Das aktuelle Wetter NRW 9°C
Video

Klein, verspielt, knuffig - Bochums tierischer Nachwuchs

02.09.2009 | 18:51 Uhr

Im Bochumer Tierpark gibt es süßen Nachwuchs - bei den Nasenbären, Seehunden, Flamingos und Mönchsgeiern.

Offenbar versteht sich das Mönchsgeierpaar "Archi" und "Gräfin" so gut, dass es in diesem Jahr erneut erfolgreich brütete und nun ein inzwischen zwei Monate altes Küken aufzieht, das am 6. Mai geschlüpft war. Mittlerweile dreht auch der Nachwuchs seine Runden um den Geierturm im Bochumer Tierpark.

Der junge Mönchs- oder Kuttengeier ist nicht der einzige Nachwuchs über den sich Dr. Wilfried Werner, der die Zooschule leitet, und seine Kollegen freuen. Auch bei Nasenbären, Seehunden, Flamingos und mehreren Vogelarten kamen in diesem Sommer Jungtiere zur Welt.

Klein, verspielt, knuffig

Bärbel, das zweijährige, trächtige Nasenbärenweibchen brachte Anfang Mai sechs gesunde Jungtiere zur Welt. Mitte Juni wurden Bärbel und ihr Nachwuchs in die Außenanlage gelassen, so dass die kleine Familie nun auch für die Besucher zu sehen ist. Besonders für die Kinder sind die kleinen, sehr verspielten und ausgesprochen knuffig" aussehenden Nasenbären, die scheinbar nur Unsinn im Kopf haben, ein echtes Highlight.

Das wird eigentlich nur noch von Maxime, einem der zwei Seehund-Kinder getoppt, die ebenfalls in diesem Jahr auf die Welt gekommen sind. Da ihre Mutter Arielle, die im Juli im Alter von fast 30 Jahren starb, zu schwach war, mussten Jens Stirnberg und seine Kollegen Maxime per Hand aufziehen.

Klein, verspielt, knuffig - Bochums...

Marc Wolko

Facebook
 
Kommentare
03.09.2009
09:31
Klein, verspielt, knuffig - Bochums tierischer Nachwuchs
von Toni | #2

Egal, was ich von Ihnen lese, Sie scheinen grundsätzlich dagegen! Bevor man seinem Unmut aber immer in dieser Form Luft macht, sollte man möglichst alle Seiten einer Geschichte beleuchten!!! Sicher sind Tierbabies immer ein besonderer Anziehungspunkt, ganz ohne Frage. Und das Marketing mit den lieben Kleinen läuft gut. Unbestritten. Man darf aber nicht außer acht lassen, dass sich mittlerweile besonders viele Zoos/Tierparks/Tiergärten der Zucht/Arterhaltung bedrohter Tierarten verschrieben haben. Allein, wenn man den Videobeitrag genau verfolgt hat: der Leiter der Tierschule sprach von einer Auswilderung des jungen Greifs (ob nun bedroht oder nicht). Da der Mensch, und dieser Spezies gehören Sie schließlich auch an, die Natur leider viel zu lange mit Füßen getreten hat, ist es nun auch seine Aufgabe, ein möglichst gutes Gleichgewicht wieder herzustellen.
P.S.: Der Hagenbecksche Tanzbär ist ja auch kein Thema mehr...

03.09.2009
07:18
Klein, verspielt, knuffig - Bochums tierischer Nachwuchs
von Antonietta | #1

Die Zucht in Gefangenschaft sorgt für einen Überschuss an Tieren. Babys sind nämlich Kassenmagneten und ziehen massenweise Besucher an, die zusätzlich zum Eintrittsgeld auch noch Geld in den Geschenkeshops und Snackbars der Zoos ausgeben.

Zoos können vielleicht größere und feudalere Anlagen bauen, aber es sind und bleiben doch Gefängnisse. Viele Verbesserungen sind eher kosmetischer Art und dienen eher den Besuchern als den Tieren. Die meisten Tiere in Gefangenschaft leiden unter Frustration und Langeweile. Anstatt Millionen darauf zu verschwenden, Unmengen an Tieren einzusperren, sollten wir uns für die Erhaltung und Wiedereinrichtung dessen einsetzen, was wir Menschen den Tieren genommen haben: ihren ursprünglichen Lebensraum.

Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/991/create