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Peaches mal ganz anders

28.04.2010 | 09:18 Uhr

Viel Glamour, dafür überraschend wenig Anzüglichkeiten bietet der Soundcheck mit Peaches.

Als die Macher dieses Videos den kanadischen Undergroundstar Peaches kurz vor ihrem DJ-Auftritt in der Düsseldorfer Tonhalle - um etwa 0:30 - trafen, waren sie müde und: nervös. Schließlich hat man nicht jeden Tag eine Musikerin im Soundcheck, die mit sexistischen Anzüglichkeiten polarisiert wie kaum eine andere Künstlerin vor ihr. Zwar scheinen die Zeiten vorbei zu sein, in denen die mittlerweile 41-jährige auf der Bühne mit Dildo, Peitschen und riesigen Penissen ihren expliziten Songtexten („Fuck that pain away“, „Lovertits“) Nachdruck verleiht. Doch wäre Peaches freilich nicht Peaches, wenn sie nicht auch bei ihren neuen, eher gefühls- denn sexbetonten Projekten starke Zeichen setzen würde. So zeigt die Wahl-Berlinerin aus Kanada in ihrer jüngst vorgeführten Musical-Version von „Jesus Christ Superstar“ einen Penis in Form eines Kreuzes.

Vamp, Konzeptkünstlerin, Feministin - das sind denn folgerichtig auch die Bilder, die die Medien vornehmlich von ihr verbreiten. Dass die Wahrheit über Peaches irgendwo dazwischen liegt, das verraten nicht nur Interviews mit ihr, sondern auch unser Soundcheck. „Ich mache, was mir gefällt“, fasst sie dort ihre Absage an die Erwartungen anderer zusammen. Und wenn man sie dort mit sichtbarer Freude beim Hören ihrer Lieblingssongs sieht, mag man ergänzen: Sie hört auch das, was ihr gefällt. Frei von ideologischen Scheuklappen, und ganz im Sinne des von ihr so offensiv vertretenen Lustprinzips.

Wie funktioniert Soundcheck?

Vor der Frage kommt die Musik. Deswegen spielen wir den Musikern Lieder vor. Von sich, von anderen - aber immer mit Bezug zur eigenen Person. Bei "Soundcheck" geht es nicht um das Erraten der Lieder, sondern um die Geschichten dahinter.

Mehr zum Thema:

Peaches: Die sanfte Seite eines harten Pfirsichs

André Bauer, Nicole Schlappa

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Kommentare
27.04.2010
09:51
Skandalmusikerin Peaches: Ich mache, was mir gefällt.
von Heinos Walkuere | #13

und ich quatsche direkt mit.

27.04.2010
09:42
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von SilviaBogdanic | #12

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27.04.2010
09:34
Blockierter Kommentar.
von einFanimPott | #11

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27.04.2010
09:30
Blockierter Kommentar.
von SilviaBogdanic | #10

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27.04.2010
09:25
Blockierter Kommentar.
von Heinos Walkuere | #9

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27.04.2010
09:17
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von gegen Dumpfbacken | #8

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27.04.2010
09:16
Skandalmusikerin Peaches: Ich mache, was mir gefällt.
von Heinos Walkuere | #7

Wieder ein Fall, bei dem die Kommentare interessanter sind als der Artikel.

Zwei der grössten Online-Labertaschen hauen sich die Grammatik um die Ohren.

27.04.2010
09:03
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von SilviaBogdanic | #6

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27.04.2010
09:00
Skandalmusikerin Peaches: Ich mache, was mir gefällt.
von r.kant | #5

Korrektur: runaways

27.04.2010
08:55
Blockierter Kommentar.
von gegen Dumpfbacken | #4

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