Gladbeck - SolarCity
15.09.2011 | 16:36 Uhr 2011-09-15T04:36+0200Solardächer, wohin man schaut. Luftbildfotograf Hans Blossey hat die Sonnenkraftwerke im Bild festgehalten.
Solardächer, wohin man schaut. Unser Luftbildfotograf Hans Blossey orientierte sich bei seinem jüngsten Flug über Gladbeck an den blau schimmernden Reflexen auf den Dachflächen. Viele Schulen und wohnhäuser besitzen mittlerweile ihr eigenes Sonnenkraftwerk auf dem Dach.
10:55
zu 2 3:
Ich möchte das Gedächtnis auffrischen.
Die ersten Anlagen, die noch etliche Jahre laufen, bekommen aktuell eine Vergütung von ca. 50 cent .
Die Politik hat ein schlechtes Gewissen bekommen, und hat mittlerweile in den letzten Jahren den Wert auf niedrigere Werte abgesenkt.
Dennoch muß der gemeine Stromverbraucher die Solardächer bezuschussen, weil der Markteinkaufspreis bei ca. 5 - 6 Cent liegt.
Der Zuschuß beträgt, wenn man den aktuellen Wert von ###2 nimmt , ca. 22 cent pro kWh.
Wer das Geschäft macht, ist somit klar, nicht der kleine Mann.
09:20
Glückwunsch an hda und feder 24 wird wohl nun nen paar Federn weniger haben. Gerade mal im Internet und auch im Archiv derwesten recherchiert. Scheint wirklich was dran zu sein an der Sache und habe auf der Homepage direkt weitere Informationen angefordert. Wusste gar nicht, das man bürgerenergie auch schon mit ü schreiben kann. Lasst die Sonne scheinen!
22:06
Hallo feder24,
vielleicht kann ich Ihren Argumenten zu mehr Aktualität verhelfen. Die Vergütung für Solarstrom aus Photovoltaikanlagen beträgt für das Jahr 2011 pro Kilowattstunde zwischen 28,74 Cent bei Anlagen bis 30 KW Nennleistung, 27,33 Cent bis 100 KW und 24,84 Cent über 100 KW. Nachzulesen unter dem Suchbegriff „EEG Vergütung 2011“ oder z. B. auf der Seite http://www.eeg-2011.de/inf/einspeiseverguetung-photovoltaik.html. Diese Tarife bezwecken vermutlich, dass der viel zitierte „Kleine Mann“ am meisten profitiert. Bei der SolarCity Gladbeck können und sollen sich die Bürger der Stadt an den Investitionen beteiligen, damit die mit den Anlagen auf Schulen und Feuerwehren erzielten Gewinne auf möglichst viele Häupter in der Stadt verteilt werden, nachzulesen unter www.sl-bürgernergie.de. Ich würde mich sofort an dieser Sache in der Nachbarstadt beteiligen, wenn dies möglich wäre, und damit einen kleinen Schritt hin zu einer saubereren Umwelt tun. Dafür nehme ich auch das damit verbundene Unternehmerrisiko in Kauf. Mitmachen, feder24, und nicht auf so ein wegweisendes Modell schimpfen.
Herzliche Grüße aus der Solar Stadt Gelsenkirchen, hda.ge
13:20
Die Besitzer dieser Anlagen machen ein tolles Geschäft:
Sie bekommen ca. 40Cent pro produzierte KWhfür die Einspeisung, bezahlen für den Eigenbedarf ca. 20 Cent, verdienen also für jede selbst verbrauchte KWh ebenfalls ca. 20 Cent.
Und das alles bezahlen die Gesamtheitheit der Stromverbraucher, die keine Solardächer haben.