Aggressionen abbauen
22.11.2010 | 11:57 Uhr 2010-11-22T11:57:00+0100
Dortmund.Jeden Tag spielen Tausende von Jugendlichen im Alter zwischen 13 und 18 Jahren Killerspiele, um ihre Aggressionen oder Langeweile abzubauen. Aus dem Grund machen sich Eltern und Lehrer Sorgen: Werden die Jugendlichen zu brutalen Amokläufern?
Dies ist eine Frage, worüber mehrere Psychologen, Eltern und Lehrer diskutieren. Verführen Spiele wie Counter- Strike, God of War oder Call of Duty dazu, das ganze Geschehen auf die Realität zu beziehen? Nein, auf gar keinen Fall!
Die Jugendlichen spielen die Games, um in ihrer eigenen Welt zu verfallen, zum Beispiel um ihre Aggressionen nicht in der Realität auszulassen. Es ist ein eindeutiges Hobby, was niemanden gefährdet – im Gegenteil.
Amokläufer haben häufig psychische Probleme, die in ihrer Vergangenheit entstanden sind. Sie wollen sich in der realen Welt rächen, denn in der virtuellen schaden sie niemandem. Sie greifen zu Waffen, stürmen in die Schulen und morden mehrere Unschuldige. Die virtuelle Welt ersetzt dieses Geschehen für den Täter leider nicht. Aus dem Grund sind Killerspiele nicht immer Auslöser für die Täter.
Ich spiele solche Spiele aus Interesse, um mich abzuregen oder aus Langeweile. Schließlich macht es doch mehr Spaß, seine Emotionen auszuleben, ohne dass jemand zu Schaden kommt. Weil’s ein Hobby ist.
Janina Koch, Klasse 10b, Wilhelm-Busch-Realschule Dortmund

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