Heinsberger fürchtet sich vor dem Vergewaltiger
03.03.2009 | 19:13 Uhr 2009-03-03T19:13:00+0100
Heinsberg. Ein Ort in Angst: Die Entlassung des Sexualstraftäters Karl D. (57) aus einem bayerischen Gefängnis hat in dem beschaulichen Dorf Randerath bei Heinsberg große Unruhe ausgelöst.
Der Mann, für den die Staatsanwaltschaft München nach 14-jähriger Haft vergeblich eine nachträgliche Sicherungsverwahrung beantragt hatte, zog am vergangenen Wochenende in dieses Dorf, wo sein Bruder seit drei Jahren lebt.
„Die Lage ist allein mit polizeilichen Mitteln nicht zu lösen”, sagt der Heinsberger Landrat Stephan Pusch (CDU). Er hat die Überwachung von D. angeordnet und den Fall öffentlich gemacht, um die Bürger zu warnen. „Ich stehe lieber vor Ihnen Journalisten als vor den Eltern eines toten Kindes”, erklärte Pusch.
Auf besonders brutale Art zwei Mädchen vergewaltigt
Karl D. hatte als „Sexbestie von Geretsried” für Schlagzeilen gesorgt, nachdem er 1994 auf besonders brutale Art zwei Mädchen im Alter von 14 und 15 Jahren vergewaltigt hatte. Ihr Martyrium hatte mehrere Stunden gedauert. Karl D., selbst Vater zweier Kinder, hatte bereits zehn Jahre zuvor eine Schülerin vergewaltigt.
Mit Hilfe neuer psychiatrischer Gutachten hatte die Münchener Staatsanwaltschaft versucht, ihn nach verbüßter Haft im Gefängnis zu halten. Doch Richter Hans-Joachim Meßner lehnte ab. Eine nachträgliche Sicherungsverwahrung sei gesetzlich strikt geregelt und beinhalte, dass im Nachhinein Umstände bekannt werden, wonach der Täter mit hoher Wahrscheinlichkeit neue Straftaten begeht. „Diese Umstände haben wir nicht gesehen”, sagte Meßner der Süddeutschen Zeitung.
"Die aktuellen Befürchtungen sind eher Panik als real"
Die Staatsanwaltschaft legte Beschwerde gegen das Urteil beim Oberlandesgericht ein. „Beide Gutachten, die wir vorgelegt haben, gehen von einer hohen Gefahr durch den Täter aus”, erklärt deren Leiter, Rüdiger Hödl.
Dagegen sagt Norbert Leygraf, der Essener Professor für forensische Psychiatrie: „Die aktuellen Befürchtungen wegen des Mannes sind sicher eher Panik als real.Dennoch stellt solch ein Straftäter auf die Dauer durchaus eine Gefahr dar.” In Randerath wird überlegt, eine Bürgerinitiative gegen Karl D. zu gründen. Mütter und Kinder wollen vor seinem Wohnhaus und dem Kreishaus demonstrieren.

23:47
Persönlichkeitsrecht...... ??? Kann jemand wie deiser Mensch überhaupt noch ein Recht haben ??? Wer hat den das Recht gehabt diese 3 Mädchen zu vergewaltigen. Karl D. hat es sich genommen. Wir Heinsberger nehmen uns das jetzt, und sagen das er weggesperrt gehört, bzw. das er hätte schon nach der ersten Tat nicht mehr hätte rauskommen dürfen. In anderen Ländern hätte er nie mehr ein Fuß vor die Türe gesetzt. Aber hier in Deutschland zahlen wir doch gerne mit unseren Steuern dafür. Was für eine gesetzliche *******, dieses Land !!!
17:43
dieser mann gehört einfach nur hinter gittern.....und dabei muss er richtig leiden was er die mädels an getan hat
11:18
Bevor hier jemand ein Kommentar abgibt, sollte sich derjenige besser genau informieren, worüber er schreibt!!! Also ´ne 2te Chance hatte dieser Psycho schon, nachdem er das erstemal wegen Vergewaltigung und Folterung für nur 5 Jahre weggeschlossen wurde. Danach genoss er seine 2te Chance so sehr, dass er nach 4 Jahren wieder zuschlug und gleich 2 Mädchen VERGEWALTIGTE und FOLTERTE !!! Ich kann nur sagen: Bürger von Heinsberg und alle anderen Bundesbürger, seht zu, dass es keine 3. Chance mit 3 Opfern gibt !!!
09:47
Naja, ich weiß nicht ob das so einfach ist. Ich kann die Sorgen der Leute schon verstehen. Nach dem was er Mithäftlingen gegenüber so geäussert hat, ist der Typ ne tickende Zeitbombe. Das attestiert ja auch das psychatrische Gutachten.
Son Typ gehört für immer weggesperrt. Basta.
09:10
@auchganzkomisch:
Na ja, komisch ist das gewiss nicht, eher menschenverachtend. Bringt aber ganz viele Werbe-Klicks.
Merke: Von der BLÖD lernen heisst siegen lernen!
07:58
Nach dem Medien-hipe, den der CDU-Landrat entfacht hat, sollte dem Mann anderswo seine 2te Chance gegeben werden.
In Randerath jedenfalls erhält er sie definitiv nicht!