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Freiwillig helfen? Aber selbstverständlich!

01.12.2010 | 15:36 Uhr
Freiwillig helfen? Aber selbstverständlich!

Dortmund.Seit zwei Jahren ist die Arbeiter Samariter Jugend Dortmund (ASJ) wieder aktiv. Ihr Motto: „Helfen ist unsere Aufgabe!“

Die ASJ Dortmund trifft sich alle zwei Wochen, um etwas gemeinsam zu machen. Es fängt bei Filmprojekten an, geht über Wettbewerbe und hört mit Besuchen bei größeren Sanitätsdiensten auf. Sanitätsdienste wie Juicy Beats und Rock in den Ruinen können für die jungen ASJler immer wieder aufregend sein.

Ein aktiver Jugendlicher hat erzählt, warum er sich in dieser Gruppe so wohl fühlt: „Es macht immer wieder Spaß, sich mit der Jugendgruppe zu treffen, weil man immer etwas Lustiges macht. Man trifft sich einfach mit Gleichgesinnten, hat zusammen Spaß und lernt gleichzeitig Leuten zu helfen.“

Schon im letzten Jahr hat die ASJ Dortmund den Kulturteil des Landesjugendwettbewerbs der ASJ Nordrhein-Westfalen mit ihrem selbst geschriebenen Umweltrap gewonnen. Beim Landesjugendwettbewerb kommen alle ASJler aus NRW (oder andere Bundesländer) zusammen, um gegeneinander ihr Wissen und ihre Fähigkeiten zu beweisen. Hierbei machte die ASJ Dortmund im letzten Jahr den zweiten Platz.

Im Moment arbeiten die Jugendlichen an ihren eigenen, selbst produzierten Dokumentarvideos und planen auch schon das nächste Projekt. Aber das ist nicht alles: Einige Jugendliche der ASJ haben ihren Jugendgruppenleiterschein gemacht und helfen jetzt bei Gruppenstunden mit Kindern im Alter von sechs bis zehn Jahren mit.

Im Sommer haben die jungen ASJler bewiesen, dass sie auch improvisieren können, denn auf dem Sommerfest des ASB führten sie den Umweltrap nochmal auf und zeigten auch, was sie als Improvisationstheatergruppe drauf haben.

Selbstverständlich wird nicht nur gearbeitet, sondern auch mal etwas erlebt: Die ASJ macht neben ihren hilfreichen Arbeiten auch Ausflüge, zum Beispiel ins Phantasialand, oder kocht wie in der letzten Gruppenstunde Ende November mit viel Spaß. Sie haben sich auch schon vorgenommen, zur Weihnachtszeit Kekse zu backen. Es macht den Jugendlichen sehr viel Spaß, sich zu treffen und etwas zu unternehmen, da alle immer gut drauf sind, sich gegenseitig helfen und Spaß haben wollen. Bei der ASJ wird keiner ausgeschlossen, alle sind willkommen – und das ist mit das Wichtigste überhaupt.

Und warum wird diese ganze Aktion gemacht? Um das soziale Engagement, Gemeinschaft, Solidarität und Toleranz bei Jugendlichen zu fördern. Das zentrale Merkmal der ASJ ist es, für einander da zu sein, was für alle ASJler selbstverständlich ist. Durch das vielfältige Bildungsangebot sowie sinnvolle und zeitgemäße Freizeitgestaltung unterstützen sie die Entwicklung zu einer selbstbewussten, eigenständigen und verantwortungsvoll handelnden Persönlichkeit. Somit tragen sie dazu bei, dass junge Menschen ihren Platz in der Gesellschaft leichter finden. Durch deren internationalen Kontakte ermöglichen sie jungen Menschen interessante Einblicke in die Kulturen und Lebensweisen anderer Völker.

Wer die ASJ mal besuchen oder sogar mitmachen möchte, kann sich auf deren Internetseite unter www.asj-do.de informieren.

Marvin Kohl, Fabio Knischewski, Klasse 10a, Wilhelm-Busch-Realschule Dortmund

Zeus-Reporter

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