Das Burnout-Syndrom und seine Folgen
22.09.2011 | 10:52 Uhr 2011-09-22T10:52:34+0200Immer mehr Menschen erkranken an Burnout. Jetzt hat Trainer Ralf Rangnick wegen beruflicher Überlastung bei Schalke hingeworfen. Was tun bei Burnout?
Wer sich ausgebrannt und erschöpft fühlt, kann an einem Burnout leiden. Wichtig ist es jetzt, die eigenen Bedürfnisse nicht zu vernachlässigen oder zu leugnen, sondern sich Hilfe beim Arzt zu suchen.
Untersuchungen ergaben, dass Menschen in sozialen Berufen häufiger vom Burnout betroffen sind. Lehrer, Ärzte Kranken- und Altenpfleger haben danach ein größeres Risiko zu erkranken.
06:41
Burnout ist keine psychische Erkrankung!
Das Phänomen Burnout nimmt dramatisch zu. Die Ärzte finden kein biochemisches Äquivalent bei Laboranalysen…….weil sie nicht wissen, wonach sie wo zu suchen haben…...und haben damit auch keinen effizienten Therapieansatz. Das Problem entgleitet den Medizinern und Politikern mehr und mehr mit verheerenden Folgen für die Gesellschaft.
Das Burnout-Syndrom , was soviel bedeutet wie Ausgebranntsein, bezeichnet einen Zustand hochgradiger körperlicher, emotionaler und geistiger Erschöpfung einhergehend mit reduzierter Leistungsfähigkeit. Es ist oft Endzustand einer Entwicklung, die mit der Zielsetzung hoher Ideale begann und dann im Erkennen des eigenen körperlichen Unvermögens zu Desillusionierung, Apathie, psychosomatischen Erkrankungen und Depressionen führt. Auch können anhaltende Aggressivität gegenüber der Umgebung und eine erhöhte Suchtgefährdung folgen.
Langandauernde Arbeitsunfähigkeit, oft Hospitalisierung und Psychopharmakabehandlung sind nicht selten.
Burnout wird meist durch Stress ausgelöst, Stress auf allen Ebenen, also auch Stress durch Umweltbelastungen, Umweltgifte, denen der Mensch schon im Mutterleib und dann ein Leben lang und in ständig zunehmendem Ausmaß ausgesetzt ist.
Keiner kann sich diesen Umweltgiften entziehen, da wir sie auch in neu erbauten Wohnungen, am Arbeitsplatz, in Schulen finden, um nur die wichtigsten zu nennen: Aldehyde wie Formaldehyd, Acetaldehyd, Furfural, Propanal, Hexanal, Pentanal, Methylethylketon, Iso-Butylaldehyd, Benzaldehyd, Acrolein, Crotonaldehyd. Die Folgen können so massiv sein, dass sie bei Kindern zur Schulunfähigkeit führen.
Weiter Schwermetalle wie Blei, Cadmium, Quecksilber (Amalgamfüllungen), Stickstoffverbindungen, halogenierte Kohlenwasserstoffe, Strahlungen aller Art und Elektrosmog.
Diese Gifte rauben massiv Vitalstoffe. Das ist messbar!
Kommen dann noch beruflich und privat mit verursachende emotionale und körperliche Stressbelastungen dazu, die ebenfalls messbar Vitalstoffe fordern, wird irgendwann das Fass überlaufen, der Mensch steckt im tiefen Burnout.
Die Evolution hat den Menschen ausgestattet mit Vitalstoffen, dies sind Vitamine, Mineralien und Spurenelemente. Wir nehmen sie mit der Nahrung auf, Vitamin D mit der Sonne.
Vitalstoffe haben eine den Körper ausreichend entgiftende Funktion, wenn die Umweltbelastungen in Grenzen gehalten werden. Aber längst kommen wir mit der Vitalstoffzufuhr dem Vitalstoffverlust nicht mehr nach. Das System ist gekippt.
Es kommt zum Vitalstoffdefizit mit der Folge Burnout und vielen anderen Erkrankungen – und dies ist durch wenig bekannte Methoden zu analysieren.
Wir messen diese Vitalstoffdefizite, nicht wie üblich im Serum, sondern direkt in den Zellen. Sie führen im Falle des Burnout zu mangelnder Bildung an Neurotransmittern, dies sind Botenstoffe des Gehirns.
Wir messen einen Mangel des Nebennierenhormons Cortisol.
Wir messen Defizite an elementaren Mineralstoffen und Spurenelementen, nicht wie üblich im Serum, sondern direkt in den Zellen.
Und wir messen oft eine Störung des Stickstoffstoffwechsels, der mit eklatanten Vitamin B12-Verlusten einhergeht.
Somit können wir gezielt die defizitären Substanzen in hohen aber exakt angepassten Dosen zuführen. Damit erreichen wir regelmäßig eine deutliche Verbesserung des Zustandsbildes schon nach etwa vier Wochen, später eine vollständige Genesung.
Die Evolution hatte niemals vorgesehen, dass der Mensch einmal massiv Vitalstoffdefizite ausgleichen muss….
….aber auch nicht, dass er einmal in einer Welt leben wird mit immer schlechter werdenden und Vitalstoffe raubenden Umweltbedingungen!
…und diese lassen sich eben nicht durch endlose Psychotherapien und Psychopharmakagaben wieder ausgleichen.
Dr. med. Gregor Gahlen