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Revierkultur

Kultstätte Trinkhalle

30.06.2009 | 18:07 Uhr

Willy Göken ist ein Original. Als Ruhri und als Betreiber einer Trinkhalle, die nicht zuletzt seinetwegen eine Kultstätte ist.

Seit 1963 ist Gökens Kiosk nun schon Treffpunkt in Essen-Altendorf. Das Erfolgsrezept des 70-Jährigen: ein stets offenes Ohr und ein herzlich-kumpelhafter Umgangston, zu dem das Du so selbstverständlich gehört wie das Fläschchen Bier zum Feierabend seiner Kunden. Das Bedauerliche: Trotz Aufnahme in den Routenführer der „Route der Industriekultur“ droht dem Kult-Kiosk der Abriss. Die Trinkhalle soll einem See weichen. Höchste Zeit also, dieses Stück Ruhrgebiet entweder zu besuchen oder sich in unserem Video von Gökens „Wohnzimmer“ einen Eindruck zu machen. Wir wünschen viel Spaß!

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Kommentare
09.07.2009
14:20
Kultstätte Trinkhalle
von B. Georgi | #10

Ich schließe mich dem schriftsetzer an: Eigeninitiative ist gefragt, wir/Ihr Kleingärtner, Anlieger, Handwerker, in die Händegespuckt und dem Viertel und uns allem den Willy und seine Bude erhalten? Wenn die Stadt schon ein (geeignetes?) Gelände anbietet, ist doch alles möglich. Frage nur: wer stößt das ganze an, wer führt Regie?

01.07.2009
09:42
Kultstätte Trinkhalle
von Gisela Schröder | #9

Na toll: auf dem Bahndamm entsteht gerade ein Radweg und eine potenzielle Raststätte für dessen Benutzer soll abgerissen werden!

30.06.2009
18:44
Kultstätte Trinkhalle
von Altendorfer | #8

lasss dich nicht unterkriegen, Willy!

30.06.2009
16:38
Kultstätte Trinkhalle
von schriftsetzer | #7

Was wäre denn, wenn Altendorfer Bürgerschaft und Handwerksbetriebe in die Hände spucken, die Bude kurzerhand zerlegen und an anderer Stelle originalgetreu wieder aufbauen? Ein echtes Highlight für 2010, das zeigt, wie wir im Pott wirklich sind - und das wir anpacken können, wenn wir wollen. Im Übrigen ist das ein echtes Integrationsprojekt, dass alle Bevölkerungsschichten zusammenbringt!

30.06.2009
15:26
Kultstätte Trinkhalle
von niedrigwasser | #6

Nicht erst seit 1963 ist an der Ecke Rüsel- Grieperstraße ein Kiosk.
Schon vorher kauften die Kleingärtner aus dem Niederfeld/Grieperstraße/
In der Bülsebeck und die Kumpels aus der Nachbarschaft
Bier und Stumpen dort.
Natürlich hat Willy Göken, als cleverer Kaufmann sein Geschäft
(Kumpels nannten es auch sein Imperium) erweitert
und sehr positiv ausgebaut.
Als Kleinod in Altendorf,
sollte der Kiosk bestehen bleiben.
Allerdings mit der Auflage,
dass es weiterhin wirtschaftlich betrieben wird.
Ob der siebzigjährige Willy Göken das Verkaushäuschen
weiter betreiben will,
ist zu klären,
hat er doch schon vor Jahren,
nicht weit vom Kiosk entfernt,
ein zweites Geschäftlokal eröffnet, in dem er
u.a. Sportartikel verkauft.

30.06.2009
13:30
Kultstätte Trinkhalle
von isolde | #5

Begegnungen anne Buhde sind ein wichtiges Stück soziale Kultur. Das muss erhalten bleiben.

30.06.2009
13:19
Kultstätte Trinkhalle
von Bilderberg | #4

Also, ich mag unseren Kiosk.
Das Geschäft ist für viele Leute wichtig.
Wir haben hier 3 Schulen und 13.000 Bürger im 4tel.
Viele kaufen dort ein. Zu Recht.
Man muss nicht alles platt machen.

30.06.2009
12:44
Blockierter Kommentar.
von Heinz keller | #3

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

30.06.2009
11:39
Blockierter Kommentar.
von Minimieze | #2

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

25.06.2009
11:52
Kultstätte Trinkhalle
von miss marple | #1

Und wieder ein Stück Ruhrgebietskultur, das zugunsten hochtrabender Pläne plattgemacht wird. Ein See in Altendorf, nä, watt wichtich, tss...

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