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Deutschland droht ein Mangel an Notärzten

23.12.2009 | 07:08 Uhr
Deutschland droht ein Mangel an Notärzten

Essen. Experten erwarten eine dramatische Personalnot bei den Notärzten. Eine der Ursachen: Die in den nächsten Jahren schnell wachsende Zahl älterer Menschen, die medizinische Hilfe häufiger in Anspruch nehmen als Jüngere. Den Ärztemangel könnte der Rettungsdienst auffangen.

Weil Notarzt-Nachwuchs heute schon fehlt – alleine im Rheinland hat sich seit 1996 die Zahl der Weiterbildungs-Abschlüsse halbiert –, suchen die Hilfsorganisationen in ihren Arbeitskreisen Auswege.

Rettungsassistenten statt Ärzten

Neben der Möglichkeit, den Dienst attraktiver zu gestalten, halten sie es nach WAZ-Informationen für denkbar, statt der Ärzte künftig Rettungsassistenten in den Einsatz zu schicken. Diese sollen aber drei Jahre ausgebildet werden – statt zwei, wie heute.

Ohne solche Korrekturen werde das System „kollabieren”, glaubt Prof. Klaus Runggaldier, Leiter Rettungsdienst beim Malteser Hilfsdienst. Zwar verfüge Deutschland über eines der besten Rettungssysteme der Welt. Es müsse aber in Zukunft „bedarfsgerechter” gestaltet sein.

Viele müssen schon heute warten

Der Anteil älterer Menschen an der Bevölkerung wird in der Zukunft weiter steigen. Foto: ddp

Die Zahl der jährlich 12 Millionen Einsatzfahrten werde „dramatisch zunehmen”, sagte Runggaldier unserer Zeitung – bis 2050 um 25 Prozent. Alarmierungen wegen Herz- und Kreislaufproblemen würden um die Hälfte steigen, bei Atmungs- und Stoffwechselerkrankungen um ein Drittel.

Viele Patienten müssen heute schon warten. Die Bundesanstalt für Straßenwesen (BaST) untersucht die Frist zwischen Alarmierung und Eintreffen der Hilfsfahrzeuge. Im letzten Report errechnete sie, dass durchschnittlich 10,9 Minuten verstreichen. Kerstin Auerbach von der BaST: „Der Trend in den letzten Jahren geht zu längeren Zeiten, vor allem in den Gebieten, in denen es Notarzt-Mangel gibt”.

Neben der Demografie ist die „Veränderung der Krankenhauslandschaft” Ursache für den Mangel, glaubt Runggaldier. Auf dem Land hätten viele Kliniken zugemacht. Nach der Einführung der Fallpauschalen seien auch nicht mehr alle in der Lage oder bereit, alle eingelieferten Fälle zu behandeln. Notärzte müssen dann weiter fahren.

Dietmar Seher

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Kommentare
26.12.2009
21:07
Deutschland droht ein Mangel an Notärzten
von Onkel Ajo | #22

Sicherlich ist eine Neuregelung kein einfaches Prozedere.

Ich selbst bin Rettungsassistent und hauptberuflich tätig in einer Großstadt. Ich versehe meinen Dienst sowohl auf Rettungswagen als auch Notarzteinsatzfahrzeug und das seit nunmehr fast 10 Jahren.

Leider ist eines der Hauptprobleme unseres Berufsbildes immernoch, dass uns so mancher Bürger skeptisch gegenüber steht, da er durch Geschichten, sowohl aus vergangenen Zeiten, als auch durch Mutmaßungen Anderer und die unterschiedlichen Gesetztestexte, die in unserem Berufsbereich fallen, verunsichert wird. Es ist auch nicht verwunderlich, da selbst wir oft überlegen müssen, in welcher rechtlichen Grauzone wir uns jetzt gerade befinden.
Aus gerade diesen Gründen ist ja bereits die Mehrzahl der Kolleginnen und Kollegen zu einer Neuregelung, falls nötig auch mit Re-Zertifizierung, positiv eingestellt. Es geht hier ja auch nicht um einen gänzlichen Wegfall des Notarztdienstes, sondern lediglich um eine Abdeckung bei Grenzfällen bzw. Spitzenauslastungen oder bei Unwetterlagen,etc.

Bereits jetzt ist es so, dass Rettungsassistenten im Rahmen des rechtfertigenden Notstandes, aufgrund von Nichtverfügbarkeit eines Notarztes erweiterte Maßnahmen, die normalerweise einem Arzt vorbehalten sind, wahrnehmen. Solange das Personal gut ausgebildet ist und die Maßnahmen dokumentiert werden, ist das ethisch nichts verwerfliches.

In vielen Bereichen wird mittlerweile mit festen Ablaufplänen gearbeitet, d. h. es handelt sich um spezielle Algorhythmen, die auf einzelne Notfallbilder, z. B. „plötzlicher Brustschmerz“, zugeschnitten sind. Genauso wie es auch die Kollegen aus den Niederlanden oder den USA praktizieren. Hier gibt es nämlich kein Notarztsystem.
Wir genießen hier den Standard einer individuellen präklinischen Notarztbehandlung. Dies sollte ein Jeder zu schätzen wissen!

Es geht hier aber ganz klar auch um wirtschaftliche Aspekte.
Es wird also dauerhaft nicht finanzierbar sein, mit so einem hohen Notarzteinsatz weiter zu planen wie bislang. Mittelfristig wird es also so sein, dass Rettungsassistenten öfter als bisher invasive Tätigkeiten ausführen müssen, um Menschenleben zu retten.

Im Umkehrschluß wäre es doch nur gerecht, dass ein staatlich geprüfter Rettungsassistent, der durch eine Medikamentengabe jemandem das Leben rettet, doch erwarten können muss, dass seine Handlung nicht trotz korrekter Durchführung einen Straftatbestand darstellt. Ebenso wäre es fair und auch sicherer für seinen Patienten, dass er sich durch eine Legitimation dessen auch gegen einen Kunstfehler versichern kann, was leider zur Zeit nicht der Fall ist, denn eine Versicherung gegen Straftaten gibt es nicht. Es widerspricht ja auch jeder Logik.

Schön ist es nach erfolgter Novellierung des Rettungsassistentengesetzes dann zu Wissen, dass überall in Deutschland, ob im 500 Seelen Dorf als auch in der Großstadt, gleiche Standards gelten. Ebenfalls ist es schön zu wissen, dass das Personal die selben Qualifikationen hat. Das alles nimmt dem ohnehin schon todesängstlichen Patienten sicherlich eine große Last von seinen Schultern.
Der Bürger sollte sich also freuen, dass klare Regeln geschaffen werden, die im Rahmen des demographischen Wandels ohnehin längst unumgänglich sind.

Allen zusammen ein frohes Restweihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Jahr 2010 !

23.12.2009
14:34
Deutschland droht ein Mangel an Notärzten
von joergel | #21

Wie soll denn ein Rettungsassistent, egal wie lange er ausgebildet wurde, entscheiden welche Medikamente in welcher Dosierung er einem Patienten, z.B. bei Herzinfarkt, Apoplex, Astma, Diabetes, usw. spritzt? Wie soll er eine Narkose und notfallmäßige Eingriffe z.B. bei Unfallopfern durchführen? Wie sieht denn die Rechtslage aus, wenn dabei etwas schiefgeht, nach dem jetzigen Stand darf er das überhaupt nicht?
Ich glaube, die Experten haben die Folgen ihre Vorschläge gar nicht zu Ende gedacht. Da müßten nicht nur ein paar Bundes- und Landesgesetze geändert werden. Was bei den vorhandenen politischen Mehrheiten ziemlich unwahrscheinlich ist.
Im übrigen, wenn ein Rettungssanitäter solche ärztlichen Tätigkeiten übernehmen soll, könnte man ihn gleich als Arzt einsetzen. Ist nicht auf dem Lande ebenfalls ein Ärztemangel? Das wäre eine ganz neue Qualität für den Landarzt...

23.12.2009
10:23
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von rene.bogdanski | #20

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

23.12.2009
08:08
Blockierter Kommentar.
von rene.bogdanski | #19

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23.12.2009
07:06
Deutschland droht ein Mangel an Notärzten
von wicca | #18

Der Mangel an Notärzten ist sicher nicht überraschend, und auch ganz bestimmt kein temporäres Problem.
Ganz im Gegenteil, damit sollte man sich lieber arrangieren, denn es wird schlimmer kommen; die demographische Entwicklung wird sich nicht so fortsetzen sondern potenzieren und somit eine Menge Rettungseinsätze mehr nach sich ziehen.
Die Idee medizinischem Hilfspersonal mehr Aufgaben zuzubilligen ist aus der Hüfte geschossen -nicht die fachliche Kompetenz macht mir hierbei primär Gedanken, sondern der rechtliche Aspekt.
Ob Rettungsdienst oder Pflegepersonal -wer auch immer als nichtärztliches Personal in der Akutmeditin tätig ist bewegt sich -rein rechtlich gesehen- fast immer in einem Graubereich.
Mit anderen Worten: bevor man sich überlegt was man diesen Berufsgruppen noch alles aufbürden kann, sollte man doch besser erst mal regeln wo die Befugnisse im Moment liegen und diese entsprechend sichern -vor allem rechtlich.
Erschwerend kommt hinzu daß #9 (kerchak) nur zu Recht hat -gerade in Großstädten finden tatsächlich extrem viele Taxi-Fahrten mit Blaulicht statt. Auch hier kommt wieder die rechtliche Kompetenz ins Spiel:
Rettungspersonal DARF solche Spaßfahrten gar nicht ablehnen... Bescheuert, oder? Aber leider Realität!

23.12.2009
07:01
Blockierter Kommentar.
von | #17

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

23.12.2009
06:22
Deutschland droht ein Mangel an Notärzten
von Argus | #16

der liberale Rösler soll mal Leistung zeigen!

23.12.2009
05:45
Deutschland droht ein Mangel an Notärzten
von ManuelS | #15

Bereits als ich vor knapp einem Jahrzehnt im beruflich im Rettungsdienst began, war die Rede von einer verlängerung der Ausbildung zum Rettungsassistenten auf drei Jahre.
1989 war die Einführung des Rettungsassistenten eine deutliche Verbesserung, die Eingruppierung in die Assistenzberufe, die dazu dienen sollten einen Universitätsabsolventen zu unterstützen und ihn von einfachen Aufgaben zu entlasten vollkommen ausreichend.
Nach und nach führte der Rettungsassistent jedoch mehr Aufgaben ohne einen Notarzt durch. Zum Wohle des Patienten, denn die Zeit zu Warten ist etwas, die ein Notfallpatient kaum hat.
Die Aufgabenvielfalt, die Erwartugnshaltung stieg. Darauf müssen die angehenden Rettungsassistenten ausreichend vorbereitet werden. Dies ist in drei Jahren sicherlich einfacher möglich, als in zweien.
Vereinzelt wird eine dreijährige Ausbildung angeboten. Diese ist in Wahrheit jedoch eine zweijährige Ausbildung, die auf drei jahre ausgedehnt wurde. Dafür bekommt der Auszubildende allerdings eine Ausbildungsvergütung anstelle seine Theoretische Ausbildung selbst zu zahlen. Eine echte fachlische dreijährige Ausbildung gibt es nicht.
Momentan behilft man sich vielerorts mit zusätzlichen Schulungen, die den Rettungsassistenten zusätzliche Kompetenzen vermitteln. Allerdings sind diese nur im jeweiligen Rettungsdienstbereich gültig, sie sind lediglich Bereichsintern. Manche Maßnahmen durch Rettungsassistenten die an einem Ort Deutschlands selbstverständlich sind, sind anderswo undenkbar. Dies passt nicht zu einer Ausbildung, die durch ein Bundesgesetz und eine Bundesverordnung geregelt ist.

Die Rechtliche Seite ist auch teilweise unklar.
van Helsing schreibt in Beitrag #12, dass das einbringen einer Infusion eine Körperverletzung darstellt. Das ist korrekt, aber bei der Zustimmung des Patienten natürlich, genau wie der Durchführung durch einen Arzt, straffrei.

So herscht die Meinung vor, dass ein Rettungsassistent nur in bestimmten Ausnahmefällen Tätigkeiten zur Feststellung, Heilung oder Linderung von Krankheiten, Leiden oder Körperschäden durchführen darf, da ihm die Erlaubnis nach §1 des Heilpraktikergesetzes fehlt.
das Heilpraktikergesetz wurde vor vielen Jahrzehnten erlassen, um die Bevölkerung vor Scharlatanen zu schützen, jedoch nicht um Rettungsfachpersonal ihre Tätigkeit juristisch zu erschweren.
Auch hier muss für klarheit gesorgt werden, denn Die Ausbildung [zum Rettungassistenten] soll entsprechend der Aufgabenstellung des Berufs als Helfer des Arztes insbesondere dazu befähigen, am Notfallort bis zur Übernahme der Behandlung durch den Arzt lebensrettende Maßnahmen bei Notfallpatienten durchzuführen, die Transportfähigkeit solcher Patienten herzustellen, die lebenswichtigen Körperfunktionen während des Transports zum Krankenhaus zu beobachten und aufrechtzuerhalten sowie kranke, verletzte und sonstige hilfsbedürftige Personen, auch soweit sie nicht Notfallpatienten sind, unter sachgerechter Betreuung zu befördern. (§3 Rettungsassistentengesetz)

Ich frage mich, woran es liegt, dass seit einem Jahrzehnt nur über eine verlängerung der Ausbildung zum Rettungsassistenten geredet wird.
Bezüglich der Notwendigkeit sind sich alle einig.
Sind es die Kosten, die man befürchtet da bei einer längeren Ausbildung ein höheres Gehalt gefordert würde?
Ist es die Angst, dem Rettungsassistenten Maßnahmen zu erlauben ohne dass er sich jeweils für jeden Einzelfall aus dem Arztvorbehalt des Heilpraktikergesetz herrausreden muss?
Sind es streitigkeiten über Ausbildungsinhalte?

Ich weiß es leider nicht.
Ich weiß, dass die Rettungsassistenten heute bereits gut ausgebildet werden. Allerdings fällt es zunehmend schwer, die heutigen Anforderungen, die deutlich über denen von 1989 liegen, in der jetzige Ausbildungsform zu erfüllen.
Die Rettungsassisten wollen gut sein. Sie wollen gut auf die Situationen vorbereitet sein, in die sie jeden Tag kommen. Denn selbst wenn der Notarzt nur wenige Minuten nach dem Rettungswagen eintrifft stehen dem Rettungsdienstpersonal mit mehr Ausbildung in diesen Minuten mehr Möglichkeiten zur Verfügung. Eine davon könnte fünf minuten später durch den Notarzt bereits nicht mehr den gleichen Effekt haben...

23.12.2009
05:11
Deutschland droht ein Mangel an Notärzten
von NichtPatientwerdenwollen | #14

@ 12 van Helsing #

>>Ob ein Rettungsassistent den Notarzt ersetzen kann, wage ich schon Aufgrund des Medizinstudium von 12 Semester, mit anschl.
Facharztausbildung von 4 Semester zum Anäthesisten und anschl. wenigstens 1 Jahr Famula zu zweifeln.
Danach kommt die Ausbildung zum Notarzt,
mit evtl. Weiterbildung zum Leitenden Notarzt. <<

ob das diese Ärzte hier auf den Straßen alles hinter sich gebracht haben ??
Na ich weiß nicht ? !!

Da sind so Junge Leute dabei .........

( aber die Ausführung als solche war schon recht informativ )

23.12.2009
03:17
Deutschland droht ein Mangel an Notärzten
von van Helsing | #13

Ein Berufsfeuerwehrmann muß neben seinen Handwerklichen Beruf, noch 1 Jahr Jahr die Schulbank drücken, als Ausbildung zum Berufsfeuerwehrmann.
Danach schließt sich an, eine 520 Std. Ausbildung zum Rettungssanitäter.

Soll er Rettungsassistent werden, gilt danach
1 Jahr Theorie und im Anschluss 1 Jahr Praktikum.

Bei den Hilfsorganisationen ist diese Ausbildung genauso. Natürlich ohne Feuerwehrausbildung.
Die Hios kennen noch für ihren Krankentransportdienst die Bezeichnung Rettungshelfer, mit 280 Std. Ausbildung.,

Was mir jetzt aber ein Stirnrunzel erzeugt ist die Forderung der Malteser.

Die Hilfsorganisationen waren es, die zum Entwurf des 2.ten Rettungsass. Gesetz für ihre Ehrenamtliche Helfer, eine verkürzte Ausbildung oder Blockausbildung forderten.

Ob ein Rettungsassistent den Notarzt ersetzen kann, wage ich schon Aufgrund des Medizinstudium von 12 Semester, mit anschl.
Facharztausbildung von 4 Semester zum Anäthesisten und anschl. wenigstens 1 Jahr Famula zu zweifeln.
Danach kommt die Ausbildung zum Notarzt,
mit evtl. Weiterbildung zum Leitenden Notarzt.

Ich weiß wohl. dass einige Rettungsassistenten Fit in Notfallmedizin sind, aber ihre
Handlungen, werden durch obskure Gesetze,
wie Helfen bei Notfälle oder ihre
Leitende Notärzte gedeckt.
Nicht ihre Bundesärzte werden belangt, sondern wenn er Pech hat, der Sani vor Ort.

Sogar das Infudieren, (einbringen von Infusionen,)
erfüllt den Tatbestand der Körperverletzung.

Noch etwas, da med. Sauerstoff als Medikament gilt, ist sogar das verabreichen von Sauerstoff lt.
Gesetz ein Strafbestand.

Die Amis haben es mit ihren Paramedics etwas einfacher, die Ausbildung ist intensiver.
Der Paramedic muss sich per Funk das OK holen und darf alle 2 Jahre die Prüfung zum Paramedic wiederholen.
Beim 2.ten Durchfallen, kann er sich einen anderen Beruf aussuchen.

Dort gilt dieser Beruf neben den des Feuerwehrmann/frau im Gegensatz zu uns, als hochangesehen.

Auch ein Grund, dass in Deutschland bei den Hilfsorganisationen eine sehr hohe Fluktation ist.

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