Eiskanu-Rennen – knallhart und bitterkalt
13.02.2012 | 14:25 Uhr 2012-02-13T14:25:02+0100Es ist eiskalt, es ist nass und manchmal auch noch ganz schön schmerzhaft – das traditionelle Eiskanu-Rennen über den teilweise zugefrorenen Sankt-Lorenz-Strom in Kanada begeistert vor allem hartgesottene Extremsport-Fans.
Mühsam kämpfen sich diese Kanufahrer durch die Eisschollen auf dem Sankt-Lorenz-Strom in der Provinz Québec in Kanada. Ihr Sport heißt Eiskanu-Fahren und hat hier eine Jahrhunderte alte Tradition. O-Ton Richard Lavoie, Ethnologe:"Die Indianer waren die ersten, die das Eis mit Rindenkanus überquerten. Das waren die Taxis ihrer Zeit. Sie transportierten Soldaten, Gefangene, Waren, und natürlich normale Passagiere."Vierhundert Jahre später ist das Transportmittel zum Extremsportgerät geworden. LIVE:"Turf pub!"Mehr als 40 Mannschaften kämpfen in diesem Jahr um den Sieg. Die Rennstrecke: Einmal über den Fluss und wieder zurück. Die Teilnehmer tragen Stollenschuhe und isolierende Kleidung. Sie soll vor dem eisigen Wasser und der Kälte schützen.O-Ton Vincent Lord, Teilnehmer beim Eiskanu-Wettkampf:"Ja, das ist schon extrem. Aber es sieht schlimmer aus als es ist. Wir frieren nicht, uns ist eigentlich sogar ziemlich heiß. Wir fallen ins Wasser und dann steigen wir schnell wieder raus und denken gar nicht über die Kälte nach."Die Bedingungen auf dem Fluss sind unberechenbar, weil sich die Eisschollen ständig bewegen. Die Mannschaft paddelt, schiebt und zieht das Boot ans andere Ufer. Dort angekommen ruft das Team:LIVE:"Touché!"Danach geht es ans andere Ufer zurück. Die besten Teams schaffen die Strecke in unter 24 Minuten. Dennoch: Der Wettkampf verlangt Mensch und Material alles ab. O-Ton Didier Voindrot, Teilnehmer beim Eiskanu-Wettkampf:"Am Ende war alles kaputt. Drei mal gepaddelt, und es war kaputt."Die diesjährigen Sieger haben das Rennen schon früher gewonnen. Erfahrung spielt dabei eine wichtige Rolle. Im Team ist ein 69-Jähriger, eine Art Veteran des Sports. Er freut sich schon auf das Rennen im nächsten Jahr. Mühsam kämpfen sich diese Kanufahrer durch die Eisschollen auf dem Sankt-Lorenz-Strom in der Provinz Québec in Kanada. Ihr Sport heißt Eiskanu-Fahren und hat hier eine Jahrhunderte alte Tradition. O-Ton Richard Lavoie, Ethnologe:"Die Indianer waren die ersten, die das Eis mit Rindenkanus überquerten. Das waren die Taxis ihrer Zeit. Sie transportierten Soldaten, Gefangene, Waren, und natürlich normale Passagiere."Vierhundert Jahre später ist das Transportmittel zum Extremsportgerät geworden. LIVE:"Turf pub!"Mehr als 40 Mannschaften kämpfen in diesem Jahr um den Sieg. Die Rennstrecke: Einmal über den Fluss und wieder zurück. Die Teilnehmer tragen Stollenschuhe und isolierende Kleidung. Sie soll vor dem eisigen Wasser und der Kälte schützen.O-Ton Vincent Lord, Teilnehmer beim Eiskanu-Wettkampf:"Ja, das ist schon extrem. Aber es sieht schlimmer aus als es ist. Wir frieren nicht, uns ist eigentlich sogar ziemlich heiß. Wir fallen ins Wasser und dann steigen wir schnell wieder raus und denken gar nicht über die Kälte nach."Die Bedingungen auf dem Fluss sind unberechenbar, weil sich die Eisschollen ständig bewegen. Die Mannschaft paddelt, schiebt und zieht das Boot ans andere Ufer. Dort angekommen ruft das Team:LIVE:"Touché!"Danach geht es ans andere Ufer zurück. Die besten Teams schaffen die Strecke in unter 24 Minuten. Dennoch: Der Wettkampf verlangt Mensch und Material alles ab. O-Ton Didier Voindrot, Teilnehmer beim Eiskanu-Wettkampf:"Am Ende war alles kaputt. Drei mal gepaddelt, und es war kaputt."Die diesjährigen Sieger haben das Rennen schon früher gewonnen. Erfahrung spielt dabei eine wichtige Rolle. Im Team ist ein 69-Jähriger, eine Art Veteran des Sports. Er freut sich schon auf das Rennen im nächsten Jahr.
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