"Die Kanzlerin sieht eine gute Chance für Opel"
30.03.2009 | 17:43 Uhr 2009-03-30T17:43:00+0200
Drei Fragen an NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) nach dem Personalwechsel an der Spitze von General Motors.
Was erhoffen Sie sich vom neuen GM-Vorstandschef?
Rüttgers: Ich habe mit Fritz Henderson in Detroit sprechen können, er kennt Opel in Bochum sehr gut und hat ausdrücklich gesagt, die Jungs in Bochum machen einen exzellenten Job. Daher bin ich sicher, dass Henderson ein Verbündeter ist in dem Bestreben, Opel und den Standort Bochum zu erhalten.
Was erwarten Sie vom Besuch der Kanzlerin Angela Merkel in Rüsselsheim?
Rüttgers: Die Bundeskanzlerin hält die Zusage ein, Opel in Rüsselsheim zu besuchen. Sie wird morgen sagen können, dass es eine gute Chance für die Rettung von Opel gibt. Es wird noch viel gearbeitet werden müssen am Zukunftsplan. Aber die Entscheidungen in den USA machen das leichter.
Die US-Regierung ist unzufrieden mit dem GM-Konzept, die neue Führung muss nacharbeiten.
Rüttgers: Ich halte das dennoch für eine gute Nachricht, jetzt ist die Hängepartie in den USA zu Ende, es kann jetzt klare Antworten und neue Chancen für Opel in Europa geben.

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