Billy Bragg
31.10.2008 | 09:57 Uhr 2008-10-31T09:57:00+0100So viel hat sich gar nicht geändert in den letzten 25 Jahren im Hause Bragg. Der fast 50-jährige britische Sänger und Songwriter sieht noch immer aus wie ein junger Bursche.
Er schwärmt immer noch für die musikalischen Helden seiner Jugend („the mighty Smiths“) – und ist politisch immer noch linsaußen wie zu Thatchers Zeiten, als Billy nur mit mit E-Gitarre bewaffnet in die Punkclubs ging, um seinen Protest in Songs auszudrücken – oder mit Kollegen wie Joe Strummer, Paul Weller oder Elvis Costello in den „Rock Against Racism“ – Demos mitzumarschieren.
Im DerWesten-Soundcheck vor seinem zweiten Auftritt der diesjährigen „Century of Song“ – Konzerte erzählte er von Dylan und The Clash, warum Woody Guthries Lieder immer noch eine Bedeutung haben und von seiner Erkenntnis, dass Musik die Welt nicht verändern kann – und man trotzdem Position beziehen muss.
19:36
Ich möchte auch nicht mehr die Welt verändern, ich suche auch keine neues England. Ich such nur ne neuen Frau....Hat sich doch nicht so viel seit 1980 verändert-oder ? Gut, PC und Mobiltelefon, GPS und Mauerfall und Euro . Das wesentliche ist aber geblieben. I´m just looking for another girl