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Familiengefühle beim Ruhr Reggae Summer

27.07.2009 | 07:26 Uhr
Familiengefühle beim Ruhr Reggae Summer

Mülheim. Beim „Ruhr Reggae Summer” in Mülheim kultivierten rund 15 000 Besucher Urlaubsgefühle – und Gemeinschaftssinn. Das Festival geriet zwischen den Konzerten zu einem Familienfest.

Jamaikanischer Exportschlager: „Konshens & Sojah” spielten am Samstagabend in Mülheim. Foto: Stephan Glagla

Jute statt Plastik: Der Boden des Mülheimer Ruhrstadions war vorsorglich mit alten Säcken ausgelegt, der Veranstalter U-Concert hatte sich bemüht, den „Ruhr Reggae Summer” wetterfest zu machen. Tatsächlich schauerte es nur vereinzelt, der Sonntag verlief sogar weit gehend regenfrei, so dass die rund 15 000 Festivalbesucher von Freitag bis Sonntag über weite Strecken Urlaubsgefühle kultivieren konnten.

Reggae – die Musik ist ja auch Vehikel für eine bestimmte Lebenseinstellung: keine Hektik, die Seele darf mitschwingen. Die Atmosphäre rund um das Styrumer Naturbad und im angrenzenden Stadion war also betont entspannt – was sich im dritten Festivaljahr offenbar herumgesprochen hat. Der „Ruhr Reggae Summer” geriet zwischen den Konzerten zu einem Familienfest: Da flogen die Frisbees, an den Ständen brutzelte Exotisches und ewig lockte der Strandkorb. Familiengefühle auch bei der gemeinschaftlichen Bewältigung des Liedguts: Bob-Marley-Songs rauf und runter.

Alle Altersgruppen, alle Schichten waren vertreten, wie Veranstalter Henning Schmalenbach stolz bemerkte. Eine Überraschung hatte er sich für den Samstag aufgehoben. Der nicht angekündigte Dancehall-Star Anthony B. eröffnete den zweiten Festivaltag. Weitere Höhepunkte waren der Auftritt der Hip-Hopper Blumentopf am Samstag, sowie die druckvollen Shows von Mono & Nikitaman und Shaggy zum Ausklang.

Katrin Zill

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Kommentare
30.07.2009
09:32
Familiengefühle beim Ruhr Reggae Summer
von andreas lüttich | #1

Ich habe es dieses Jahr endlich geschafft mit meinem 10 jährigen Sohn das Festival zu besuchen.Und ich muß sagen,was uns dort erwartet hat,hat unsere erwartungen um vieles übertroffen.Große Künstler für kleines geld,und super Familien freundlich.Da könnte sich das Summerjam in Köln ne Scheibe von abschneiden.Wir werden nächstes Jahr wieder dort sein. Ganz liebe grüsse an das U-club Team und danke für eure hervorragende Arbeit.

Andreas aus Solingen

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