Kommunen bieten Hilfe für Loveparade-Opfer an
29.07.2010 | 19:03 Uhr 2010-07-29T19:03:00+0200
Düsseldorf/Duisburg.Die NRW-Kommunen bieten ab sofort allen Unterstützung an, die die Katastrophe bei der Loveparade in Duisburg miterlebt haben und psychologische Hilfe benötigten.
Die Städte und Kreise in Nordrhein-Westfalen bieten ab sofort Hilfsangebote für Menschen, die die Katastrophe bei der Loveparade in Duisburg miterlebt haben. Die Gesundheitsämter in den Kommunen verfügten über Ansprechpartner, die als Experten für alle zur Verfügung stünden, die psychologische Hilfe benötigten, teilte das NRW-Gesundheitsministerium am Donnerstag in Düsseldorf mit. "Eine Vielzahl von Personen muss jetzt mit den traumatischen Folgen dieses schrecklichen Ereignisses umgehen. Diesen Menschen wollen wir helfen", sagte Gesundheitsministerin Barbara Steffens (Grüne) in Düsseldorf.
Experten raten dazu, die traumatischen Folgen einer solchen Katastrophe aufzuarbeiten, da sonst langfristig gesundheitliche Beeinträchtigungen auftreten können. Betroffen von den Ereignissen in Duisburg waren neben den Opfern und deren Angehörigen auch viele Einsatzkräfte von Feuerwehren, Hilfsorganisationen und Polizei sowie eine Vielzahl von Besuchern. "Man sollte sich nicht scheuen, traumatische Folgen von Experten behandeln zu lassen", betonte Steffens. (ddp)

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