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Heimliche Helden

"Ein bisschen bekloppt"

25.06.2008 | 15:48 Uhr

Liam und Max Doughton aus Hattingen haben einen harten Lieblingssport: Rugby. "Man muss ein bisschen bekloppt sein", gibt ihr Vater Bob zu.

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Heimliche Helden

Sie sind erfolgreiche Sportler, aber werden kaum wahrgenommen. Nur die lokale Presse berichtet über ihre Leistungen. Denn ihr Sport ist nicht populär.

DerWesten ändert das. In regelmäßigen Abständen werden hier Randsportarten und ihre erfolgreichsten Vertreter vorgestellt - in der Serie Heimliche Helden.

Alle bisher veröffentlichten Folgen der Serie Heimliche Helden gibt es hier

Rugby ist eine der populärsten Sportarten der Welt und fristet dennoch ein Nischendasein. Am beliebtesten ist der harte Sport nämlich in Ländern mit angelsächsischem oder keltischem Hintergrund. Doch auch in Deutschland kämpfen harte Männer mit dem typischen Ei.

Wer American Football kennt, muss vor Rugby Angst haben. Bei der amerikanischen Variante prallen die Spieler dick gepolstert aufeinander. Bei der Ur-Variante von den britischen Inseln hingegen geht es gänzlich ungeschützt aber nicht minder heftig zur Sache. Hinzu kommt der ständige Spielfluss, der Rugby im Gegensatz zum Football auszeichnet. Der Ball - oder das Ei - ist ständig in Bewegung. Dabei gelten strenge Regeln. Im Vorwärtsgang darf das Leder nur getragen oder gekickt werden. Würfe sind nur rückwärts gestattet. Die gegnerische Mannschaft lautert dabei ständig auf die Möglichkeit, selbst einen Gegenangriff zu starten.

Und dann dieses Gedränge - das heißt wirklich so! Wurde der Ball versehentlich nach vorne geworfen, gibt es dieses wundersame Gebilde. Für den Laien ohne erkennbares Muster bilden Spieler einen Kreis, der Schiedsrichter reicht den Ball in die Runde und entfernt sich ungefähr genau so schnell wie ein Tierpfleger, der seinem Löwen-Rudel gerade einen Antilopen-Hälfte vor die hungrigen Mäuler gelegt hat. Die gegnerischen Spieler umklammern sich und versuchen, sich gegenseitig zu Fall zu bringen und dabei den Ball in den Besitz des eigenen Teams zu bringen.

Das ganze Spiel wird von zum Teil kompliziert anmutenden Regeln bestimmt. Dennoch ist Rugby eine der faszinierendsten Sportarten.

Im DerWesten-Video stellen wir Ihnen die beiden Rugby-Spieler Liam und Max vor, die in Hürth ihrem harten Lieblingsspiel nachgehen. "Man muss ein bisschen bekloppt sein", gibt ihr Vater Bob zu. Spaß macht es dennoch.

DerWesten

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Kommentare
14.07.2008
20:27
Blockierter Kommentar.
von upanischaden | #3

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

13.07.2008
19:50
Ein bisschen bekloppt
von Meik Ohlenschläger | #2

Toller Film!
Meik

03.07.2008
22:12
Ein bisschen bekloppt
von denkwaise | #1

rugby. ein buch mit sieben siegeln für mich...
aber immer wieder nett anzuschauen :-)

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