung geben werde, „vielleicht nach einer Schamfrist von einem Jahr großer Koalition”. Erfreut zeigte sich Westerwelle auch über Stimmengewinne der FDP bei den Kommunalwahlen in NRW. Die Freien Demokraten hätten 430 Mandate hinzugewonnen und mit 9,2 Prozent das beste Ergebnis seit 1961 erzielt. Das sei ein gutes Zeichen für die NRW-Landtagswahl 2010.

11:18
FDP braucht sich keine Sorgen zu machen, hier leben so viele Millionäre, oder Leute, die sich dafür halten, weil sie ein Auto vor der Tür stehen haben.
Hätte nicht geglaubt, daß wir so viele Zahnärzte (Hauptklientel der FDP) hier haben.....
06:40
@2 von der_Manni:Nicht nur in der Union,sondern auch bei deren Wunschpartner laufen die Schleifsteine schon auf Hochtouren.Die Seidenmacher,bezüglich der Herstellung von Gleit-und Fallschirmen vertraut,verzeichnen Aufträge in ungeahnter Höhe.Herr Möllemann lässt posthum grüßen.
19:13
da kann die Tante Guido aber lange warten: Das ich kann nix - ich sag nix - ich tue nix-Merkel verkriecht sich lieber unter ihrem Kanzler-Schreibtisch und meint wirklich mit ihren Präsidial-Wahlkampstil würde sie bei den Bürgen (also die mit Verstand) noch punkten. Das werden herrliche Bilder in 4 Wochen, wenn das Merkel dann bei 32% angelangt ist und Wulff und Koch bereits mit den Messern in der Hand hinter ihr stehen. Wow wird ein schönes Gemetzel in der Christlichen Union...;o)
18:50
was die fraktion der pausenclowns angeht, so hat es m. e. der politikwissenschaftler
prof. gerd langguth, bei anne will (30.08.09), auf den punkt gebracht, als er sagte:
zitat >>eigentlich paradox, dass die fdp so gut dasteht, denn sie erinnert mich an einen organisator von kaffeefahrten, der sich aufeinmal als oberster verbraucherschützer andient.<< zitat ende
für soziale gerechtigkeit und gegen krieg -> mein herz schlägt links ...
18:41
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