SPD-Chef Gabriel greift GM-Management wegen Opel-Plänen an
18.05.2012 | 17:04 Uhr 2012-05-18T17:04:58+0200
Essen. SPD-Chef Gabriel hat auf die Entscheidung von GM scharf reagiert, die Produktion des Opel Astra aus Deutschland heraus zu verlagern. Gabriel wirft dem Management des Opel-Mutterkonzerns ein Spiel mit der Angst der Opel-Beschäftigten in Deutschland vor. GM versuche die Standorte gegeneinander auszuspielen.
SPD-Chef Sigmar Gabriel hat den Opel-Mutterkonzern GM scharf kritisiert: "Es ist schlimm, wie das GM-Management versucht, die Beschäftigten an den europäischen Standorten gegeneinander auszuspielen. Hintergrund ist der jüngst bekannt gewordene Entscheidung von Opel, die Produktion das Modells Astra aus Deutschland ins Ausland zu verlegen.
Das Unternehmen hat kein Kosten- sondern ein Strategieproblem. Trotzdem haben die Beschäftigten in allen Fabriken in der Vergangenheit immer wieder große Opfer gebracht , ohne die es Opel gar nicht mehr geben würde", sagte Gabriel den Zeitungen der WAZ-Mediengruppe (Samstagsausgabe). Ein Unternehmen wie Opel könne man nicht sanieren, wenn man "auf Angst und Arbeitnehmerbeiträge" setzte. Die Zukunft von Opel könne nur "mit einem glaubwürdigen Zukunftsplan" gesichert werden. "Und der kann nicht gegen, sondern nur mit den Belegschaften hier in Deutschland entwickelt und umgesetzt werde", so Gabriel.
der SPD-Vorsitzende betonte, es sei "auch für Landesregierungen und Bundesregierung nicht hinnehmbar, wie hier Belegschaften, Betriebsräte offenbar gezwungen werden sollen, sich im Detroiter Standortpoker gegeneinander ausspielen zu lassen. Das gefährdet die Marke, das Unternehmen, die Jobs und die Standorte." Die SPD unterstütze die IG Metall und die Opel Betriebsräte darin, dass es endlich einen Opel Zukunftsplan geben müsse. "Die Beschäftigten haben Anspruch darauf, dass Verträge auch eingehalten werden", sagte Gabriel weiter.
22:35
Welch ein Witz! Der Typ und seine Gewerkschaftsfreunde sollten lieber Lohnverzicht empfehlen! Alles andere ist doch absolute Träumerei! Wenn die Löhne mit Polen, England und Spanien konkurrenzfähig wären gäbe es kein Problem für die Opelarbeitsplätze! Nur das ist unpopulär und das macht der Typ nicht!!!
17:25
#Pit01 - Mein erstes Auto war ein Opel Rekord B. Für meine Tochtere habe ich einen Opel Corsa angeschafft. Als Familie mit 3 Kindern haben wir jahrelang Opel Kadett Kombi gefahren. Also, als "kleiner" Selbständiger habe ich mehr für Opel getan als Millionen Gewerkschaftsmitglieder. Ergo: Opel kaufen - nicht schwätzen. Außerdem fahre ich nicht zur Opel-Versammlung. Das machen die Currywurst-Esser und die anderen politischen Konsorten. Zum Schwätzen. Nicht um Opel-Fahrzeuge zu kaufen.
17:08
Er hat doch Recht. Aber das wollen hier einige nicht sehen. Was vom GM Management zu halten ist konnte man noch vor einigen Monaten in den USA sehen. Da waren die schon fast platt und reisten für die Mrd. Staats-Dollar noch im Firmenjet nach Washington.
#2 fahren Sie denn einen Opel aus Solidarität?
16:00
Fettmar Gabriel von der Partei der Currywurst-Esser greift das Management von GM an. Mir kullern die Tränen die Backen runter. Wenn nur 50.000 SPD-Wähler jedes Jahr einen Opel gekauft hätten, brauchten wir uns um Opel keine Sorgen machen. Opel kaufen - nicht schwätzen, Herr Gabriel. Nur das hilft den Opelanern.
09:20
Ein Windbeutel greift Management an...ich finde das echt stark!