Nächster Patzer - Romney verwechselt Sikh-Opfer mit Scheichs
09.08.2012 | 08:18 Uhr 2012-08-09T08:18:08+0200
West Des Moines. Mitt Romney hat die Gläubigen der Sikh-Religion mit "Scheich-Menschen" verwechselt. Bei einer Wahlkampfveranstaltung wollte er mit Gefühl punkten und sich mit den Sihks, die nach dem Amoklauf in einem ihrer Tempel noch immer unter Schock stehen, solidarisieren. Romney patzte. Nicht das erste Mal in seinem Wahlkampf.
Der designierte Präsidentschaftskandidat der US-Republikaner, Mitt Romney, ist bei einer Wahlkampfveranstaltung in Iowa erneut ins Fettnäpfchen getreten. Unter Bezug auf den tödlichen Amoklauf an einem Sikh-Tempel im Staat Wisconsin vom Wochenende sprach Romney von einem "Scheich-Tempel" und den "Scheich-Leuten" (englisch: sheik). Der republikanische Politiker sagte bei einer Veranstaltung zur Wahlkampfspendenbeschaffung, er komme gerade aus Illinois, wo er an einer Schweigeminute zu Ehren der Menschen teilgenommen habe, die ihr Leben "an diesem Scheich-Tempel" verloren haben.
Romney war schon zuvor mit Patzern aufgefallen
Er habe darauf hingewiesen, dass das Verbrechen aus vielen Gründen eine Tragödie sei, unter anderem deswegen, weil diese Menschen, "die Scheich-Menschen", zu den friedlichsten und liebenswürdigsten Personen zählten, die man sich vorstellen könne. Bei der Veranstaltung in Illinois hatte Romney den Namen der Sikh-Religion noch korrekt ausgesprochen.
Sein Sprecher Rick Gorka erklärte, der Kandidat habe "ähnlich klingende Wörter falsch ausgesprochen". Es liege ihm fern, gläubige Sikhs zu beleidigen. Bereits bei einer Reise nach Großbritannien, Israel und Polen in der vergangenen Woche hatte Romney mit ungeschickten oder politisch heiklen Äußerungen Aufsehen erregt. (dapd)
14:34
APROPOS PATZER:
Die Überschrift ist genial. Was sind Sikh-Opfer?
- Sikhs, die Opfer einer Straftat werden?
- Opfer von Sikhs?
Ersteres ist wohl gemeint, aber die Formulierung suggeriert zweiteres ...
13:18
Gegenüber dem Patzer einen erklecklichen Teil seines Vermögens auf den Caymann -Islands zu haben - laut Presse -Berichten - ist der aktuelle Patzer schon wieder fast als niedlich zu bezeichnen.
Wer so einen zum Präsidenten wählt , und ist nicht selbst ein herausragender Steuer -Hinterzieher ,der ist sowieso politisch - gesellschaftlich so unterbelichtet ,dass demjenigen der beschriebene Fehler wohl kaum als Solcher auffällt.
12:33
Was diese "Patzer" klar machen ist einerseits, dass es sich bei Mitt Romney um einen Polit-Darsteller handelt, der nicht gerade über besondere intellektuelle Fähigkeiten verfügt und andererseits, dass die "wahren Herren" der USA schon immer solche Marionetten bevorzugten, die als Darsteller von "mächtigen Präsidenten" nur das taten, was die Mächtigen und die Berater im Weissen Haus wollten oder durch ihre Politik für Ablenkung von den wahren Zielen der Mächtigen sorgten.
11:51
Da hat der Herr Rommé eben was verwechselt. Trotzdem hat er in Amerika gute Karten, weil er so bekannt ist.
10:34
Eben typisch Konservativ-Christlich-Rechts...
10:33
Dumm, dümmer, Romney...anders kann man es nicht sagen. Aber er steht halt für 90% der US-Bevölkerung in seinem Denken und das ist das Schlimme. Bei allem Gemotze über die EU und unsere Politiker: fahrt mal in die Staaten, da sieht es noch viel schlimmer aus. Umweltzerstörung, Gesundheitswesen (wenn auch die KV von Obama durchgesetzt wurde), Waffenhandel, Raubrittertun, Infrastruktur, religiöser Wahn...ist Liste ließe sich ewig weiter führen. Es wäre dringend an der Zeit das man die USA mal in die Schranken weist...sonst werden wir bald komplett mit der Yankeekultur überflutet, die Anzeichen sind ja bereits mehr als deutlich zu sehen.
10:32
DummDümmerRomney
09:47
Man kann ja von unseren Politikern halten was man will, aber ist bei denen wenigstens noch ein gewisses Maß an Bildung vorhanden. Wenn ich mir da die Republikaner angucke, dann ist da doch Hopfen und Malz verloren: Palin, Romney, Bush junior etc.
Es wird wohl nicht mehr allzu lange dauern, bis die christlichen Fundamentalisten ihr wahres Gesicht zeigen und das wikrlich Böse für die Welt aus den USA kommen wird. Dagegen wird sich der heutige islamistische Fundamentalismus wohl eher wie ein Strohfeuer ausnehmen.
09:42
Ohje, mir graust vor einer solchen Dumpfbacke, wenn er US Präsident werden sollte.
09:39
God bless amerika. Der Rest ist eh Dreck. (Ironie aus)