Diskussion um Sauerland
29.03.2011 | 22:05 Uhr 2011-03-29T22:05:00+0200Eine Initiative setzt sich für die Abwahl des Duisburger OB Adolf Sauerland ein.
Günter Niel von der Initiative "Duisburg 21 - Suchet der Stadt Bestes" sprach mit uns über die Gespräche im Landtag, die eventuell eine Abwahl des Duisburger Oberbürgermieters Adolf Sauerland möglich machen. Mehr zum Thema:
- Zum Loveparade-Spezial von DerWesten
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18:10
Weil dieses Thema nun eine Einschaltquote beim ZDF bewirken soll, und ich dort bisher nicht gefunden habe, wo ich meine Meinung posten kann, dann mal hier:
Interessant ist, dass ich sofort einen Eintrag gesichtet habe, der meine Meinung auch schon beinhaltet.
Wenn ich absolute Sicherheit haben will, dann suche ich mir einen Platz, an dem ich ganz alleine bin und über dem es ein Flugverbot gibt.
Sobald es mehr Leute werden, dann muss mir bewusst sein, dass sich die Gefahr für jeden einzelnen erhöht weil jeder einzelne auch eine Gefahrenquelle darstellt.
An diesem Unglück sind also alle Beteiligten gleichermaßen schuld. Die Organisatoren, weil sie die Plattform geschaffen haben, die Stadt, weil sie den Platz zur Verfügung gestellt haben und nicht zuletzt, jeder, der dort war, jeder einzelne.
Opfer darf sich da auch niemand nennen, denn jeder der dort hin ging, musste sich der Gefahr bewusst sein, die große Menschenmengen immer hervor ruft.
Die größte Schuld gebe ich aber allen denen, die die Treppe stürmen wollten, die sich nicht an die offiziellen Wege und Absperrungen halten wollten.
Ich gebe auch denen die Schuld, die immer weiter aufgeschlossen haben, und ganz besonders denen, die dazu angeleitet haben, auf die Treppe und Mauer zu steigen.
Das unvernünftige Verhalten der Menschen, besonders derer, die auf solche Partys strömen kann man im Vorfeld sicher einkalkulieren, nicht aber abstellen.
Der Versuch einen einzelnen Schuldigen zu finden, der ist lächerlich, denn es gibt keinen Einzigen, es sind ALLE, aber die Frage stellt sich keiner, warum?
So etwas kann man nur verhindern, wenn es keine Veranstaltungen mehr gibt mit mehr als 3 Menschen oder man für jeden einen eigenen Sicherheitskäfig aufbaut.
Die Entscheidung, keine Loveparade mehr zu machen ist richtig, aber es werden leider noch andere Veranstaltungen dieser Art geboten. Nicht nur die Gefahr, die nie 100%tig auszuschalten ist, auch die Gesellschaft verändert sich immer weiter zu ihrem Nachteil. Verantwortung des Einzelnen? Nein, wir wollen Spaß und wenn etwas passiert, wir suchen einen Schuldigen und feiern weiter........
16:27
Lieber Ralf hast bald den Adolf weg, dann kann dein Verein regieren und keiner braucht mehr zu Lügen.
09:38
Immer sind es die anderen, die schuld sind. Es gibt meines Wissens noch keinen Teilnehmer an dem Geschiebe und Gedränge in dem engen Tunnel, der zugegeben hat, dass er auch eine (Mit-)Schuld an den tragischen Ereignissen trägt: weil er geschoben und gedrängelt hat, weil er ungeduldig war und schnellstmöglich auf das Gelände wollte. Sicherlich, wenn das Ganze großzügiger organisiert worden wäre, hätte es die Katastrophe so nicht gegeben. Aber Tatsache bleibt: Wenn alle Teilnehmer sich rational verhalten hätten, wäre das Unglück auch nicht passiert. Wenn man selbst Teilnehmer einer irrational handelnden Masse ist, trägt man ein gehöriges Maß an Mitschuld. Deshalb jetzt immer pauschal eine Person heraus greifen und auf ihr herum hacken, heißt, von seinen eigenen Fehlern ablenken, heißt, den Fehler der ohne Verstand agierenden Masse zu unterdrücken.
Jeder trägt seinen Teil der Schuld. Wenn aber die Masse sich nicht zu ihrer Schuld bekennt, warum sollte ein Sauerland schuld sein, der bspw. gar nicht am Ort war, gar nicht teilgenommen hat?
22:15
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08:58
Ich fordere, dass Günter Niel sich auf einen Kaktus setzt. Duisburg 22 nenne ich das mal.
06:18
#2
Der Name dient der Unterscheidung, da es 3 Initiativen gibt.
23:56
Ist der umständliche Name der Initiative: Duisburg 21 - Suchet der Stadt Bestes Programm?
23:10
Danke Günter, nur ein sauberes Abwahlverfahren kann Duisburg von der bleischweren Last namens Sauerland befreien und einen Neustart für die Stadt möglich machen. Bei der Abwahl des Noch-OB dürfen die Hürden allerdings nicht höher gehängt werden als bei der seinerzeitigen Wahl dieses Herrn. Zu Gunsten der Stadt und seiner Bürger ist nur zu hoffen, dass es bis zur - von der NRW-Regierung endlich ermöglichten direkten Abwahl - nicht mehr all zu lange dauert ...