Arbeit kennt keine Behinderung
01.12.2010 | 16:36 Uhr 2010-12-01T16:36:00+0100
Dortmund.Die sozialtherapeutischen Werkstätten sind ein Bestandteil des Christopherus-Haus und wurden im Jahre 1973 auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Gottessegen in Dortmund gegründet. Sie beschäftigen behinderte Menschen und geben ihnen die Chance zu arbeiten.
Hierzu bieten die Werkstätten Gottessegen mit ihren 30 Arbeitsgruppen in 24 verschiedenen Tätigkeitsfeldern unterschiedlichste Möglichkeiten für eine individuelle berufliche Qualifizierung. Die Werkstätten bieten ein weites Spektrum an Betreuungs- und Rehabilitationsmaßnahmen.
Die Menschen, die dort arbeiten stellen Holzartikel, Kerzen, Kunst und Handwerk, Papierprodukte, Textilien, Kaffee und Restposten. Sie bekommen soziale Sicherheit mit kompetenten und geschulten Fachpersonal. Es gibt ein großes Angebot an Dienstleistungen und Lohnarbeitsangeboten für Industrie, Handwerk und Handel. In den verschiedenen Gruppen innerhalb der Werkstätten Gottessegen werden Eigenprodukte gefertigt oder Dienstleistungen für umliegende Industriebetriebe erbracht.
Die Werkstätten Gottessegen sind eine anerkannte Zivildienststelle, diese gibt es in Dortmund, Bochum, Witten und Hombruch. Die selbsthergestellten Werke von den Werkstätten Gottessegen sind auch auf den Weihnachtsmärkten zu finden. Wie auch auf dem Dortmunder Weihnachtsmarkt und auch auf dem Bochumer. Sie haben dort einen eigenen Stand mit vielen Kerzen und Holzartikeln.
Carina Osthaus, Chiara Schiemann, Klasse 10a, Wilhelm-Busch-Realschule Dortmund

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