Lange Wartezeiten für Besucher der Gamescom
20.08.2011 | 12:57 Uhr 2011-08-20T12:57:00+0200Köln. Die Computerspiel-Messe Gamescom in Köln war am Samstag zeitweise wegen Überfüllung weitgehend geschlossen. Besucher mussten sich nach Angaben der Veranstalter auf 30 bis 60 Minuten Wartezeit einrichten. Tickets wurden nicht mehr verkauft.
Besucheransturm auf die Gamescom , die Messe für Computer- und Konsolenspiele in Köln: Wegen der hohen Besucherzahlen ließen die Veranstalter am Samstag zeitweise so gut wie keine neuen Gäste mehr herein. Am frühen Nachmittag konnten die Beschränkungen wieder aufgehoben werden. "An den Eingängen ist alles ganz entspannt", sagt ein Sprecher der Kölnmesse am späten Samstagnachmittag gegenüber DerWesten. Die Veranstalter rechnen für den Sonntag - dem letzten Tag der Messe - mit einer normalen Einlasssituation.
"Ab sofort zeitweise unterbrochen" war der Zugang nach offizieller Formulierung am Vormittag. Was das heißt, übersetzt eine Messe-Sprecherin: „Es wird immer mal wieder jemand reingelassen“, betont sie. Mehr sei aber aus Sicherheitsgründen nicht möglich. Besucher mussten sich deshalb auf Wartezeiten zwischen 30 und 60 Minuten einrichten.
Die Tageskasse sollte am Samstag nach Angaben der Veranstalter nicht mehr öffnen. Die Veranstalter hoffen darauf, dass die enttäuschten Gäste morgen einen zweiten Versuch starten.
"Es ist unglaublich voll", berichtete die Mitarbeiterin eines Ausstellers aus Halle 7. "Wir können uns am Stand kaum bewegen, und in der Pause schaffen wir es vor lauter Gedränge nicht auf die Toilette". Abgesehen von gelegentlichem Gerangel seien die Messebesucher aber friedlich: "Die meisten sind ganz entspannte Nerds", so die Frau. Bei großem Gedränge sei es an ihrem Stand spürbar heißer als sonst - "aber die Klimaanlage läuft, immerhin."
Bei den Besuchern vor und in den Hallen gab es Beschwerden über die vollen Hallen und den Veranstaltungsort. „Gamescom ist gnadenlos überfüllt!“, schrieb Twitter-Nutzer @Juulzism, und @erdknuffel machte ein Foto von Warteschlagen mit dem Kommentar: „Und das ist nur ein Seiteneingang“. Und @ce1es twitterte entnervt: „Wäre die Gamescom doch mal besser auf ein großes Messegelände gezogen.“
Zum Zeitvertreib für die Wartenden gab es auf dem Barmer Platz vor Eingang Süd zusätzliche Musik- und Showangebote, außerdem Getränke und Sitzgelegenheiten. Mehr als 500 Aussteller aus über 30 Ländern zeigen seit Mittwoch auf der Messe ihre Produkte und Dienstleistungen. Im vergangenen Jahr waren zu der Gamescom rund 254.000 Besucher gekommen. (kas/ahoe - Mit Material von dapd)

20:51
Ich dachte, die Kölner Messe ist groß genug für alle Besucher der Gamescom??? Hatte mich echt erstaunt von dem Gedränge und den geschlossenen Tageskassen im Radio zu hören. Zumal einer meiner Jungs heute morgen schon vor 8 mit seinen Freunden dort hin gefahren ist. Da macht Frau sich schon ein paar Gedanken. Die LP letztes Jahr hat noch Auswirkungen auf meine seelische Ruhe wenn die jungen Leute bei Großevents sind. Ich bin gespannt was ich nachher zu hören bekomme, wenn der Sohn wieder zuhause ist.
Für die Spielebegeisterung habe ich vollstes Verständnis. Ich spiele selbst auch, WoW und klar, Spiele von Zynga auf Facebook ;) Natürlich nur, wenn meine Freizeit dafür ausreicht.
18:46
@ nussknacker #1:
Die Jugend liebt heutzutage den Luxus. Sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat keinen Respekt vor
älteren Leuten und schwatzt, wo sie arbeiten soll. Die jungen Leute stehen nicht mehr auf, wenn Ältere das Zimmer
betreten. Sie widersprechen ihren Eltern, schwadronieren in der Gesellschaft, verschlingen bei Tisch die
Süßspeisen, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer.
Sokrates (470 - 399 v. Chr.)
17:35
Wer es denn braucht^^kostenlose Brouwserspiele die dann in der Woch hunderte von € verschlingen wenn man richtig spielen will...arme User^^
16:27
Daran sieht man, wofür sich unsere Jugend interessiert: Brot und Spiele! Das war schon in Rom so und Rom ging unter!
Wie Sinnentleert diese Worte sind !!!
Ich bin 44 Akademiker und seit fast 30 Jahren begeisterter Gamer, überwiegend am PC. Am Donnerstag war ich auf der Gamescom und sie ist absolut Klasse. Nur weil die Welt und deren Jugend anders wird/ist als zu früheren Zeiten muß man sie nicht verteufeln.
Darauf zugehen, interessieren und evtl. mal Verständnis für Interessen anderer und vor allen Dingen junger Menschen haben.
Anscheinend ist das für manche verbohrte Menschen schon viel zu viel
15:25
Ja, um Gottes Willen! Wo kämen wir auch hin, wenn die Kinder in ihrer Jugend noch Spaß hätten, bevor sie dann in die Leistungsgesellschaft gesteckt werden. Nieder mit dem Spaß!
14:14
Daran sieht man, wofür sich unsere Jugend interessiert: Brot und Spiele! Das war schon in Rom so und Rom ging unter!