Spazierstockverteidigung für Senioren
07.11.2008 | 16:01 Uhr 2008-11-07T16:01:00+0100Mit Hilfe der Spazierstockverteidigung lernt die ältere Generation sich auch mit wenig Kraft erfolgreich zu wehren.
Handtaschendiebe und Rüpel müssen sich in Zukunft in Acht nehmen. Denn die Senioren sind auf Zack. "Halt" ruft Reinhold Schikora bestimmt. Der 78-Jährige aus Hennef ist einer von 20 Senioren, die im kleinen Saal der Residenz am Dom an dem Kurs "Spazierstock-Selbstverteidigung" teilnehmen. Blitzschnell streckt er seinen rechten Arm waagerecht nach vorne, die linke Hand geht zum Schutz in Richtung Kinn.
Diesmal ist KungFu-Meister David Dautremay sein Gegner, der einen Angriff von Vorne simuliert. "Wenn mir sowas auf der Straße passiert, dann will ich wissen, wie ich reagieren muss", erklärt Reinhold Schikora, warum er sich für den ungewöhnlichen Kurs angemeldet hat.
Angriffe haben Angst gemacht
Brutale Angriffe auf Rentner in der jüngsten Vergangenheit haben vielen Senioren Angst gemacht. Genau aus diesem Grund hat David Dautremay, Leiter der WingZun KungFu Company, ein Konzept entwickelt, das ältere Menschen auf mögliche Angriffe vorbereitet.
Der Online-Shop Seniorenland veranstaltet bundesweit in Zusammenarbeit mit KungFu-Meister David Dautremay den Kurs "Spazierstock-Selbstverteidigung".
Ab 20 buchenden Teilnehmern kann der Kurs bei Seniorenland gebucht werden.
In der Kursgebühr von 29 Euro sind ein Sicherheitsratgeber, ein Taschenalarm und ein Spazierstock enthalten.
Die Teilnehmer wiederholen die Bewegungsabläufe oft, Dautremay korrigiert kleine Fehler bei der Körperhaltung und macht Mut. "Wir wollen keine Angst schüren, sondern gemeinsam Selbstbewusstsein entwickeln", erklärt der erfahrene Kursleiter. Denn: Wer Selbstbewusstsein ausstrahlt, werde seltener Opfer eines Angriffs.
Mit Hilfe von leichten Holzstöcken simulieren die Senioren den Einsatz von Spazierstock oder Regenschirm. Nützlich könnten auch Schlüssel, Handtaschen oder ein Handy sein, so Dautremay. Die Übungen, die die Senioren in den drei Kursstunden lernen, schulen gleichzeitig auch das Gleichgewicht, die Koordinationsfähigkeit und das Reaktionsvermögen.
16:15
Der Volkssturm ist das letzte Aufgebot, wo ist die Staatsmacht?
15:54
Das ist eine richtig coole Aktion. Einerseits ist es etwas geselliges und andererseits kann man den Leuten vielleicht auch so etwas die Angst vorm Alltag nehmen.
13:14
Sich wehren ist ja nicht so falsch, aber in der heutigen Zeit, wo Leben aus Langeweile oder wegen ein paar Euro ausgelöscht werden, ist es an der Zeit über den Schutz der Bürger nach zu denken, es kann nicht sein, dass die Straßen langsam Freiräume für Verbrecher werden, weil für Polizeikräfte kein Geld mehr da ist..oder sie für Großveranstaltungen herangezogen werden und so woanders fehlen...Bist du reich... kannst du dich schützen lassen.. bist du braver Steuerzahlen..kannst du sehen, wo du bleibst... super.... schönen Tag noch in einem Land, in dem die Politker mehr versprechen, als sie halten wollen...
21:44
Senioren für den Stockkampf ausbilden und dann noch Toll rufen!
Vielleicht können wir Seminare für Krückenwerfende Behinderte anbieten!
09:25
dass sich senioren verteidigen können ist sicherlich ganz gut, aber ich werde mich hüten, alte leute auf der straße anzusprechen und nach der uhrzeit oder dem weg zufragen. je nach hörleistung des rentners hast du schneller einen knüppel im kreuz als du gucken kannst. ach ja: taschen tragen helfen fällt dann jetzt auch flach.
09:28
So einen Kurs möchte ich (42) auch machen - die Kriminalitätsrate steigt stetig. Kein Tag, an dem nicht von Überfällen (Tags, Abends und Nachts) auch Jugendliche, Erwachsene und ältere Menschen etwas in der Zeitung steht.
Man fühlt sich einfach nicht mehr sicher auf unseren Straßen...
13:36
Es bleibt nur zu hoffen,dass es genügend intelligente Bürger gibt,die aus diesem armseligen Schwachsinn den richtigen Schluss ziehen.
Oft genug war der,der sich verteidigte,nachher der,der wegen Körperverletzung verurteilt wurde.
10:34
Es macht traurig wenn solche Kurse zur Notwendigkeit werden. Unser Staat ist nicht mehr in der Lage für Ordnung zu sorgen. Im Gegenteil ermutigen unsere Richter mit Ihren unverständlichen Urteilen noch die Täter.
20:57
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13:35
Stöcke nutzen dem Rentner wenig, besser wäre es die alten Knaben mit den Altbeständen der Bundeswehr auszurüsten. Ab 80 Jahre darf aus Gründen der Altersschwachheit dann die Maschinenpistole Uzi eingesetzt werden. Immerhin Kaliber 9mm.