CDU will mit Goldreserven Stipendien finanzieren
07.01.2010 | 17:16 Uhr 2010-01-07T17:16:00+0100
Berlin. Bildungspolitiker der Union wollen Teile der Goldreserven verkaufen und mit den Milliarden Stipendiaten fördern. Mit den Zinserträgen soll so das Bildungssystem aufpoliert werden. Die SPD ist begeistert, die Grünen nicht.
Berlin. Bildungspolitiker der Union wollen Teile der Goldreserven verkaufen und mit den Milliarden Stipendiaten fördern. Mit den Zinserträgen soll so das Bildungssystem aufpoliert werden. Die SPD ist begeistert, die Grünen nicht.
Einen entsprechenden Vorschlag präsentierte der Obmann der Unions-Fraktion für Bildung und Forschung, Uwe Schummer (CDU), in Berlin. Zustimmung dafür kam von der SPD, Kritik von den Grünen und der Linken.
Von den Goldreserven von derzeit 85 Milliarden Euro sollten, so Schummer, in den kommenden fünf Jahren 8,5 Milliarden Euro in eine Bildungsstiftung für Stipendien fließen. Werde das Geld bei fünf Prozent Zinsen angelegt, könnten jährliche Zinserträge von 400 Millionen Euro ausgeschüttet werden, rechnete Schummer vor. „So könnte man die Ziele des Nationalen Stipendienprogramms deutlich früher erreichen.”
„Wichtiger wäre, dass die berufliche Bildung und das Studium bis zum ersten Abschluss kostenlos bleiben”, sagte die bildungspolitische Sprecherin der Linken, Rosemarie Hein, dieser Zeitung. Auch die bildungspolitische Sprecherin der Grünen, Priska Hinz, wehrte sich gegen eine „Stiftung, die an unseren Goldreserven zerrt”. Der bildungspolitische Sprecher der SPD, Ernst Dieter Rossmann, begrüßte den Plan, die Reserven zu verkaufen. Das Geld solle in neue Bund-Länder-Bildungsinitiativen fließen.

18:55
EZB-Gold da: EZB-Goldforderungen übersteigen echte Goldbestände um das 20-fache
Aus dem aktuellen Monatsbericht der Europäischen Zentralbank ist bei genauer Analyse ein krasses Missverhältnis zwischen echten Goldbeständen und Papiergold (Goldforderungen) des Instituts ersichtlich.
Der World Gold Council meldete im September 2009 Goldbestände der Europäischen Zentralbank von 501,40 Tonnen. Diese Menge ist aus dem Monatsbericht November der Europäischen Zentralbank selbst bei genauer Zahlenanalyse nicht genau herauszulesen.
Also, fast alles ist verliehen. Die können nicht mehr lange den Preis drücken.
Freitag, 13. November 2009 - 11:11 Uhr
EZB-Goldforderungen übersteigen echte Goldbestände um das 20-fache
Aus dem aktuellen Monatsbericht der Europäischen Zentralbank ist bei genauer Analyse ein krasses Missverhältnis zwischen echten Goldbeständen und Papiergold (Goldforderungen) des Instituts ersichtlich.
Der World Gold Council meldete im September 2009 Goldbestände der Europäischen Zentralbank von 501,40 Tonnen. Diese Menge ist aus dem Monatsbericht November der Europäischen Zentralbank selbst bei genauer Zahlenanalyse nicht genau herauszulesen.
Die Goldbilanz der EZB
Die Kapitalbilanz der EZB weist unter der Position „7. Währungsreserven“ und dort unter „Monetäre Goldreserven“ 347,2 Millionen Unzen Gold aus. Das sind umgerechnet 10.797,92 Tonnen des Edelmetalls.
Unter „1. Aktiva“ „Gold und Goldforderungen“ wird per 30. Oktober 2009 ein Wert von 238,169 Milliarden Euro angegeben. Gold kostete an diesem Tag im Londoner AM-Fixing 704,60 Euro. Der Betrag entspricht somit gerundeten 338 Millionen Unzen oder 10.512 Tonnen Gold.
Subtrahiert man diese beiden Bilanzpositionen, so ergibt sich folgende Rechnung:
10.797,92 Tonnen („Monetäre Goldreserven“) – 10.512 Tonnen („Aktiva“) = 285,92 Tonnen
Diese 285,92 Tonnen korrespondieren am ehesten mit den 501,40 Tonnen die der World Gold Council per Ende September als Goldbestände der EZB meldete. Inhaltlich ergibt dies aber keinen Sinn. Wie ist diese Differenz zu interpretieren? Wir wissen es nicht!
Sicher ist, die EZB hat in ihrer Bilanz Gold und Goldforderungen von rund 10.512 Tonnen, aber laut dem letzten Marktbericht des WGC nur echte physische Bestände im Umfang von rund 500 Tonnen. Die Gold-Forderungen übersteigen also die echten physischen Bestände um gut das 20-fache!
Was versteht man unter Goldforderungen?
Nun, es handelt sich dabei um Swap-Geschäfte oder Goldverleih/Goldleasing. Der Goldbesitzer (in diesem Fall die EZB) trifft hierbei mit einem Kontrahenten (meist Geschäftsbanken) Vereinbarungen nach folgendem Schema. EZB überträgt der Bank eine bestimmte Menge an Gold für einen festgelegten Zeitraum zu einem bestimmten Betrag (Gebühr/Leasingrate). Der Kontrahent kann also über einen gewissen Zeitraum über das Gold verfügen, muss es aber am Fälligkeitstermin wieder an die EZB liefern. In der Zwischenzeit kann die Bank das Gold zum Beispiel am Markt verkaufen und den Erlös innerhalb des Zeitraums in alternative Anlagen investieren. Faktisch erfolgt die Transaktion aber in der Regel bar.
Der Clou
Die EZB kann theoretisch mehr Gold verleihen, als es physisch in ihren Tresoren aufbewahrt. Denn bei diesen Transaktionen muss das Gold nicht physisch bewegt werden. Es handelt sich ja nur um verbriefte Forderungen. Dieses Prinzip kennen wir bereits durch die Praktiken der Geschäftsbanken bei der Kreditvergabe. Durch die Möglichkeiten der Mindestreserve-Anforderungen können Banken mehr Geld verleihen, als sie tatsächlich zum Zeitpunkt der Kreditvergabe als Bareinlagen verfügbar haben.
Fazit
Man erkennt an diesem Beispiel einmal mehr: auf Notenbankebene wird mit deutlich mehr Gold gehandelt, als tatsächlich physisch verfügbar ist. Ergo: Der Wert des Goldes, wie er an den Märkten zustande kommt, kann nicht der Knappheit und damit dem wahren Wert des weltweit verfügbaren echten Goldes entsprechen.
Goldreporter
Quelle: Monatsbericht November der Europäischen Zentralbank
Foto: Goldreporter.de
Hinweis: Dieser Artikel wurde am 15. November um 19:30 Uhr aktualisiert.
http://www.goldreporter.de/goldblog/index.php?rs_id=view&s=215
11.01.2010 14:39
US-Notenbank will Herausgabe von Akten zu Finanz-Rettungsaktionen abwenden
New York (BoerseGo.de) - Die US-Notenbank beantragte bei einem New Yorker Berufungsgericht die Blockierung einer Regelung, wodurch diese zum zweiten Mal zur Offenlegung von geheimen Akten zu den mittels staatlicher Hilfe vor dem Kollaps geretteten Finanzkonzernen aufgefordert wäre. Wie aus einem Bericht von Bloomberg weiter zu entnehmen ist, entscheidet heute das Gericht, ob die Federal Reserve zur Veröffentlichung von Aufzeichnungen hinsichtlich des nach dem Bankrott von Lehman Brothers eingeführten beispiellosen 2 Billionen Dollar schweren Kreditprogramms verpflichtet ist. Vergangenen August hat ein Bundesrichter auf einen Antrag von Bloomberg LP entschieden, dass die Informationen herausgegeben werden müssen. Bloomberg brachte das Argument ein, dass die Öffentlichkeit ein Recht auf Zugang zu Informationen über die Verwendung der allgemeinen Gelder für das beispiellose und höchst umstrittene Programm verfügt. Von Seiten der Banken und der Federal Reserve steht der Einwand gegenüber, dass die mittels Maßnahmen geretteten Kreditinstitute bei einer Veröffentlichung der Dokumente vor Nachteilen stehen. In diesem Fall drohe eine Verkaufswelle durch Investoren. Eine Freigabe könne weiters die Fähigkeit der Notenbank bei der Bekämpfung einer weiteren Krise lähmen.
http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2010-01/15862974-us-notenbank-will-herausgabe-von-akten-zu-finanz-rettungsaktionen-abwenden-009.htm
13:25
Wow, was für ein genialer Vorschlag! Jetzt wird also das letzte reale Volkseigentum auch noch verschachert. Glückwunsch! Wer solche Politiker hat, der braucht keinen Krieg mehr! :-(
15:16
Ist es war das das Volksbegehren:
http://de.wikipedia.org/wiki/Volksbegehren_(Deutschland)
Der physische Goldbesitz aller deutschen Staatsbürger muss im Bundesbanktresor in Frankfurt am Main bis zur Weltwährungsreform gelagert werden und die physische Barrenanzahl muss wöchentlich auf der Internetseite www.bundesbank.de veröffentlicht werden. bisher noch nicht bekannt ist?
14:43
Das ist eine Ente. Deutschland hat keine Goldreserven. Die Goldreserven sind von den Amerikanern beschlagnahmt worden. Was für einen Unsinn erzählen die CDUler? Es ist nur eine Wichtigtuerei. Ich wette, dass keine einzige Unze verkauft werden wird!
Offenbar sind die CDU Politiker schlechter als das Volk informiert. Es wird Zeit, dass endlich mal eine richtige deutsche Partei auf der Bühne erscheint und nicht irgendlwelche Hänsels, die eher im drittklassigen Theater auftreten sollten.
14:38
Da kann man wieder einmal gut nachvollziehen, wie dumm und dreist unsere Politiker sind! Und wie kurzsichtig!
Denn:
1. Unsere Goldreserven liegen zu fast 100 % in den USA und bei anderen Siegermächten des 2. Weltkrieges. Als Pfand, damit wir böse Deutsche keinen Unsinn mehr machen! Warum sollten z. Bsp. die USA bei der derzeitigen Situation Gold für solchen Unsinn herausgeben?
2. Ist unser Gold höchstwahrscheinlich gar nicht mehr da - sondern verleast, verkauft oder nur noch mit Wolfram-Kern!
Wie wäre es im Gegensatz zu den absurden Politiker-Ideen einmal mit dem Einfachsten? Einfach sparen!!!
Und mit vom Steuerzahler bezahlten Politikern fangen wir einfach an, da bleibt mehr Geld für Bildung und alles andere übrig, als unser Land in 100 Jahren ausgeben könnte...
14:00
Der Staat soll uns Bürgern erst mal nachweisen, wo und wieviel deutsche Goldreserven überhaupt vorhanden sind.
Das meiste Gold liegt in den USA und ist wahrscheinlich schon verleast. In diesem Zusammenhang mal nach Max Keiser bei youtube suchen
14:00
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13:53
Man treibt wieder mal eine Sau durchs Dorf, von der man sich eine Senkung des Goldpreises (Dollarhebung) erhofft. Mit dem IWF Gold hat das ja nicht funktioniert. Jetzt droht man mit den dt. Goldreserven, über die die BRD Finanzagentur GmbH aber gar nicht verfügen kann. Das Gold wurde von den USA nach dem Krieg beschlagnahmt und, wenn nicht verleast, wohl zur Goldpreisdrückung vom PPT verheizt.
Man legt also wieder mal Windeier !
13:46
Ja, klar: Verkaufen, Geld anlegen, mit Gewinn. Wie gehabt: In Island angelegt, via Deutsche Bank, mindestens 25 % Rendite?
Dabei haben doch gerade wir Deutschen doch so viele alte Erfahrungen, schon Grimms HANS IM GLÜCK HATTE ZUERST GOLD DANN ...
Wahrscheinlich brauchen wir sowas immer wieder.
13:23
Der Kaufkrafterhalt durch das nicht mehr physisch vorhandene Gold der Deutschen (Lagerungsproblem inkl. Rücklieferungsproblem nach Deutschland) wird jedoch wie seit Anbeginn der Papier DM oder des Papier Euro in Papier Euros künftig höher sein als die Bruttoverzinsung vor Abgeltungssteuer und Inflationsrate.