Wenders in Redelaune
12.05.2009 | 10:31 Uhr 2009-05-12T10:31:00+0200In unserem Soundcheck erzählt der Regisseur Wim Wenders, welcher Song ihm das Leben gerettet hat.
Dass Wim Wenders an unserem Soundcheck Gefallen finden würde, war abzusehen. Zum einen, weil das Format bislang fast jeden Künstler in Redelaune versetzte. Zum anderen, weil Wenders als ein Filmemacher gilt, der sich bei seinem Schaffen in starkem Maße von Musik beeinflussen lässt. So sagte er auf der Berliner Musikmesse Popkomm einst: „Die Arbeit an der Filmmusik ist so wichtig wie die Arbeit mit den Schauspielern.“ Dass der Star-Regisseur bei unserem Termin fast eine ganze Stunde über seine Lieblingsmusiker- und songs sprach, übertraf dennoch all unsere Erwartungen.
Und so kommt es, dass wir einen Soundcheck erstmals in drei Teilen präsentieren. In diesem Fall gespickt mit Informationen und Anektoden, die sowohl Film- als auch Musikfans interessieren dürfte. In der ersten Folge redet der Regisseur unter anderem über einen Song, der ihm buchstäblich das Leben rettete, und über ein von Mick Jagger als zu radikal abgelehntes Filmprojekt.
Wie funktioniert Soundcheck?
Vor der Frage kommt die Musik. Deswegen spielen wir den Musikern Lieder vor. Von sich, von anderen - aber immer mit Bezug zur eigenen Person. Bei "Soundcheck" geht es nicht um das Erraten der Lieder, sondern um die Geschichten dahinter.
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