60 000 Stimmen gegen Adolf Sauerland
21.09.2011 | 18:32 Uhr 2011-09-21T18:32:00+0200
Duisburg. Die Bürgerinitiative „Neuanfang für Duisburg“ sammelt immer noch Unterschriften – obwohl sie eigentlich bereits genug hat. Aber sie will auf Nummer Sicher gehen – es gibt einen Haken.
Theoretisch hat die Bürgerinitiative „Neuanfang für Duisburg“ ihr Ziel erreicht: Mehr als 60 000 Unterschriften zur Einleitung des Abwahlverfahrens gegen Oberbürgermeister Adolf Sauerland sind bei einem Notar hinterlegt. Nötig sind nur 55 000. Doch die Bürgerinitiative sammelt weiter, nachdem bekannt wurde, dass die Verwaltung Unterschriften von Bürgern nicht anerkennen will, die keine Hausnummer vermerkt haben.
Sprecher Theo Steegmann: „Wir haben vor dem Start den Listenvordruck vom Duisburger Wahlamt überprüfen lassen.“ Darin wird nach der Straße, nicht nach der Hausnummer gefragt. „Das Wahlamt hat diese Liste als formal korrekt abgesegnet.“ Da die Bürgerinitiative nicht weiß, wie viele Bürger ihre Hausnummer deshalb nicht angegeben haben, wird bis zum letzten Tag weitergesammelt. „Wir halten 65 000 durchaus für erreichbar“, gibt sich Steegmann sicher.
Sauerland ist Chef der Abwahl
Für nicht tragbar hält es die Bürgerinitiative, dass Oberbürgermeister Adolf Sauerland (CDU) Herr seines eigenen Abwahlverfahrens ist. „Er ist schließlich befangen. Wir suchen in den nächsten Tagen das Gespräch mit den Fraktionen im Rathaus. Der Rat soll das Verfahren per Beschluss an sich ziehen. Dann kann er auch darüber entscheiden, ob die Unterschriften auch ohne Angabe der Hausnummer als politischer Wille des Bürgers anerkannt wird.“
Die Bürgerinitiative wird die Listen am 17. Oktober dem Rat vor dessen Sitzung überreichen. „Wir rechnen mit einem Beschluss für das Abwahlverfahren in der Dezember-Sitzung des Rates.“ Der Tag der Entscheidung über die Zukunft von OB Sauerland sollte „möglichst nicht am Karnevalssonntag liegen“. Auf jeden Fall müsse die Stadt den Urnengang analog zur Kommunalwahl organisieren: „Alle Wahllokale müssen geöffnet werden und Briefwahl möglich sein.“ Um Sauerland aus dem Amt zu hieven, sind 92 000 Stimmen nötig.

10:24
Lächerliche Abwahl! Hauptsache es wird ein vermeintlich Schuldiger gefunden.. ganz nach dem Motto Kreuzigt ihn - Was wird nach einer Abwahl besser? Menschlich ist das unterste Schublade.
03:37
Raus.
23:21
die schuldfrage wird nie geklärt werden. darum geht es hierbei auch garnicht.
hier geht es um die verantwortung. die übernimmt man mit dem amt. dies festzustellen benötigt es keine justiz. und wer glaubt diese von sich weisen und ihr nicht gerecht werden zu müssen, findet sich da wieder, wo herr Sauerland sich nun befindet. man nennt es demokratie.
21:35
Frage : wer ist schudig, diese Frage ist bis heute nicht geklärt!!!!
21:28
Im Mittelalter hätte man Ihn geteert und gefedert und aus den Dorf gejagt. ist leider heute nicht mehr möglich.
20:04
dat selbe sacht auch ein Wittener, denn DER Kerl hat die gesamte Moral des Ruhrgebiets für Verwaltungsregularien verjuxt !!!!
19:27
ich hoffe es klappt