Darwin - der Gott der Lücken
06.05.2009 | 08:03 Uhr 2009-05-06T08:03:00+0200
Essen. Darwins Gegner geben nicht auf – rund 150 Jahre nach Aufstellung der Evolutionstheorie stellen sie Darwins Lehren in Frage. Der Politologe Prof. Claus Leggewie hat den Konflikt der "religiösen Rechten" mit der Wissenschaft analysiert.
Glaube und Wissenschaft – das ging nie ohne Spannungen. Wissenschaft ist stets vorläufig, ein Prozess der Zertrümmerung von Gewissheiten und mühsamer Erkenntnis. Glaube dagegen ist ewig, sinnstiftend, behauptend. Wo seit 150 Jahren Glaube und Wissenschaft mit fast unverminderter Wucht aufeinander prallen, ist Darwins Evolutionstheorie. Seine Erkenntnis, dass sich alles Leben aus einem Ursprung entwickelte, dass mithin Mensch und Affe gemeinsame Vorfahren haben, ist bis heute Gegenstand eines erbitterten Streits.
(R)evolutionäre Gedanken
Aus Anlass des Darwin-Jahres 2009 veranstaltet der Dortmunder Biologe Prof. Dittmar Graf die Vorlesungsreihe „Darwins (r)evolutionäre Gedanken” (www.biologieundgesellschaft.de). Den ersten Vortrag im Sommersemester zum Thema „Die religiöse Rechte und die Wissenschaft” hielt der Essener Kulturwissenschaftler und Politologe Prof. Claus Leggewie.
Unter der Flagge des Kreationismus segeln – vor allem in den USA und in Europa – christliche Fundamentalisten, die gegen die Evolutionstheorie und zugleich gegen Aufklärung, Rationalismus und eine als unmoralisch gewertete Moderne kämpfen. Kreationisten verstehen die Bibel wörtlich: Die Welt, der Mensch und alle Lebewesen wurden vor einigen tausend Jahren von Gott geschaffen – und zwar so, wie sie heute sind. Eine Evolution hat demnach nicht stattgefunden. Leggewie: „Und diese Behauptungen halten sie gegen jede wissenschaftliche Evidenz aufrecht.”
Bedrohung für die Freiheit der Wissenschaft
Dass Kreationisten nicht nur religiöse Sektierer sind, sondern eine ernste Bedrohung für die Freiheit der Wissenschaft darstellen, macht Leggewie klar: „Kreationisten wollen Religion einen innergesellschaftlichen Platz zurückerobern”, was letztlich auf eine Bedrohung der Demokratie hinauslaufe. Und sie finden fruchtbaren Boden: Ein Drittel der Deutschen glaube, dass die Entstehung des Menschen Gottes Werk sei, führt Leggewie aus. In den USA glaubten über 80 Prozent an einen Schöpfergott. „Solche Ansichten nahmen mit Darwin nicht ab”, so Leggewie, „sondern sie wuchsen. Der Kreationismus ist eine Reaktion auf Wissenschaft und Moderne.”
Ziel der christlichen Fundamentalisten ist die Verankerung der Schöpfungsgeschichte, wissenschaftlich als „Intelligent Design” (ID) verbrämt, im Biologie-Unterricht. ID will sagen: Die Wissenschaft kann nicht alles lückenlos erklären, nicht die Komplexität einer menschlichen Zelle, nicht Dunkle Materie – und nicht die Existenz des Menschen. Folglich muss es eine „Intelligenz” geben, die das alles „designed”, also geformt hat.
Mit Hilfe des „Intelligent Design” soll Glaube auf Augenhöhe wissenschaftlicher Theorien gebracht werden, um die Thesen so in den naturwissenschaftlichen Unterricht zu hieven – womit der Unterschied zwischen Wissen und Glaube institutionell verwischt wäre. Auch in Deutschland gab es diese Versuche. Die hessische Bildungsministerin Karin Wolff forderte 2006, die biblische Schöpfungsgeschichte sei im Biologie-Unterricht zu behandeln.
Gott als Lückenbüßer?
Es ist immer die gleiche Guerillataktik der Kreationisten: Sie suchen Lücken und ungeklärte wissenschaftliche Fragen, um die gesamte Evolutionstheorie zu kippen. In diesen Leerstellen werde Gott sichtbar – der aber dadurch, sagt Leggewie, zum „Gott der Lücken” herabgewürdigt werde. Zum Schluss fragt Leggewie: „Was wäre eine Religion, die nicht bloß Lücken füllen soll?” Es wäre, so antwortet er selbst, „eine Befreiung für die Religion”, da sie nicht länger fundamentalistisch und aggressiv auf die moderne Gesellschaft reagieren müsste.
18:48
Der Gott der Lücken ?
Sehr geehrte Damen und Herren.
Nicht selten wird behauptet dass man nach Lücken in der Evolutionstheorie sucht,
ich befasse mich seit vielen Jahren mit dieser Thema, und hab bis jetzt keine Lücken
gesehen sondern riesige Klüfte.
Die Probleme fangen bei der Entstehung des Lebens an, schon bei der Entstehung
von Aminosäuren in Ursuppen gibt es riesige Probleme, weil immer ein Vielstoffgemisch
mit einer hohen Überzahl an Kettenabbrechenden Molekülen entsteht der weitere schritte
Richtung Zelle verhindert. Das gilt auch für Vorstufen von DNS und RNS Ketten.
Zudem kommt noch das Proteine, DNS und RNS Ketten, selbst wenn sie entstehen könnten
kein langes leben hätten, Professor Robert Shapiro bringt es auf den Punkt:
„Immer wenn sich zwei Aminosäuremoleküle vereinigen, wird ein Wassermolekül frei.
Damit sich ein Nukleotid bilden kann, müssen zwei Moleküle Wasser freigesetzt werden,
und Wasser entsteht auch, wenn sich aus den Nukleotiden Nukleinsäuren bilden.
Leider ist die Entstehung von Wasser in einer Umgebung, in der es überreichlich vorhanden ist,
in der Chemie dasselbe wie, Sand in die Sahara zu bringen. So etwas ist unvorteilhaft und kostet Energie.
Prozesse dieser Art laufen nicht einfach selbsttätig ab. Es sind die umgekehrten Prozesse, die spontan ablaufen.
Wasser greift grosse organische Moleküle an. Es drängt sich zwischen die Nukleotide,
spaltet die Zucker-Phosphat-Bindungen und trennt Basen von Zuckern.“
Schon für die ersten Schritte gibt es unüberwindliche Sperren, die weiteren Schritte sind viel komplizierter,
zum Beispiel die Erstmalige Entstehung eines primitiven genetischen Codes, oder die Entstehung von komplizierten Zellmembranen,
oder das unvorstellbar komplexe Innerzelluläre Transportsystem der Zelle.
Prof. Michael Behe sagt über das Innerzelluläre Transportsystem: Das System verfügt........über alle Kennzeichen für gezielte Planung .
Von der Uratmosphäre zum Makromolekül und dann weiter bis zur ersten Urzelle versagt die Evolutionstheorie völlig.
Auch auf organismischer Ebene hat die Evolution seine Probleme.
Darwin konnte damals beobachten das man Lebewesen verändern kann,
zum Beispiel, Kühe die mehr Milch gaben, Hühner die grössere Eier legten,
verschiedene Hunderassen und so weiter. Der entscheidende Fehler in seine
Theorie war der Glaube das dieser Veränderungspotential unbegrenzt ist.
Er war der Meinung wenn man lange genug wartet, dann kann, wie er sagte, aus ein
Bär ein Wal entstehen. Die biologischen Realitäten sprechen ganz klar dagegen.
Norman Macbeth, Autor des Buches Denkmuster des Darwinismus sagt dazu folgendes:
Der Kern des Problems ist, ob Lebewesen sich tatsächlich unbegrenzt verändern,..........
Die Spezies wirken unveränderlich. Wir alle haben schon von enttäuschten Züchtern gehört,
die in ihrer Arbeit bis zu einem bestimmten Punkt vorankamen, und dann die Tiere oder Pflanzen
zu ihrem Ausgangspunkt zurückkehren zu sehen. Trotz angestrengter Bemühungen ist es in zwei
oder drei Jahrhunderten nicht gelungen, eine blaue Rose oder schwarze Tulpe zu züchten.
Auch der Wissenschaftler Francis Hitching gibt zu das dieser Veränderungspotential das zweifellos
in den Lebewesen vorhanden ist enge grenzen gesetzt sind, er schreibt:
„Der genetische Code in jedem Lebewesen hat eingebaute Grenzen,
er scheint darauf angelegt zu sein, wesentliche Abweichungen von der Norm einer
Art zu verhindern ... Alle Züchtungsversuche haben erwiesen, dass man bestimmte
Grenzen nicht überschreiten kann. Gene sind sehr konservativ und lassen allenfalls geringfügige
Änderungen zu. Auf sich gestellt sterben künstliche Züchtungen meistens aus, weil
sie unfruchtbar oder schwach sind, oder sie kehren schnell zur Norm zurück“
Auch die renommierte Zeitschrift SCIENCE das Organ der American Association for the Advancement
of Science, bestätigt das es enge Grenzen der Veränderungspotential gibt, hier konnte man lesen:
Arten sind tatsächlich in geringem Masse in bezug auf ihre körperlichen und anderen Merkmale
veränderungsfähig; aber diese Veränderungsfähigkeit ist beschränkt und pendelt, auf längere Zeit
gesehen, um einen Mittelwert
Darum überrascht es mich nicht wenn der berühmte Wissenschaftler Professor Michael Denton schreibt:
Kein einziges Mal ist Darwin´s Evolutionstheorie durch experimentelle
Forschungen oder durch wissenschaftliche Fakten belegt worden.
Die Evolutionstheorie hat noch mehr Probleme, zum Beispiel die Kambrische Explosion oder dass es
nirgendswo zwischenformen gibt. Letztendlich ist die Evolutionstheorie nichts anderes als ein
Wolkenkratzer aus Spekulationen das man aufgebaut hat in der Hoffnung Gott überflüssig zu machen.
Mit freundlichen Grüssen
Febbo Felice.
16:18
wer heute noch an einen gott glaubt,hat nicht mehr alle tassen im schrank.
Naja, das finde ich ein bisschen hart ausgedrückt. Ich bin der Meinung, dass jemand, der glücklich damit ist, einer religiösen Gemeinschaft anzugehören, z.B. weil er da Rückhalt hat, ist er deswegen nicht verrückt. Ich selbst bin nicht religiös, kann aber mit toleranten Gläubigen gut leben.
Aber wissenschaftliche Tatsachen zu leugnen und diejenigen, die sie verbreiten zu verteufeln, ist verrückt.
Religiösität sollte ihre Grenzen haben. Eigentlich sollte der gesunde Menschenverstand diese Grenzen aufzeigen (Ablehnen einer lebensrettenden Bluttransfusion für das eigene Kind, Ermorden der zu westlich orientierten Schwester etc.). Aber oft ist es mit dem Verstand nicht weit her.
Der Fairness halber sollte man jedoch erwähnen, dass es durchaus religiöse Menschen gibt, die ihren Glauben privat leben, andere aber in Ruhe lassen und einsehen, dass ihr Gott / ihre Götter in den Religions- und nicht in den Biologieunterricht gehören.
15:02
wer heute noch an einen gott glaubt,hat nicht mehr alle tassen im schrank.es gibt menschen die an hunderte von göttern glauben ( chinesen japaner inder usw )wer sagt das die nicht recht haben? ausserdem ist das universum unendlich gross und wenn es andere rassen gibt,haben die auch ihre götter welcher ist also der richtige? jedenfalls nicht der mist an die meisten glauben
12:39
An Punkten wie diesem kann ich die Ungläubigen nur immer wieder auf die einzig wahre Religion hinweisen:
http://www.venganza.info/
10:13
Kreatonisten sind hochmütige, ignorante und religiös fanatische Menschen, die sich nicht der Wirklichkeit stellen wolle, daß ihre Religion nur eine von vielen ist und ihre Bibel ein Märchenbuch aus Stammes-legenden (der Mosesmythos läßt sich wie die Legende um Thesus interpretieren, das eine steht für die Abhängigkeit einiger Nomaden von Ägypten und das andere für die Abhängigkeit Attikas von den Minoern), kulturellen Diebesgut aus Babylon (Sintflut = Gilgameschmythos) und anderen Kulturen.
Anstatt ihre Religion nicht für besser als andere zu halten, leben Kreatonisten in dem Wahn der einzig wahren Religion zu folgen und verzichten auf Vernunft und Ratio. Neben der Evolution gibt es genug andere Erkenntnisse, die den Kreatonisten
den Spaß verderben können. Noch heute gibt es eine Form des Judentums das ein Götterpaar verehrt und wohl den letzten Rest des polytheistischen Vorläufers des Judentums darstellt. Man fand in Israel eine große Menge von Darstellungen von Götterpaaren und die heiligen Schriften der Juden geben Hinweis auf als einen Namen ihres Gottes. Die Geologie und anderes mögen die Kreatonisten auch nicht. Kreatonisten sind aber nicht allein ein Phänomen des Christentums, unter Moslems und Juden ist der Kreatonismus auch verbreitet und bekannt.
Die Zeiten, daß man Blitze, Überschwemmungen, den Menschen und anderes auf Götter zurückführt, sind lange vorbei.
09:19
Kreationisten.....da gibts im Gefolge leider noch mehr *isten die mir Angst einjagen und genauso verblendet und geistig eingeschränkt sind