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Loveparade

Versicherer und Schaller richten Soforthilfe ein

29.07.2010 | 17:14 Uhr
Versicherer und Schaller richten Soforthilfe ein
Loveparade-Veranstalter Rainer Schaller. (Foto: rtr)

Köln.Mit einer Million Euro wollen Loveparade-Veranstalter Rainer Schaller und die Axa Versicherung den Opfern der Loveparade helfen. Betroffene, die sich durch das Unglück in einer akuten finanziellen Notlage befinden, sollen sich schriftlich melden.

Mit einer Million Euro wollen Loveparade-Veranstalter Rainer Schaller und die Axa Versicherung den Opfern der Loveparade helfen. Das Geld stamme zum größten Teil vom Versicherer, Schaller werde aber auch eine Summe aus seinem Privatvermögen beisteuern, teilte die Versicherung am Donnerstag mit.

„Wir arbeiten bereits seit Montag mit Hochdruck an einer solchen Lösung“, sagte Pressesprecher Ingo Koch. Sein Unternehmen hoffe, Duisburg sowie das Land Nordrhein-Westfalen noch mit einbinden zu können. Erste Gespräche mit der Stadt hätten aber noch zu keinem konkreten Ergebnis geführt.

„Kein Schuldeingeständnis“

Die Einrichtung der Soforthilfe sei nicht als Schuldeingeständnis zu verstehen, erklärte Koch. Es gehe darum, unabhängig von der Klärung der Haftungsfrage Verantwortung zu übernehmen. Falls sich herausstelle, dass die Versicherung nicht haften müsse, werde man das schon gezahlte Geld allerdings nicht zurückfordern.

Betroffene, die sich durch das Unglück in einer akuten finanziellen Notlage befinden, sollen sich schriftlich melden. Jeder Fall würde individuell geprüft, so die Versicherung. „Das Geld soll dort ankommen, wo es jetzt am dringendsten gebraucht wird. Hierbei denken wir in erster Linie an die Hinterbliebenen der Verstorbenen.“ (ddp)

DerWesten

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Kommentare
29.07.2010
20:46
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von update | #8

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29.07.2010
20:01
Versicherer und Schaller richten Soforthilfe ein
von bassguido | #7

Von dem Mann kann jetzt halten, was man will - im Gegensatz zu den Duisburger Stadtverwaltern - tut Er noch was. Zum einen hat er die Loveparade als beendet erklärt - zum anderen richtet Er jetzt den Hilfsfond ein. Wenigstens etwas. Herr Sauerland und Konsorten haben sich nur verpisst. Letztendlich kann man mit Geld aber die Toten nich zurück bringen und den Hinterbliebenen und Verletzten keinen Trost aussprechen.

29.07.2010
19:54
Versicherer und Schaller richten Soforthilfe ein
von kleversindclever | #6

Bevor Menschen auch noch an den Lippen der Justiz hängen und auf die Urteile warten müssen, ist es gut, dass zügig Mittel bereitgestellt werden. Diese werden nichts heilen und auch nichts lindern, möglicherweise aber helfen sie dennoch. Ich denke hier an die Verletzten und die nun dauerhaft Gehandicapten.

Wenigstens reagiert Axa unkompliziert und schnell. Es steht geschrieben, dass das Geld auf keinen Fall später Geld zurückfordern wird.

29.07.2010
19:49
Versicherer und Schaller richten Soforthilfe ein
von mario_huedeyck | #5

Versicherer und Schaller richten Soforthilfe ein
Mein gott sind das erbärmliche Gestalten.
Die Einrichtung der Soforthilfe dient Schaller und Konsorten doch mit Sicherheit nur dazu, nicht in die eigene Tasche greifen zu müssen.
Und wer wollte sich schon verweigern, den Opfern dieser erbärmlichen Veranstaltung zu helfen?
Schaller und Konsorten sitzen dann in ihrem Hinterzimmern und reiben sich die Hände, klatschen sich vor Lachen auf die Schenkel über so viel Einfalt der Massen, die sich immer noch vo solchen Schwindlern dummlabern lassen!

29.07.2010
18:45
Versicherer und Schaller richten Soforthilfe ein
von FlyingEagle | #4

Ich möchte mich an einer strafrechtlichen Beurteilung nicht beteiligen.

Aber Sauerland und Schaller haben Menschen zumindest billigend in den Tod getrieben.

29.07.2010
18:33
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von volantis | #3

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29.07.2010
18:24
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von FlyingEagle | #2

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29.07.2010
18:11
Versicherer und Schaller richten Soforthilfe ein
von Rainer:N | #1

1 Millionen Euro für all das Leid; dass den betroffenen wiederfahren ist. 1 Millionen Euro für die Eltern, für die Famlien und Freunde. 1 Millionen Euro für die 21 Toten. 1 MILLIONEN EURO UND BIS HEUTE NICHT 1 ENTSCHULDIGUNG; NICHT 1 AUFRICHTIGE ANTEILNAHME; NICHT EIN TROST.
Auch wenn Hr. Schaller in einer Welt lebt, in der sich scheinbar alles mit Geld regeln läßt, DASS DRAMA VON DUISBURG WIRD ER MIT ALLEN MILLIONEN DIESER WELT NICHT MEHR GUT MACHEN KÖNNEN.

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