Trauer
1000 Fußballfans ziehen trauernd durch Duisburg
28.07.2010 | 19:30 Uhr 2010-07-28T19:30:00+0200
Duisburg.Fußballfans haben am Mittwochabend in Duisburg einen Trauermarsch initiiert und sind von der Unglücksstelle der Loveparade zum Stadion des MSV Duisburg gezogen. Die Polizei sprach von rund 1000 Teilnehmern.
Rund 1.000 Fußballfans haben an einem Trauermarsch zum Gedenken an die 21 Todesopfer der Loveparade teilgenommen. Anlass war ein Freundschaftsspiel des MSV Duisburg gegen den VfL Bochum am Abend. „Wir wollen zeigen, dass die MSV-Fans trauern und nicht einfach zum Tagesgeschäft übergehen“, sagte MSV-Fan Detlev Gottschlich.
Kurz nach 17.00 Uhr setzte sich der Zug am Westende des Tunnels an der Karl-Lehr-Straße in Richtung Stadion in Bewegung. Einige Teilnehmer kamen in blau-weißen Fußballtrikots, andere in Schwarz oder Freizeitkleidung. Alle waren sie über das Internet über den Marsch informiert: „Die Idee kam uns am Montagabend im Online-Portal der MSV-Fans“, berichtete Gottschlich. Das Ganze habe eine Eigendynamik entwickelt, so dass jetzt Fußballfans aus vielen Revierstädten dabei seien, sagte der Duisburger.
Fahnen der Nationen der Opfer
An der Spitze des Trauerzugs trugen Teilnehmer ein großes Transparent mit den Worten „Wir MSV-Fans trauern um 21 Menschen, die nur feiern wollten“. 8 der 21 Todesopfer im Alter zwischen 20 und 40 Jahren stammten aus Australien, den Niederlanden, Italien, Bosnien-Herzegowina und Spanien. Ihnen zu Ehren trugen Teilnehmer des Trauermarsches die Fahnen ihrer Nationen.
Die Wegstrecke von der Unglücksstelle zum Stadion des MSV Duisburg ist zwei Kilometer lang. Um 19 Uhr soll in dem Stadion ein Freundschaftsspiel zwischen dem MSV Duisburg und VfL Bochum beginnen. (apn/ddp)

14:23
Schöner hätte man es nicht schreiben können.
Man macht das ganze ja nicht aus Jux und Dollerrei oder weil mich jemand zwingt sondern weil es ein Bedürfnis ist!
10:02
Sehr geehrter Herr Pollmann,
vielen Dank, dass Sie mir als strunzdoofen Fußballfan und Teilnehmer des gestrigen Trauermarsches die Augen öffnen.
Wegen meiner grenzenlosen Beschränktheit ist es mir natürlich nicht möglich, eine Massenpanik während eines Fußballspieles vorzustellen.
Mit dem Datum 29. Mai 1985 kann ich überhaupt nichts anfangen, Heysel-Stadion sagt mir auch nichts. Und Hillsborough-Stadion habe ich noch nie gehört.
Sollte es wirklich so sein, dass nach einer Massenpanik in einem Fußball-Stadion um die Opfer nicht in dem Maße wie jetzt im Moment in Duisburg getrauert wird, zwingt mich das natürlich dazu, nicht an einem Trauermarsch teilzunehmen.
Sollten Sie in meinem Beitrag Ironie finden, dürfen Sie diese behalten. Ich schenke Sie ihnen.
08:53
an thomas pollmann
was willst Du uns denn jetzt konkret sagen. Beantworte deine Fragen doch alle mal mit JA und Du wirst sehen, dass Du nur heisse Luft absonderst.
07:57
Na also, die Deutschen können doch ohne Führer auf die Strassen gehen.
Für Freiheit, Demokratie, soziale Marktwirtschaft usw.- da würden 500 000 demonstrien, da bin ich sicher- das ist nur eine Frage der Selbstorganisation.
04:34
Es wird seit Tagen der Rücktritt von A: Sauerland gefordert und er geht nicht.
Liebe Duisburger SCHMEIßT diesen Mann raus. Mit anderen Worten wählt ihn als OB ab. In NRW gibt es diese Möglichkeit, also worauf noch warten?
23:23
Oberhausener und Essener waren auch vorort. Schön zu sehen wie der Fussball die Menschen in schweren Zeiten verbinden kann.
22:57
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22:55
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22:46
Es wird seit Tagen der Rücktritt von A: Sauerland gefordert und er geht nicht.
Liebe Duisburger SCHMEIßT diesen Mann raus. Mit anderen Worten wählt ihn als OB ab. In NRW gibt es diese Möglichkeit, also worauf noch warten?
22:46
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