Besser überall gleiche Umweltzonen-Regeln
30.12.2009 | 17:36 Uhr 2009-12-30T17:36:00+0100Es geht ein Riß durch die Republik. Während in NRW und Baden-Württemberg auch in kleineren Städten eine Umweltzone nach der anderen entsteht, beschränken sich die Fahrverbote in den anderen Bundesländern auf wenige Millionenstädte. Und in den fünf neuen Ländern bleibt die Karte gleich weiß.
Darüber kann man sich genauso wundern wie über den Fahrplan zur Verschärfung der Maßregelung. Während Münster gleich mit Stufe 2 startet, halten sich die Ruhrgebietsstädte vornehm zurück. Dabei könnten die Kommunen dem Beispiel von Stuttgart folgen und das Tempo anziehen, um die letzten alten Stinker von den weiterhin hoch belasteten Innenstädten fernzuhalten. Dass im NRW-Landtagswahljahr kein Politiker große Lust auf Alleingänge verspürt, bei denen es kaum Stimmen zu holen, aber einige zu verlieren gibt, wundert wenig.
Ebenfalls kein Wunder, dass der ADAC den Sinn der Umweltzonen anzweifelt und angesichts des Flickenteppichs von Kleinstaaterei wie zur Postkutschenzeit spricht. Da hat der Autoclub Recht: Saubere Innenstädte sollte es einfach überall geben.

09:07
Silvesterkracher, Feuerwerke im Sommer und zu Rummelplatzfreuden, Osterfeuer: Das alles sowie die vielen Kohle-Ktraftwerke (siehe Datteln) hinterlassenmehr Feinstaub, als Autofahrer jemals mit ihren Fahrzeugen erzeugen können. Doch während so tumbe Böller für Millionen in den Silvesterhimmel geschossen werden, sommers zu später Stunde sionnlos am Himmel als feuerzauber verglühen und Kohlekraftwerke ungesunde Abgase in die Atmosphäre verblasendürfen, sollen Fahrzeuge mit gelben Plaketten nicht mehr in Berlin und Hannover einreisen dürfen. Was soll dieser Quatsch ? Auf der Spree dampfen alte Ausflugsdampfer, verpesten alte Dieselloks die Luft (von jets ganz zu schweigen); Hauptsache der rot-rote Senat will nur noch grün an den Windschutzscheiben zeigen. Wieviel Feinstaub aber nach der Verschrottung durch die Neuschaffung von Autos entsteht, daran denkt dieser Senat nicht.
Autiofahrer: Nicht die Politiker, w i r sind das Volk. Protestiert endlich gegen den Schwachsinn von Fahrverbotszonen, solange auf unseren Flüssen und in der Luft die wahrenStinker herumdampfen und jetten dürfen. Und aus den Schornsteinen der Industrie immer noch mehr Dreck kommt, als aus einem Diesel mit gelber Plakette.
Wann endlich stehen wir Deutsche gegen diesen Wahnsinn auf, den unsere Politiker durch ihren wilden Aktionismus schaffen ?