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Thema Roma in Duisburg
Sinti und Roma in Duisburg
Sinti und Roma in Duisburg

2008 bezog eine größere Zahl Sinti und Roma aus Südosteuropa Wohnungen in Duisburg-Bruckhausen. Das sorgte für Aufregung im Stadtteil, weil viele von ihnen in Autos campierten. Ordnungsamt und Polizei verdrängten sie. Seit 2010 ist das innerstädtische Hochfeld Anlaufpunkt für Menschen der ethnisch-kulturellen Minderheit. Die meisten kommen aus den EU-Mitgliedsstaaten Rumänien und Bulgarien. Dort sind Roma oft staatlicher Diskriminierung, Menschenrechtsverletzungen, extremer Armut ausgesetzt. Mitte 2011 lebten schätzungsweise 4000 Roma in Hochfeld: oft mit vielen Menschen in überteuerten Wohnungen. Viele haben sich bei Wucherern aus den Organisationen großer Roma-Bosse Geld für die Ausreise ausgeliehen und fürchten skrupellose Schuldeneintreiber. Mit der Zahl der Zuwanderer wuchsen die Probleme: Prostitution, verwahrloste Kinder, Kriminalität, soziale Ausbeutung, der Lärm und der Müll bringt Nachbarn auf die Barrikaden. Wie die Hochfelder Bürger fühlten sich seit Mitte 2012 auch Anwohner im bürgerlichen Bergheim im Stich gelassen. Sie beklagten Ruhestörung und vermüllte Straßen durch die neuen Bewohner des einzigen Hochhauses dort. Bei einer Razzia im November 2012 kontrolliert die Polizei in 23 Wohnungen 256 Personen, darunter 110 Kinder. Aufs Konto einiger Mieter sollen 2012 etwa 400 Straftaten gehen.

Zum Thema:
Pfarrer wirbt um Verständnis für Roma in Bergheim
Roma
Duisburg. Pfarrer Dieter Herberth bricht eine Lanze für Roma in Bergheim. Den Anwohnern, die sich belästigt fühlen, erklärt er, warum die Angehörigen des Gurbet-Stammes nach Deutschland kommen und dass diese integrationsfähig und -willlig seien: „Sie brauchen Zeit, werden sich aber anpassen.“
Anderthalb Stunden Bergheim
West
Gut 90 Minuten diskutierte gestern SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück mit Bewohnern und Nachbarn des sogenannten „Problemhauses“ In den Peschen. Mitarbeiter des Vereins „Zof“, Kommunal- und Bundespolitiker sowie Nachbarn des Hauses schilderten dem Politiker ihre Sorgen, unter anderem in Sachen...
Zuwanderung
Marxloh. Renate Gerstmann zieht eine positive Zwischenbilanz ihres Engagements für Marxloher Sinti-Familien. Nebenbei sorgte sie dafür, dass zwei Müllsünder ertappt wurden – keine Rumänen oder Bulgaren
Migration
Düsseldorf. Immer mehr Menschen aus anderen EU-Ländern kehren ihrer Heimat den Rücken, um in Deutschland neu anzufangen. Zahlen des Statistischen Bundesamtes belegen: Die deutsche Wirtschaft profitiert von den vielen gut ausgebildeten Fachkräften. Armutszuwanderung spielt keine große Rolle.
Zum Thema
Auch Duisburg hat Probleme mit immer mehr Armutszuwanderern
Soziales
Duisburg. Innerhalb von 15 Monaten hat sich die Zahl der Rumänen und Bulgaren um mehr als 2000 auf 6513 erhöht. Armutszuwanderer? Laut EU-Parlamentspräsident Martin Schulz gibt es keine massive Armutszuwanderung. Allerdings seien einige Städte im Ruhrgebiet stark belastet. Helfen können sie sich nicht allein.
Nun berichten die Briten über die Roma in Duisburg
Problemhaus
Duisburg. Nach den national beachteten Fernseh-Auftritten von OB Sören Link und Michael Willhardt ist nun auch die britische Presse auf Duisburg und die Roma-Problematik aufmerksam geworden. Der Tenor in den Texten: Was zur Zeit in Duisburg passiert, wird im nächsten Jahr auch in Großbritannien passieren.
Wie ein Duisburger Haus Symbol der Armutszuwanderung wurde
Migration
Duisburg. Schön war dieses Haus in Duisburg wohl nie. Sozialer Wohnungsbau in seiner schlechteren Variante. In den Peschen 3 und 5, so seine Hausnummern, ist über die Grenzen der Stadt und des Landes zum Symbol südosteuropäischer Armutswanderung geworden. Ein Ortsbesuch in Rheinhausen.
Europapolitiker besuchten „Problemhaus“ und Hochfeld
Sinti und Roma
Duisburg. Es vergeht kaum noch ein Tag, an dem das so genannte „Problemhaus“ in Bergheim nicht im Zentrum öffentlicher Diskussionen steht. Dass die Politiker, die sich vor Ort ein Bild machen, immer hochrangiger werden, macht das Ausmaß der Debatte über die Armutszuwanderer aus Südosteuropa deutlich.
Zum Thema:
Duisburger Polizei geht hart gegen kriminelle Zuwanderer vor
Zuwanderer
Duisburg. Duisburg brauche keine Amtshilfe von Polizei aus Rumänien oder Bulgarien, um gegen Regelbrüche oder Straftaten von Neuzuwanderern aus Südosteuropa vorzugehen. Aber die Polizei fährt seit einem halben Jahr eine massive Taktik der Null-Toleranz.
Bürger diskutieren über Umgang mit Roma und Sinti
Hochfeld und Marxloh
Duisburg. Wie geht Duisburg mit der steigenden Zahl der Zuwanderer aus Bulgarien und Rumänien um? In Marxloh sind die Roma und Sinti am 4. Oktober Thema einer Diskussionsrunde der Linken. Am 13. Oktober sucht „Respekt Hochfeld“ nach Antworten.
Duisburger fordern Umsiedlung von Roma-Familien
Einwanderung
Duisburg. In Duisburg-Bergheim sorgt ein "Roma-Hochhaus", das von Menschen aus Rumänien bewohnt wird, für Unruhe. Anwohner protestieren. Mehr als 5000 osteuropäische Armutsflüchtlinge stellen Duisburg vor große soziale Probleme, auch die Zahl der Straftaten steigt. Kritiker werfen dem Bund Untätigkeit vor.
Polizei greift bei kriminellen Rumänen oder Bulgaren durch
Zuwanderer
Duisburg. Duisburg brauche keine Amtshilfe von Polizei aus Rumänien oder Bulgarien, um gegen Regelbrüche oder Straftaten von Neuzuwanderern aus Südosteuropa vorzugehen. Aber die Polizei fährt seit einem halben Jahr eine massive Taktik der Null-Toleranz.
Vermieter des Problemhauses setzt Roma vor die Tür
Problemhaus
Duisburg. Nach der Großrazzia der Polizei, die am Dienstag im Bergheimer "Problemhaus" die Personalien von 256 Bewohnern aufnahm, will der Vermieter den Mietern aus Rumänien und Bulgarien kündigen. „Lieber auf Einnahmen verzichten als weiter Ärger am Hals haben“, sagte Eigentümer Branko Baresic.
Großer Beratungsbedarf für Sinti und Roma
Soziales
Duisburg. Etwa 3000 Sinti und Roma, schätzt Projektleiter Anel Adrovic, leben in Duisburg-Hochfeld. Er warnt vor einer Ghettoisierung. Der Verein Zukunftsorientierte Förderung (ZOF) hilft den Zuwanderern aus Bulgarien und Rumänien bei der Integration.
50 Polizisten durchsuchten „Roma-Haus“ in Duisburg
Großrazzia
Duisburg. Bei der Großrazzia gegen Einbrecher im Ruhrgebiet haben Polizei und Ordnungsamt am Dienstagmorgen auch das überwiegend von Rumänen bewohnte „Problemhaus“ in Bergheim durchsucht. Auf das Konto einiger Bewohner sollen hunderte Straftaten in ganz NRW gehen. Die Einsatzkräfte zählten 110 Kinder.
Bekommt Stadt Duisburg das Roma-Problem nicht in den Griff?
Zuwanderung
Duisburg. Im Duisburger Rathaus fehlt ein Koordinator mit Durchsetzungskraft, der sich um die Probleme mit Rumänen und Bulgaren in Hochfeld kümmere. Das werfen die Bundestagsabgeordneten Bärbel Bas und Johannes Pflug der Stadtspitze vor. In Berlin ist ein Treffen von Städten mit ähnlichen Problemen anberaumt.
Schaufenster
Nächster Blitz-Marathon in NRW startet am 4. Juni
Polizei
Essen. Innenminister Ralf Jäger wirbt für eine bundesweite Ausweitung der 24-Stunden-Blitz-Marathons.
Falscher Pilot und Arzt muss wegen Betrugs ins Gefängnis
Betrug
Düsseldorf. Wegen Betrugs muss der 25 Jahre alte Aushiöfskellner drei Jahre und drei Monate ins Gefängnis.
Ultra verletzte Polizist in Essen mit Flasche schwer am Kopf
Versuchter Totschlag
Essen. Schweizer soll an Hauptbahnhof Essen Polizisten mit Flasche auf den Kopf geschlagen haben.
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