DGB: Bald suchen sechs Millionen einen Job
14.07.2009 | 16:42 Uhr 2009-07-14T16:42:00+0200
Berlin. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) befürchtet, dass im Zuge der Wirtschaftskrise im nächsten Jahr sechs Millionen Menschen in Deutschland Arbeit suchen werden.
Sechs Millionen Arbeitslose befürchtet der Deutsche Gewerkschaftsbund für das kommende Jahr. Das wären 500 000 mehr als heute offiziell arbeitslos gemeldet sind, sagte DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach gestern in Berlin.
Damit nicht noch mehr Menschen ohne Zwischenstopp von der Arbeitslosenversicherung ins Fürsorge-System Hartz-IV abrutschen, verlangt der DGB Nachbesserungen beim Arbeitslosengeld I. Laut DGB wurden im ersten Halbjahr 2009 knapp 2,2 Millionen Menschen aus einer Erwerbstätigkeit heraus arbeitslos. Davon seien 655 000 (30 Prozent) direkt auf Hartz IV angewiesen gewesen.
Ein Jahr Arbeitslosengeld
Derzeit müssen Erwerbslose mindestens zwölf Monate innerhalb der letzten zwei Jahre Beiträge in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt haben, um einen Anspruch auf Arbeitslosengeld zu haben. Der Anspruch besteht ein Jahr lang. Um ein schnelles Abrutschen weiter Bevölkerungsschichten in das „Hartz-IV”-System zu verhindern, forderte Buntenbach, die Bezugsdauer für das Arbeitslosengeld I um ein Jahr zu verlängern.
Zurzeit seien fünf Millionen Menschen im erwerbsfähigen Alter auf Hartz IV angewiesen – bundesweit neun Prozent der Bevölkerung zwischen 15 bis 64 Jahren. Bis 2010 werden es 450 000 Menschen Fälle sein, vermutet Buntenbach.
"Hartz-IV-Sätze müssen steigen"
Vor dem Hintergrund steigender Arbeitslosenzahlen verlangt der DGB erneut eine Anhebung der Hartz-IV-Sätze auf 420 Euro im Monat (derzeit 359 Euro). Die aktuellen Regelsätze für Langzeitarbeitslose bezeichnete Buntenbach als „nicht armutsfest”, weil sei weit hinter der Preissteigerung zurückblieben. Als kontraproduktiv bezeichnet die DGB-Spitze den Vorschlag der Bundesagentur für Arbeit, langjährige Beitragszahler beim Arbeitslosengeld II besser auszustatten, als Menschen, die schon seit langem Transferleistungen beziehen. Buntenbach: „Das wäre grundfalsch, weil es die gesellschaftliche Spaltung weiter vertiefen würde.”

12:46
Wo soll das noch hinführen? Die Bankenmafia hat uns bereits mit 1.5 Billionen Euro Schuldenspirale versklavt, und wir zahlen jeden Tag 200 Millionen Euro dazu! Nur für Zinsen! Das muss man sich mal vorstellen. Wir zahlen, nur damit die Herren Rothschild, Rockefeller, JP Morgan und der Rest der Kriminellenbande sich faul und fett auf unsere Kosten am Pool sonnen können während sie Weltkriege auslösen und mit jedem ermordeten Menschen reicher werden.
Politiker und Bankenfunktioniäre sind alle kriminell. Merkel, Steinbrück, Zypries und alle anderen Handlanger des kriminellen Bankenkartells gehören sofort verhaftet. Sie fügen dem Deutschen Volk täglich immer mehr Schaden zu.
12:45
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