CDU: Schwimmunterricht gilt auch für muslimische Schüler
15.04.2009 | 17:17 Uhr 2009-04-15T17:17:00+0200
Düsseldorf. Die CDU im NRW-Landtag verlangt mehr Härte gegen Eltern, die ihre Kinder aus religiösen Gründen in der Schule nicht am Schwimmunterricht oder an Klassenfahrten teilnehmen lassen wollen. Ein Zehn-Punkte-Programm soll helfen, um deren Bildungschancen zu verbessern.
„Ich möchte, dass wir da rigoroser vorgehen”, sagte der CDU-Migrationsbeauftragte Michael Solf bei der Vorstellung eines Zehn-Punkte-Programms zur Verbesserung der Bildungschancen für Schüler mit Zuwanderungsgeschichte.
„Die CDU-Landtagsfraktion nimmt es nicht hin, dass – in den letzten Jahren häufiger – Eltern ihren Kindern diese Gemeinschaftserfahrungen vorenthalten und sich dabei auf religiöse oder weltanschauliche Überzeugungen berufen”, heißt wörtlich in dem von der gesamten CDU-Fraktion beschlossenen Aktionspapier, das in diesem Punkt vor allem auf Familien muslimischen Glaubens zielt.
Schulministerium soll klären, welche Schulveranstaltungen verbindlich sind
Die FDP stützt den Kurs des Koalitionspartners. „Schwimmen und Klassenfahrten sind keine unverbindlichen Freizeitangebote, sondern schulische Veranstaltungen mit einer erweiterten pädagogischen Zielsetzung”, sagte FDP-Fraktionsvize Christian Lindner der WAZ.
Die CDU fordert das NRW-Schulministerium auf, zu erklären, welche Schulveranstaltungen verbindlich sind und wie eine Teilnahme aller Schüler „effektiv durchgesetzt werden kann”. Dort ist die Botschaft bereits angekommen. „Es wäre ein Zeichen falsch verstandener Toleranz, wenn die Teilnahme muslimischer Schüler an Schulveranstaltungen in das Belieben von islamischen Verbänden gestellt würde”, erklärte ein Ministeriumssprecher.
Versuchen, es mit den Eltern gemeinsam zu lösen
Zugleich verweist er jedoch auf ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts von 1993, nach dem „bei einem schwerwiegenden und im Einzelfall nachvollziehbaren Gewissenskonflikt” Schüler sich aus religiösen Motiven vom Schwimmunterricht befreien lassen können. Schulen seien deshalb aufgefordert, die besondere Situation muslimischer Schüler zu respektieren und darauf angemessen einzugehen. „Wir stärken denjenigen Lehrern den Rücken, die im Dialog mit den betroffenen Schülern und Eltern nach Lösungen suchen”, so der Ministeriumssprecher. Klassenfahrten könne man etwa so planen, dass ein für alle akzeptables Reiseziel gefunden werde.
„Man kann nur versuchen, das mit den Eltern gemeinsam zu lösen”, sagt auch der Vorsitzende der Förderation Türkischer Elternvereine in NRW, Kadir Daglar. „Durch rigoroses Vorgehen wird die Integrationsarbeit eher gebremst.”

20:07
Ist das etwa der richtige Weg zur Integration???
Ich frage mich allen Ernstes,,wo leben wir eigentlich.
Wer muß sich hier wem anpassen???
Es kann doch wohl nicht angehen,das Gesetze und Erlasse umgangen werden,nur weil radikale religiöse Fanatiker immer noch nicht in der Jetztzeit angekommen sind.Und die allergrösste Härte ist,sie bekommen von unserer Politik auch noch den A..... gepudert.GUTE NACHT DEUTSCHLAND,macht weiter die Augen zu
und ingnoriert was auf unseren Straßen abgeht.
16:11
Hallo elefhant,
Du darfst aber eines nicht vergessen. Familien mit diesen religiösen starken Einflüssen und Gedanken möchte keiner z.B. in der Türkei haben! Zumindest nicht in der Stadt. Eine türkische Schulfreundin unserer Tochter hat dies mal meinem Mann und mir erzählt. Auf dem Land wären sie herzlich willkommen. Und das ist es ja leider. Sie möchten mit ihrem Gedankenweg ländliche Strukturen in die Stadt einbringen. Und das geht halt nicht so. Zumindest nicht in eine westlich, strukturierten, klar denkende Stadt. Was aber, wenn diese Familien ihren Ursprung auf dem Lande haben, sie sich nicht intigrieren lassen wollen und nicht zurück wollen??? Zum Schluß leider nur die Kinder unter dieser Situation. Eine schwierige Aufgabe.
16:00
Die Schulpflicht zählt für jeden. Wem diese Form nicht gefällt wird nicht gezwungen hierzubleiben. Solche Leute können in ihre Länder zurückkehren und wir haben ein Problem weniger
15:47
Hier sind wohl eher die Erziehungsberechtigten schuld an der Misere,Kinder lassen sich integrieren.Sie sollten doch froh sein,dass sie kein Schulgeld bezahlen müssen,so manches Mädchen würde bei den Muslimen keine Schulbildung geniessen.Und überlegen sie mal wer hier sexuelles Interesse hat????
15:35
Was müssen die muslimischen Bürger noch alles aushalten. Erst die 3. Strophe des Schalke Liedes und jetzt auch noch die Verpflichtung muslimischer Mädchen zum Schwimmunterricht
19:46
Wer nicht am schwimmunterricht teilnehmen darf ,der Familie müsste das Kindergeld gestrichen werden.
12:22
Ich kann mich, wie aber wohl auch der Großteil der Bevölkerung hier im Ruhrgebiet, der Aussage von muhahala nur anschließen. Und ich denke auch, die Mehrheit hat nichts gegen die Gefahr, dass Brennpunktgebiete von heute auf morgen geschlossen weden ;-)
08:28
Es ist ja ganz offensichtlich - der Islam ist in Deutschland angekommen. Ich hätte allerdings auch nichts dagegen, wenn er klammheimlich und friedlich wieder auswandern würde. Auch auf die Gefahr hin,dass dann zahlreiche Schulen in sog. Brennpunktgebieten geschlossen werden müssten.
20:07
Es ist richtig, was hier die CDU fordert und was speziell das (OVG) Münster ein einem Eilverfahren für das Schulamt in Gelschenkirchen entschieden hat: Muslimische Mädchen müssen zum Schwimmen!
Sollten die Eltern bzw. die gesamte Familie dieser Mädchen ihrer Meinung nach mit dem Urteil, wegen der strengen Auslegung des Korans, nicht einverstanden sein bzw. sich mit der jetzigen Situation hier in Deutschand nicht abfinden können, dann sollten sie alle besser ein Visum in einem muslimischen Land beantragen um dort für und mit ihren Glauben richtig leben zu können. Sollte dies wirklich so geschehen, tun mir persönlich jetzt schon die Mädchen leid.
Von der einen Seite her müssen bzw. sollten laut dem Koran ab dem 7. Lebensjahr die Mädchen vor sexuellen Versuchungen bewart werden von der anderen Seite her werden hier und heute, nicht nur in Deutschland, junge Mädchen, welche noch lange keine Frauen sind, in jungen Jahren quasi verschachert. Wie passt das zusammen?
Und ich denke, dass hat hier auch nichts mit religiösem Fanatismus zu tun. Wie oft kam es in der letzten Zeit in sogenannten integrierten Familien vor, wo solch eine Denkweise an den Tag gelegt wurde.
Hier sollte mal mehr an die Mädchen als an die Gesetze des Korans gedacht werden.
Ihre ruhrgebietsschreiber
10:50
@toro. Ich stimme völlig mit Ihnen überein. Und weiter: Sie haben Recht, es geht nicht um Türkinnen und Türken, sondern um die Auswirkungen einer intoleranten, totalitären Ideologie. Diese Radikalinskis gibt es in jeder politischen Richtung und in jeder Religion. Vor wenigen Wochen noch war überall die Rede von der üblen Pius-Bruderschaft.
Ich selber lebe in der Türkei und kann Ihnen sagen, dass hier religiöser Fanatismus bei weitem weniger toleriert wird als in Deutschland. Es wäre also gar keine Lösung, wenn islamistische Türkinnen und Türken zurück gingen.