Joschkas Marsch durch die Institutionen: Zwischenstopp BMW
20.09.2009 | 17:07 Uhr 2009-09-20T17:07:00+0200Essen. Den Energiekonzern RWE berät Joschka Fischer schon, nun heuert er angeblich auch beim Autobauer BMW an. Eine Nachhaltigkeitsstrategie soll er entwickeln, schreibt der "Spiegel". Aus dem selbst ernannten „letzten Live-Rock 'n' Roller der deutschen Politik” ist ein Unternehmensberater geworden.
Als Vorkämpfer der Studentenbewegung wollte Joschka Fischer noch die Welt von unten verändern. In den 70ern soll er sich bei Opel in Rüsselsheim einen Fließbandjob gesucht haben, um die Arbeiter zu politisieren und für die Revolution zu gewinnen. Jetzt reformiert Fischer die Autoindustrie lieber von oben. Der einstige Vizekanzler der rot-grünen Regierung heuert angeblich beim Autobauer BMW an. Seine Beratungsfirma namens Joschka Fischer & Co. soll Denkanstöße für mehr Öko im Auto geben.
Zweifellos kann die deutsche Autoindustrie ein wenig Nachhilfe im Fach Klimaschutz gebrauchen. Und an Sendungsbewusstsein hat es dem selbst ernannten „letzten Live-Rock 'n' Roller der deutschen Politik” ohnehin nie gemangelt. Mögen Weggefährten doch darüber lästern, dass der Ober-Realo neben der Tätigkeit für den Energiekonzern RWE und das Gaspipeline-Projekt Nabucco nun einen weiteren lukrativen Lobbyjob hat.
Jedenfalls braucht es nicht viel Fantasie, sich den Grünen in einem Seminar für Manager als selbstgewissen Lehrmeister vorzustellen. Fischers Marsch durch die Institutionen geht weiter.

14:18
Marsch durch die Institutionen
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Gülden geht die Sonne auf
Weiße Wolken fliegen
Frisch gestärkt steht Margit auf
Joschka bleibt noch liegen
.
Die Margit und ihr Lieblingsteil
Ne Uzi mit Patronen
Ziehn los um für ne kurze Weil
Zu kämpfen wie Amazonen
.
Nach Osten geht der Sonne Lauf
Hanns-Martins Autos fahren
Doch seht, was hält sie plötzlich auf
Ein leerer Kinderwagen
.
Man sieht die Kämpfer ohn Erbarm
schnell zur Kolonne eilen
Die Uzi noch am langen Arm
Spuckt Feuer, Qualm und Eisen
.
Derweil Joschka im Bette liegt
Von Margits Duft umgeben
Der Daniel ihm Frühstück bringt
Dem haben wir’s gegeben
.
Hanns-Martin hat es überlebt
Ganz anders seine Mannen
Für sie war es der letzte Tag
Für Frau und Kind der erste
.
In Stockholm und in Mogadisch
Versuchen die Genossen
Die Gudrun und die andern auch
Aus Stammheim rauszupressen
.
Doch Schmidt und das Verfassgericht
Sie bleiben hart und denken
Auf Staatsräson gibt’s kein Verzicht
Verweigern ein Einlenken
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In Brüssel kam das Ende quick
Hanns-Martin schoss man ins Genick
Die Margit und Genossen fliehn
Ins Paradies zu Mielke hin
.
Joschka und Daniel zu Haus
Sie schaun versteckt zum Fenster raus
Wie gut, dass wir so feige sind
Die Helden hat verweht der Wind
.
Doch jetzt geht es erst richtig los
Wir haben uns geschworen
Zu stellen all die Alten bloß
Beim Marsch durch die Institutionen
18:05
Kommentar 1
Dieser Kommentar ist richtig !!!!! An unsere Jugend , so geht es auch .( Nichts im Kopf ,wie die Grünen )
19:14
Da hat sich Joschka Fischer aber sehr weit von seinen Wurzeln entfernt. Mal sehen über welche Partei er eines Tages wieder politisch zu Wort meldet. Logisch wären ja die Linken gewesen aber mit Agfhanistan und diesen Lobbyfreunden müßte er eigentlich bei der CDU auflaufen. Genau der richtige Mann für Schwarz-Grün nach Schwarz -Gelb auf der schwarzen Seite?
18:58
Genau so ein Parteienmörder wie Schröder. Ich sag immer wieder: Bin mal gespannt was die Dicke von den Grünen mal nach ihrer Politischen Karriere macht. Bestimmt Representant von Marxloh.
17:10
#1:
Das heißt doch, wir brauchen kein besseres Ausbildungssystem, sondern nur mehr Politikerposten.
08:20
Es ist schon klasse, welche Möglichkeiten dieses, von der PISA-Studie, gebeutelte Land einem ungelernten, Studium abbrechenden Steinewerfer bietet. Vom Agigatoren zum Politker, zum Außenminister und nun zum Autolobbyisten. Ich werde neidisch, wenn ich bedenke, wie viel Geld Fischer bekommt (nicht verdient), ohne einen Beruf gelernt zu haben.
Frank Garstecki, Duisburg