Gefahren im sozialen Netzwerk
11.11.2009 | 12:46 Uhr 2009-11-11T12:46:00+0100
Eigentlich sind soziale Netzwerke eine praktische Sache – man kann sich mit vielen Menschen austauschen. Allerdings kannn diese Art der Kommunikation auch Nachteile für das „echte Leben” haben – insbesondere, wenn sie geheim geschieht.
Tauchen Probleme in einer Beziehung zwischen einem Jungen und einem Mädchen auf, dann liegen die Ursachen oft in den vielgenutzten Internetplattformen wie SchülerVZ oder Facebook. Häufig gipfelt der Streit im Wunsch eines Partners, der andere möge doch sein Profil löschen. Wieso entsteht überhaupt dieser Wunsch? Die vielen Kontakte mit anderen über das Internet machen den Partner misstrauisch – und oft auch eifersüchtig. Ähnlich ist es mit Fotos im Internet. Der Partner kann es nicht ertragen, wenn jeder Nutzer Fotos vom Lover sehen kann. Denn jeder möchte die große Liebe mit niemand anders teilen. Der andere Partner denkt sich meist nichts dabei und nutzt die Kontaktbörse ohne Hintergedanken.
Faken mit böser Absicht
Es gibt auch Menschen, die mit böswilliger Absicht „faken”, um eine Beziehung zu zerstören. Beim Faken werden zum Beispiel Fotos von anderen Leuten als Bilder von einem selbst ausgegeben und bearbeitet, damit ganz gezielt jemand anderes auf falsche Gedanken kommt. In solchen Situationen beginnen sich die Partner zu streiten und die Beziehung droht zu scheitern. Dann ist es gut, über die Ursachen zu reden, dabei kann es auch nötig sein, auf den Wunsch des Partners einzugehen, das Profil zu löschen. Hier fünf Tipps, um eine Beziehung trotz Profil und vieler Kontakte zu halten:
- Teile ein Profil mit deinem Partner.
- Tauscht das Passwort untereinander aus und gebt als Status „vergeben” an.
- Ladet keine Porträtfotos mit euch allein hoch, sondern nur solche, auf denen der Freund oder die Freundin dabei ist.
- Erlaube keine Kommentare zu den Fotos.
- Mach das Profil nur für Freunde sichtbar, denen du vertraust.
Bahar Eroglu, Ranya Safi, Klasse 8a, Hauptschule Lützowstraße
Goldene Regeln für die Online-Kommunikation
Viele Schüler nutzen das Schülerverzeichnis, um mit ihren Mitschülern zu kommunizieren. Jedoch machen sich Etern Sorgen um ihre Kinder, weil sie nicht wissen, was dort in diesem Chat passiert. Gefährlich ist es aber nicht – wenn man einige Sachen beachtet.
Die Seiten kann man schließen und sie nur sichtbar machen für seine Freunde. Es gibt ein Verhaltenskodex im SchülerVZ. Das sind Regeln, die jeder zu befolgen hat. Verstößt jemand gegen die Regel, so kann er SchüerVZ gemeldet werden. Wenn diese Person mermals aufallen solte, werden sie gelöscht. Man kann eine Person im SchülerVZ auch einfach ignorieren. So kann der Ignorierte die Person nicht mehr anschreiben.
Angst können auch Kettenbriefe machen. In denen wird meist Schlimmes angekündigt, wenn die Briefe nicht weitergeschickt werden. All diese Briefe sind aber nur ausgedacht. Das SchülerVZ-Team ist der Meinung, dass Eltern die Kinder in diesem Fall aufklären sollte über die Regeln und Gefahren.
Das Schülerverzeichnis kann also eine prima Sache sein – solange man aufgeklärt ist und über Regeln und Sicherheit genau Bescheid weiß.
Dolores Samek Klasse 8F Geschwister-Scholl-Gesamtschule
Stoppt die Faker im Netz!
Faker, also Menschen, die sich mit falscher Identität im Netz ausgeben, sind keine Seltenheit mehr und ein großes Thema bei Jugendlichen, die sich täglich im Intrnet bewegen. Es gibt viele Internetseiten, auf denen die Faker sich mittlerweile breitmachen, beispielsweise auch bei schülervz oder netlog.
Faker sind Leute, die Identitäten von anderen annehmen. Sie übernehmen das Profil und sogar die Bilder, damit ihr Auftritt im Netz glaubwürdig rüberkommt.
Es gibt verschiedene Gründe, wieso sie so etwas tun. Langeweile kann ein Grund dafür sein, doch es kann auch sein, dass es ein „Racheakt” an einer Person sein soll.
Jedoch könnt ihr euch schützen oder vorbeugen. Wenn ihr Bilder von euch ins Internet stellt, dann verseht sie mit eurem Profil-Link. Auf diese Weise können eure Bilder nicht einfach kopiert werden.
Sinem Aslan, Jasmina Schröder, Klasse 9b, Wilhelm-Röntgen-Realschule
Gefahren im Chatroom
Immer mehr Kinder und Jugendliche gehen in Chatrooms ins Internet. Nicht immer verläuft es ruhig in solchen Chatrooms, wie jetzt ein Fall aus NRW zeigt. Ein 15-jähriger Junge begeht Selbstmord aus Verzweiflung, weil es im Internet von allen gemobbt wird.
In Dortmund besuchen Beamte des Kommissariates Schulen und klären auf, wie sie sich richtig verhalten. Manche Kinder gehen sorglos mit ihren Daten um und stellen Bilder ins Internet. Manche Täter versuchen beispielsweise, die täglichen Termine der Kinder herauszubekommen und lauern ihnen dann auf. Die Beamten erklären, dass man – un so etwas zu vermeiden : seine persönlichen Daten besser schützen und nicht verschicken sollte.
Das Handy wird auch als Mobbinginstrument benutzt. Mädchen fotografieren zum Beispiel andere Mädchen in peinlichen Situationen und verschicken das Foto über Bluetooth an alle weiter. Was nicht ohne Folgen bliebt: Wird der Täter beim Mobben oder Datenklau erwischt, drohen empfindliche Strafen.
Sebastian Kirschner, Klasse 9a, Wilhelm-Röntgen-Realschule

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