DerWesten zeigt Image-Film für die Kulturhauptstadt 2010
26.05.2009 | 00:01 Uhr 2009-05-26T00:01:00+0200Essen. "Wandel durch Kultur, Kultur durch Wandel" - fernab von rauchenden Industrieschloten und Kohlegruben soll die Metropole Ruhr von einer anderen Seite gezeigt werden. DerWesten zeigt eine Kurzfassung des Image-Films der Kulturhauptstadt Ruhr.2010.
Ein Mix aus beeindruckenden Bildern und energiegeladener Musik zeigt den drittgrößten Ballungsraum Europas von seiner erfrischenden Seite: „Das Ziel des Films ist es, die Metropole Ruhr nicht nur größenmäßig auf einer Stufe mit den europäischen Metropolen Paris und London zu etablieren, sondern auch in den Köpfen und Herzen der Menschen“, sagt Regisseur Peter Schaul.
„Der Ruhrpott atmet nicht mehr Staub, sondern Zukunft!“ - diesen Ausspruch über das Ruhrgebiet von Adolf Muschg, ehemaliger Präsident der Akademie der Künste in Berlin, soll in bewegte Bilder umgesetzt werden. Menschen, Orte, Attraktionen werden als unwiderstehliche Magnete so ins Bild gesetzt, dass sie in gut einer Minute Lust auf die große, bunte Kulturwiese Metropole Ruhr machen und das Interesse an der Kulturhauptstadt Europas Ruhr.2010 anheizen.
170 Nationen wachsen zusammen
Der Image-Film „Kulturhauptstadt Europas” räumt bereits groß ab. Im Wettbewerb der Internationalen Tourismus-Börse in Berlin belegte er unter 94 Beiträgen aus 34 Ländern Platz zwei. In New York gewann er unter 980 Einreichern den Mercury Award in Gold.
„Der Film ist wirklich überall gut angekommen – ob in Berlin und Brüssel, New York oder auch an der Ruhr. In nur fünf Minuten gelingt es ihm, das besondere Wesen der Metropole Ruhr zu vermitteln: Mythos und Moderne, Vielfalt und Vitalität”, sagt Fritz Pleitgen, Vorsitzender der Geschäftsführung Ruhr2010 GmbH.
Gezeigt werden nicht einzelne Zentren, sondern die eine große Metropole, in der das kulturelle Herz schlägt. Die 53 Städte und Gemeinden des Ruhrgebiets, deren kulturelle Hochpunkte, Institutionen, Alltagskultur und Bevölkerung aus über 170 Nationen wachsen im Film durch den rasanten Schnitt und Tricktechnik auch filmisch zur Kulturmetropole Ruhr zusammen.
Vielschichtigkeit und Mobilität bestimmen das Konzept, und Menschen in Bewegung prägen den Rhythmus des Films: In der knapp sechsminütigen Langfassung taucht der Kanufahrer aus dem Duisburger Landschaftspark später an der Mülheimer Stadthalle auf. Der sechsjährige BVB-Fan ist erst auf Zollverein zu sehen, dann in Dortmunds Stadion.
Beatboxer, Breakdancer, Skateboarder und Wassersportler
Gedreht wurde von Juli bis September 2008 in der gesamten Metropole Ruhr mit zahlreichen Statisten aus der Region. Mit dabei sind Sänger, Musiker und Tänzer, aber auch „Exoten-Rollen“ wie Beatboxer, Breakdancer, Skateboarder und Wassersportler. Für die schnelle und rythmische Musik ist Parviz Mir-Ali verantwortlich - er hat bereits Theatermusiken für das Bochumer Schauspiel und „Deutschland Deine Lieder“ für die RuhrTriennale 2002 geschrieben.
Die filmische Reise durch die neue Metropole Ruhr feierte ihre Uraufführung am 13. Oktober 2008 anlässlich der Programmvorstellung der Kulturhauptstadt Europas Ruhr.2010 auf dem Welterbe Zeche Zollverein in Essen. DerWesten zeigt jetzt exklusiv eine Kurzfassung des Image-Films.
16:22
Nett gemacht!
15:06
Ja, Kenobi2, das ist die derzeit einzige online verfügbare Version. Sobald mehr zu sehen sein sollte, werden wir informieren. Versprochen!
14:48
@ redaktion: Wo gibt es denn mal die Orginal- , d.h. die ganze Fassung des Films?
13:52
Klassisches Tourismusmarketing; Zielgruppe scheint 50+ zu sein. Da reichts leider nicht aus ein paar junge Leute zu zeigen um Jugendlichkeit zu suggerieren. Alles in allem wenig innovativ; Entscheider - gerade auch im Ruhrgebiet - laufen gerne einem abgelegten 90er Jahre Bild von Kultur hinterher anstatt Avantgarde zu betreiben und ausnahmsweise einmal zu überraschen. Wenn Politik, Unternehmer und Kultur ihren Angstkloß runterschlucken würden, könnte das Ruhrgebiet irgendwann richtig stylisch sein, so langsam wie sich hier die Dinge jedoch bewegen, bekomme ich das nicht mehr mit (27 Jahre).
13:27
170 Nationen wachsen zusammen ?
Warum nicht. Das ist jedoch kein Grund, aus Rheinländer und Westfalen Ruhrprollis zu machen.
13:14
Die Strasse lacht...
13:07
sorry, war für spacedrummer gedacht, nicht für Helli. Niemals, Helli is super.
13:06
@#6:
Eine Meinung sollte allerdings sachlich und ohne diese primitiven Beleidigungen (wenn das Kultur sein soll, beatboxen, breakdancen..., dann bin ich Türke..., in diesem Asozialstaat...u.s.w.) vorgetragen werden, wenn man Kultur besitzt.
Die Zeiten, in der einer bestimmt, was Kultur ist und was nicht, ist zum Glück vorbei!!
12:50
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12:47
Der Film ist ja super!!!!!!!