Ein Sieg der Freiheit
21.09.2008 | 18:33 Uhr 2008-09-21T18:33:00+0200Bravo Köln. Die Bürger der stolzen Stadt am Rhein haben den Rassisten von „Pro Köln" und ihren braunen Gesinnungsgenossen aus dem Ausland erfolgreich kontra gegeben. Der „Anti-Islamisierungs-Kongress” wurde unter dem Druck des breiten Widerstandes abgesagt.
Kölns Oberbürgermeister Schramma redete Tacheles und enttarnte „Pro Köln” als Ansammlung von braunen Biedermännern, die Brandstifter und Rassisten im bürgerlichen Zwirn sind. Die ungebetenen braunen Gäste aus dem Ausland beschimpfte er als verfaulte Clique des Eurofaschismus.
Schnörkellose Worte, über die sich jeder Demokrat und vor allem die rund 120 000 in Köln lebenden Muslime freuen dürfen. Denn den „Pro-Köln”-Aktivisten ist es nicht gelungen, den umstrittenen Moscheebau in der Stadt für ihren rassistischen Rechtspopulismus auszubeuten. Unsere Verfassung lässt allen Bürgern die private Freiheit, an den Gott ihrer Wahl oder auch überhaupt nicht zu glauben.
Das Bemerkenswerte beim Herausdrängen der braunen Populisten aus Köln ist vor allem die Rolle der Kirchen, die an vorderster Front standen. Diese Solidarität müsste islamischen Religionseiferern eigentlich die Schamesröte ins Gesicht treiben. Man stelle sich vor, der Bau einer Kirche in der Größenordnung des Kölner Domes sei im saudischen Riad geplant. Würde dort auch ein breites Bündnis von Muslimen, Bürgern und Politik für die Katholiken auf die Straße gehen und radikalen Islamisten die Stirn bieten? Leider ist das noch ein Märchen aus 1001 Nacht.
Der Islam muss sich gewaltig ändern, damit auch ein Demokrat mit dieser Religion locker umgehen kann. Die Hexenverbrennungen im Namen der Religion liegen bei uns Jahrhunderte zurück. Dagegen werden Ehebrecherinnen in manchen islamischen Ländern heute noch gesteinigt. Obwohl hier zu Lande jeder Christ zum Islam übertreten kann, riskiert ein Moslem sein Leben, wenn er sich in einem islamischen Land von Mohammed verabschiedet und Jesus zuwendet. Der Islam trägt auch Verantwortung dafür, dass wir in unseren Parallelgesellschaften Ehrenmorde und Zwangsehen haben.
Natürlich sollen unsere muslimischen Mitbürger im Rahmen der Religionsfreiheit ihre würdigen Moscheen haben. Aber es ist zwingend notwendig, dass wir genau hinschauen, was dort gepredigt und gelehrt wird. Unsere große Freiheit ist wahrlich nicht vom Himmel gefallen. Deshalb lassen wir sie uns von niemandem mehr nehmen.

23:19
Sehr geehrter Herr Klümper,
Sie schreiben:
Der Islam muss sich gewaltig ändern, damit auch ein Demokrat mit dieser Religion locker umgehen kann.
Diese Aussage könnte auch von Pro Köln kommen, allerdings haben sich die Mitglieder dieser Partei so weit mit der Religion des Friedens beschäftigt, dass sie wissen, dass der Islam keine Anstalten macht, sich zu verändern, weshalb man anderweitig versuchen muß, die ************* einzudämmen.
Im Übrigen war der 20. September natürlich kein Sieg der Freiheit, sondern eine massenhafte NÖTIGUNG und vereinzelte Gewaltanwendung gegen die Pro Köln Anhänger und interessierte Bürger. Das ganze mit Ansage durch die Presse und den OB. Eine unglaubliche Sauerei, Köln kann sich was schämen.
MfG Schmid
22:49
Ein Sieg der Freiheit ??
Völliger Blödsinn !! Gewalttätige Randalierer haben Köln mit den schwersten Krawallen überzogen, de Köln bislang erlebt hat und damit das nachträgliche Verbot einer bereits ordnungsgemäß genehmigten Veranstaltung erzwungen.
Von einem Sieg der Freiheit besteht da also nicht ein Hauch, wenn sich der Rechtsstaat dem randalierenden Mob auf der Straße beugt.
Die Ordnung der Dinge von Matthias Hannemann in der FAZ beschreibt sehr gut den Terror, den dieser Mob ausgeübt hat;. Völlig willkürlich wurden auch unbeteiligte Bürger in Köln von diesem Pöbel schikaniert.
siehe auch:
http://www.faz.net/s/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360/Doc~EA97CC2BA0AAA4651A11DC752FC86410E~ATpl~Ecommon~Scontent.html
Wer wirklich sauberen Journalismus sucht, kommt um die FAZ nicht herum. Die WAZ kann von der FAZ noch sehr viel lernen.
16:47
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09:32
Der Autor vermittelt in diesem Kommentar den Eindruck, die Kölner Bürgerschaft habe den Kongress friedlich niedergeschunkelt. Verhindert wurden die Kundgebungen der umstrittenen Pro Köln aber letzen Endes durch einen linken (Anti)fa-Mob, bestens vernetzten Randaliertouristen, die laut Kölner Polizeiticker unter Anwendung massivster Gewalt durch die Straßen gezogen sind. Dies wird vom Autor unterschlagen und auch im weiterführenden Artikel der Print-Ausgabe heruntergespielt.
Es war also keineswegs ein Sieg der Freiheit, sondern das genaue Gegenteil! Hier wurden Grundrechte außer Kraft gesetzt, während ein gewalttätiger Mob den eigentlichen Sieg davongetragen hat - mit bitteren Konsequenzen für die zukünftige Demonstrationskultur und den Umgang mit dem politischen Gegner in unserem Land. Also wahrlich kein Grund zum Jubeln.. Liebe WAZ, langsam zweifele ich an Dir!
siehe auch:
http://www.welt.de/politik/article2478477/Kundgebungsverbot-ist-Blamage-fuer-Rechtsstaat.html;jsessionid=CE5C095929688E1D3229879DF98FC296#vote_2478489
20:50
Das muss sich erst noch bei den nächsten Wahlen zeigen, ob das nicht ein Pyrrhussieg war. Ich weiß jetzt jedenfalls, welche Partei ich zu wählen habe.
20:16
Sieg der Freiheit?
In völliger Verkennung der Tatsachen wohl eher der Niedergang der Demokratie.
Nicht Bürger der stolzen Stadt, sondern ein paar jugendliche, angekarrte Linksautonome (was immer das auch heißt, bei mir = nichtsnutzende Spinner) haben durch Gewalt für eine Auflösung gesorgt. Was für ein infamer Artikel!
20:15
[Entfernt von Moderator]
17:50
Mein Senf:
Berichtigung: soll natürlich Selbstmörder heissen und Führe uns nicht in Versuchung... (der Rest des Textes ist sicherlich bekannt).
17:28
Mein Senf:
#24: Stimmt nicht so ganz...Selbstmöder bekommen von der katholischen Kirche (der ich angehöre) z.B. keine Beerdigungs-Rede und haben kaum Chancen auf den Himmel. Islamistische Selbstmörder bekommen, wenn sie ordentlich mit Sprengstoff bepackt sind und Frauen und Kinder mit in den Tod nehmen, `ne LKW-Ladung Jungfrauen. Führe mich nicht in Versuchung....
16:45
zum thema pro-köln
tolle demokratie in der friedliche,angemeldete veranstaltungen 1.nicht geschützt werden und 2.unter fadenscheinigen ausreden dann sogar abgesetzt werden! wer musste denn wohl hier vor wem geschützt werden?das ist halt der preis einer demokratie.man stelle sich vor,steine gegen oskar l. ...undenkbar? ich hoffe, ja.jeder muss in einem freien land seine meinung sagen dürfen denn sonst ist es das nicht.
köln : demokratie = 0 : 1