Heimliche Helden: Jacek...
Ringo für alle
20.08.2008 | 12:17 Uhr 2008-08-20T12:17:00+0200„Ringo kann jeder spielen, ganz egal, ob jung oder alt“, sagt Dr. Jacek Kociszewski. Seit 30 Jahren spielt er schon das schnelle Ringewerfen.
„Das ist ein richtiges Medikament, es hält jung und fit“, sagt Jacek Kociszewski. Denn Ringo ist mehr als nur ein Spiel. Entwickelt wurde es 1959 als Trainingsvorbereitung zum Fechten. Ringo schult die Koordination, die Geschicklichkeit und schärft die Konzentration auf die Bewegungen des Gegners. Auch die Kondition wird durch Laufen, Springen und Greifen gestärkt.
Sie sind erfolgreiche Sportler, aber werden kaum wahrgenommen. Nur die lokale Presse berichtet über ihre Leistungen. Denn ihr Sport ist nicht populär.
DerWesten ändert das. In regelmäßigen Abständen werden hier Randsportarten und ihre erfolgreichsten Vertreter vorgestellt - in der Serie Heimliche Helden.
Alle bisher veröffentlichten Folgen der Serie Heimliche Helden gibt es hier
Ringo ist als Sportart in Deutschland so gut wie gar nicht verbreitet. Bekannt ist es vielmehr in Polen. Ringo spielt man zu zweit, zu viert oder zu sechst. Geworfen wird ein Gummiring mit einer Hand, möglichst flach und ohne Drehung, über ein Netz (Höhe Badminton-Netz) auf die gegnerische Seite.
Wer den Ringo fängt, darf ihn nur mit der gleichen Hand vom gleichen Ort aus werfen, muss also sofort stehen bleiben. Das geht auch außerhalb des Spielfeldes, wenn er dort noch gefangen wurde. Landet der Ringo beim Gegner auf dem Boden, ist das ein Punkt. Landet er außerhalb des Feldes, geht der Punkt an den Gegner. Spielen mehr als zwei Personen Ringo, werden zwei Ringe benutzt, die aus taktischen Gründen auch zeitgleich auf eine Hälfte und auf einen Spieler geworfen werden können, um dem Gegner das Fangen zu erschweren. Sind fünf Punkte erreicht, ist ein Satz gewonnen.
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Ich wünsche dem Ringo-Team viele Anhänger.
Macht einen fröhlichen Eindruck!