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Ermittlungen gegen Opel-Betriebsrat Franz wegen Untreue

28.11.2011 | 10:49 Uhr
Ermittlungen gegen Opel-Betriebsrat Franz wegen Untreue
Der scheidende Opel-Betriebsratschef Klaus Franz - gegen ihn wird wegen des Verdachts der Untreue ermittelt. Foto: dapd

Karlsruhe/Bochum.   Die umstrittenen Zusatzzahlungen für Opel-Betriebsräte haben Folgen: Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Betriebsrat-Chef Klaus Franz wegen Untreue. Es geht um bis zu 1500 Euro monatlich.

Die Staatsanwaltschaft Darmstadt ermittelt gegen den scheidenden Opel-Betriebsrat-Chef Klaus Franz wegen Untreue. Dies bestätigte ein Sprecher der Behörde am Montag. Anlass der Ermittlungen seien umstrittene Sonderzahlungen , die Opel-Betriebsrat-Mitglieder erhalten hätten.

Laut einem Bericht der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ von Mitte Oktober sollen Franz und zwei weitere Betriebsrat-Mitglieder bis zu 1500 Euro monatlich für ihre Arbeit von Opel erhalten haben. Damit würden Überstunden der Betriebsräte entlohnt.

Opel hält solche Zahlungen dem Bericht zufolge nach dem Betriebsverfassungsgesetz für zulässig. Arbeitsrechtler sähen darin jedoch einen Verstoß gegen das gesetzliche Gebot, dass Betriebsrat-Arbeit unentgeltlich sein soll, weil sich Arbeitgeber Betriebsräte ansonsten mit Extrazahlungen gefügig machen könnten. (AFP)

DerWesten

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Kommentare
28.11.2011
17:56
Umarme deine Gegner
von xxyz | #7

Das ist für die Unternehmen doch gut investiertes Geld. Deshalb werden die Betriebsratsmitglieder, von denen viele sich nur für den eigenen Kündigungsschutz und einen lauen Tag interessieren, noch unglaubwürdiger.

28.11.2011
12:38
Stete Gehaltserhöhungen für Betriebsratsmitglieder sind normal!
von KamSahSiegteTraurig | #6

Wenn die Bundesstaatsanwaltschaft sich mal die Gehaltserhöhungen zum Beispiel in Callcentern anschauen würde , dann wird auffällig, dass es aufällig von Betriebsratsmitglieder sind und viele Arbeitnehmer gehen seit der Euro-Einführung weiter so gut wie leer aus. Was sich leider auch eingeschlichen hat, Arbeitnehmer mit Schwerbehinderungen werden gerne in Kollektiv aus Betriebsräte und Integrationsfachdienste, die eigentlich die Interessen der Schwerbehinderte vertreten sollen, mit wachsender Leidenschaft aus dem Arbeitsleben gekickt. Das mit Opel und Neozis sind nur einige gängige Fehler in unserem Land. Deutschland hat sich als soveränes Land nicht nur abgewertet, sondern auch gesellschaftlich ganz weit unter demokratischen Niveau entwickelt. Zivilcourage ist kein Bestreben in diesem Land, weil es sich nicht lohnt, eher ein Hohn wird man sich einheimsen.
Der technische Fortschritt wird immer mehr nur dür Aktionären wohlwollend genutzt und die Gesellschaft als "Volk" wird technisch immer besser K-O geboxt.

28.11.2011
12:33
Leute wie Franz..
von hajori | #5

... machen die ganze Gewerkschaftsbewegung kaputt und unglaubwürdig.
Leider hat es in der Vergangenheit schon zu viele Fälle gegeben, in denen der Betriebsrat, speziell dere Vorsitzende, zu dicht beim Arbeitgeber saßen und nur Eigeninteressen verfolgten.
Und leider ist es in der gesamten linken Szene viel zu häufig, daß sich deren Mitglieder erst einmal selbst bedienen, sobald sie in entsprechende Psitionen gelangen.

1 Antwort
Hallo, hajori,
von olude | #5-1

als langjähriges Betriebsratsmitglied (heute Rentner) kann ich Ihnen nur voll zustimmen. Aus der anfänglichen Euphorie blieb am Ende nur Resignation. Was hat mich das pfauenhafte Gehabe angekotzt. Und immer das dumme Gequatsche man hätte dem Arbeitgeber was "aus der Tasche gezogen". Der Großteil fühlt sich gebauchpinselt wenn der Personalchef sie duzt, aber gerade dann müßten sie hellhörig werden. Dem Arbeiter kann nichts schlimmeres passieren, als daß sich der Arbeitgeberwille durchsetzt und dem Betriebsrat als "Betriebssachverständigen" Gewerkschaftsrechte eingeräumt werden. Was die linke Szene betrifft, sie ist nicht schlechter als die rechte, man ist nur enttäuschter.

28.11.2011
12:32
Blödsinn !
von roosterkatze | #4

Jetzt können sich die Schwachköpfe wieder zu Wort melden und behaupten Der Betriebsrat sei gekauft worden. Zuzahleungen sind üblich undfür geleistete Überstunden. Wenn der BR keine gute Arbeit gemacht hätte wäre er nicht wieder gewählt worden, oder !!

1 Antwort
schwachkopf
von oldman60 | #4-1

der schwachkopf sind sie selbst oder betriebsrat.jeder weiß das der betriebsrat nur das rausholen kann was der chef geben will und sonst nichts ,außer der betriebsrat hat offene taschen.ich habe eigene erfahrung im öffentlichen dienst damit gemacht .

überstunden für betriebsrätvorsitzende werden fürstlich abgegolten,die anderen kollegen werden mit freizeitausgleich abgespeißt.

28.11.2011
11:31
Blockierter Kommentar.
von engelstrompete | #3

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

28.11.2011
11:26
Fakilaki
von holmark | #2

Fakiliaki auch in Deutschland. War aber immer klar, dass das so oder ähnlich auch hier läuft...

28.11.2011
11:08
Gut so!
von FreieMeinung79 | #1

Ganz davon abgesehen, dass Franz sich immer als "Manager" bezeichnete und weniger alsd AN-Vertreter, davon abgesehen, dass er Bochum opferte um seine Pfründe in Rüsselsheim zu sichern, ...

...ist es richtig, dieser Unsitte nachzugehen! Die Mitglieder BR bekommen nicht nur rechtswidrig diese immensen Zulagen (aus Sicht eines einfachen Arbeiters sind es immense Summen), sondern auch einen kostenlosen Firmenwagen (steuerfrei) und genießen Kündigungsschutz! Das LETZTE ist nämlich die Entschädigung für MEHRstunden. Andere Mitarbeiter bekommen bestenfalls Freischichten, hier fließt Cash und nicht zu knapp. Dafür müssen die nicht mal am Band arbeiten.

Faktisch hat OPEL hier den BR gekauft, wieso schreibt das keiner? Wofür gibt es KOMMENTARE in Zeitungen?

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