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Telefonsprechstunde

Experten raten: „Auf jeden Fall impfen”

07.11.2009 | 10:28 Uhr
Experten raten: „Auf jeden Fall impfen”

Essen. Die Impfaktion gegen den Schweinegrippevirus ist angelaufen. Nach zögerlichem Beginn stürmen die Patienten jetzt die Praxen. Die WAZ startete eine Telefonsprechstunde mit Experten: Hier kommen zwölf Antworten auf die zwölf wichtigsten Fragen zur Schweinegrippe.

Schweinegrippe-Impfung – ja oder nein? Bei der WAZ-Telefonsprechstunde suchten über fünftausend Menschen den Kontakt zu den Experten. Die wichtigsten Fragen und Antworten:

Ich bin 40 Jahre alt und überlege, mich impfen zu lassen. Welche Erfahrungen haben Sie gemacht?

„Bei dreihundert Impfungen, die in einer Impf- Praxis durchgeführt wurden, klagte etwa ein Viertel der Patienten über grippe-ähnliche Symptome”, so der Essener Arzt Thomas Dickel. Er hält das für so gut, dass er sich selbst zur Impfung entschlossen hat. Auch sein Kollege Dr. Joachim von Gratkowski, der vor einer Woche noch zu denen zählte, die sich überhaupt nicht impfen lassen wollten, hat sich anders entschieden. Die Erfahrungen nach zwei Wochen Impfen seien überzeugend gewesen: „Ich impfe täglich etwa zwanzig Menschen. Die Impfung wird besser vertragen als die normale Grippe-Schutzimpfung.”

Warum soll ich mich impfen lassen. Die Krankheit läuft doch meist harmlos ab?

„Das hat man anfangs gedacht”, so von Gratkowski. „Doch bei der jetzigen zweiten Welle beobachten wir schwerere Verläufe.”

Aber es sind doch immer noch wenige, die erkranken.

Zur Zeit 3000 Kranke pro Woche. Wenn nicht mehr. Die Ärzte wissen es nicht, weil kaum noch getestet werde.

Ich bin im siebten Monat schwanger. Soll ich mich jetzt impfen lassen?

„Auf keinen Fall”, sagt von Gratkowski. Und auch Dickel sagt: „Schwangere sollten noch warten.” In etwa vier Wochen komme ein neuer Impfstoff ohne Adjuvans (Impfstoff-Verstärker) auf den Markt. Er soll für Schwangere besser geeignet sein. Auch für Kleinkinder könnte er günstiger sein. „Doch das alles wissen wir nicht so genau”, sagt von Gratkowski. „Wir Ärzte erfahren auch täglich etwas Neues. Vor ein paar Tagen hieß es noch, zwischen der normalen und der Schweinegrippe-Impfung sollte eine Woche Zeit vergehen. Jetzt heißt es, man kann zeitgleich impfen.” Anfangs hieß es, es müsse zweimal geimpft werden. Jetzt hat man uns gesagt, einmal reiche.

Was ist die Kritik am Impfverstärker?

Er gilt in der Kombination mit diesem Impfstoff als nicht ausreichend getestet. Kritiker befürchten Nebenwirkungen wie Muskelrheuma, chronische Müdigkeit, Verdauungsprobleme.

Warum sollten Schwangere sich überhaupt impfen lassen?

Erfahrungen haben gezeigt, dass Schwangere sehr schwer erkranken. Tipp: Die Familie sollte sich impfen lassen, damit sich die Schwangere nicht beim Ehemann ansteckt.

Ich bin Allergiker. Kann ich mich impfen lassen?

Ja. Ausnahme: „Wenn Sie allergisch gegen Hühner-Eiweiß sind”, so von Gratkowski. Nicht jeder, aber der Schweinegrippe-Impfstoff, wird durch die Bebrütung von Hühner-Eiern mit Influenza-Viren gewonnen. „Unter Hühner-Eiweiß-Allergie leiden jedoch sehr wenig Menschen.”

Wenn ich mich impfen lasse. Ab wann besteht der Schutz?

Etwa nach 10 bis 15 Tagen.

Ich habe sieben Bypässe und bin an Prostata-Krebs erkrankt und habe Angst, mich mit der Impfung zu schwächen?

Allen Vorerkrankten rät das Expertenteam unbedingt zur Impfung. Das Abwehrsystem sei geschwächt. Wer sich infiziert, riskiere nicht nur eine Ansteckung, sondern auch einen sehr schweren Krankheitsverlauf. Von Gratkowski: „Vor allem Menschen mit Lungenerkrankungen wie Asthma oder Bronchitis sind gefährdet. Kommt es zur Infektion, besteht die Gefahr, dass sie schnell künstlich beatmet werden müssen.” Auch während einer Chemotherapie sei in Absprache mit dem Onkologen eine Impfung angezeigt.

Ich nehme Blutverdünner, also Marcumar, und habe gehört, das man dann nicht geimpft werden kann.

„Blutverdünner sind für die Impfung kein Hindernis, aber man muss richtig damit umgehen” so Thomas Dickel. Der Hausarzt werde das Marcumar meist für kurze Zeit absetzen und auf andere blutverdünnende Mittel wie Heparin umstellen.

Wenn etwas passiert, wer kommt dafür auf?

Der Bund.

Ich bin erkältet. Darf ich trotzdem zur Impfung?

„Sie sollten kein Fieber haben”, sagt Dickel. Husten und Schnupfen seien kein Problem. „Das ist anders als bei der normalen Grippe-Impfung. Da soll man auch nicht erkältet sein”, so von Gratkowski.

Petra Koruhn

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Kommentare
10.11.2009
12:08
Experten raten: „Auf jeden Fall impfen”
von R.Baumgart | #33

Neues zur Schweinegrippe ....

http://www.youtube.com/watch?v=qLXMH6Vaa1s

Einfach zum grölen, vor allem, wenn man das Original kennt.

09.11.2009
20:50
Experten raten: „Auf jeden Fall impfen”
von Langnese | #32

Bei diesem PR-Artikelchen fehlt der Sponsor-Link.

08.11.2009
13:18
Experten raten: „Auf jeden Fall impfen”
von Anna Luehse | #31

#3 von tita04 verharmlost:

Außer ein paar Kopfschmerzen am Tag nach der Impfung keine Nebenwirkungen.

Das ist schlichtweg FALSCH! Wahr ist, daß spätestens ein paar Wochen nach dem Impfangriff alle Untersuchungen über Nebenwirkungen eingestellt werden. Wer Impfschäden melden will, darf das nicht, sondern muß zunächst seinen Hausarzt dazu überreden. Der meldet sie dem RKI / PEI, und die sitzen die Sache aus, oder man läßt sich auf eine langwierige (und teure) Klage ein. So sieht das aus! Empfehlenswert und erschütternd: Fallbeispiele bei http://impfschaden.info
Impfopfer werden wie Penner oder Querulanten behandelt und abgewimmelt. Es geht schließlich um SEHR VIEL GELD.
Vielen Menschen ist nicht klar, über wieviel Macht und Einfluß die globale Pharmaloge verfügt. Das mußte sogar Seehofer zugeben - bevor er umsatzträchtige Zwangsimpfungen in Bayern (Blauzungenkrankheit) durchpeitschte ...

08.11.2009
09:32
Experten raten: „Auf jeden Fall impfen”
von sich-Fragender | #30

Der beste Experte kommt aus München und nennt sich Unsinn...

07.11.2009
21:59
Experten raten: „Auf jeden Fall impfen”
von laarer | #29

Die Freigabe durch den Impfstoff, erfolgt durch EU Zulassung wo die jweilige Behörde sich über das Wirtschaftsressort finanziert.
Wer sich impfen lassen möcht sollte (über Google)
unbedingt die Internetseite über die: individuelle-Impfentscheidung aufsuchen.
Sich von jedem impfenden Arzt/Ärztin ein Gesundheitszeugniss ausstellen lassen, das man zum Zeitpunkt der Impfung Gesund ist.
Das der zu impfende Arzt für alle Impfnebenwirkungen aufkommt (schriflich geben lassen).

07.11.2009
20:09
Experten raten: „Auf jeden Fall impfen”
von aria | #28

Ich lasse mich auf keinen Fall impfen.
Es gibt keine Pandemie - nur Hysterie.

07.11.2009
17:06
Experten raten: „Auf jeden Fall impfen”
von combo59 | #27

Klasse Kommentare, es gibt noch Leute mit Durchblick, hier fühl ich mich zu Hause!!!!

07.11.2009
13:19
Experten raten: „Auf jeden Fall impfen”
von kuba4711 | #26

Unsere Staatsfregatte Mecklenburg -Vorpommern -auch Kanzler Merkel genannt - hat sich gerade impfen lassen ;stand in der WAZ ! : -))
Wenn man bedenkt welche Kosten es uns allen ersparen würde ,wenn unsere Staatspräsidentenkanzlerin ihre Reisetätigkeit rund um den Globus etwas einschränken würde -wegen eines leichten grippalen Infekts - ,halte ich diese Impferei schon finanztechnisch für grob fahrlässig.
Von medizinischen Implikationen ganz abgesehen! : -))
Oder gibt es medizinische Erkenntnisse in sog. Expertenkreisen darüber ,dass der verwendete Impfstoff als Nebenwirkung eine sog. Schockerkenntnis zum Besseren bei unseren ökonomisch -politischen sog. Eliten auslöst?

07.11.2009
13:17
Experten raten: „Auf jeden Fall impfen”
von Anna Luehse | #25

@Zauberlehrling: Hochkartiger, informativer Beitrag. Das wundervolleTAMIFLU ... :-)))

Aluminiumhydroyd, Quecksilber (Thiomersal) und die anderen Gifte verursachen u.A. Alzheimer, impffreie Menschen erinnern:

TOD DURCH TAMIFLU®

18.11.2005, 08:12: Guten Morgen!

Hat einer von euch heute die Süddeutsche gelesen??
12 Leute sind an Tamiflu gestorben!!!
WHO überlegt sofortiges verbot!


http://www.symptome.ch/vbboard/bakterien-viren-parasiten/2296-tod-tamiflu.html

07.11.2009
13:10
Experten raten: „Auf jeden Fall impfen”
von Anna Luehse | #24

Aha, Experten, verstehe.
Sind wir nicht alle Experten?

Zitierfähig:

Vor einigen Jahren untersuchte der Sozialpsychologe Philip E. Tetlock die Prognosefähigkeit von Experten. Er bat 248 renommierte Fachleute, Voraussagen zu künftigen Ereignissen abzugeben. Nach Auswertung von insgesamt über 80.000 Zukunftsfragen kam er zu dem ernüchternden Ergebnis: Obwohl es sich allesamt um hochqualifizierte Fachleute handelte, die sich ihr Wissen teuer bezahlen ließen, schnitten ihre Vorhersagen schlechter ab als Zufallsprognosen.
Doch noch schlimmer: Tetlock stellte eine bemerkenswerte Korrelation zwischen der Qualität der Experten und der Häufigkeit, mit der sie im Fernsehen auftreten fest, die auch als die „Goldene Regel der Sektherstellung“ bekannt ist: Die größten Flaschen sind meistens auch die lautesten.

http://www.eike-klima-energie.eu/news-anzeige/klimapolitik-schnee-von-gestern

Und nicht vergessen: Vorbild Obama läßt seine Töchter NICHT IMPFEN!

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