Latoya Jackson schürt Mordthese
12.07.2009 | 17:21 Uhr 2009-07-12T17:21:00+0200Los Angeles. Latoya Jackson, die Schwester des verstorbenen King of Pop, ist überzeugt: Michael wurde ermordet. Damit erhalten die Verschwörungstheorien um den Tod des Sängers neue Nahrung.
Die Verschwörungstheorien um den Tod von Michael Jackson haben neue Nahrung erhalten: Die Schwester des verstorbenen Popstars, LaToya Jackson, glaubt, dass ihr Bruder seines Geldes wegen ermordet wurde. «Er war tot mehr wert als lebendig», zitierte sie die britische Zeitung «News of the World» am Sonntag.
Ihr Bruder sei einer Verschwörung zum Opfer gefallen, sagte LaToya Jackson im Gespräch mit «News of the World» und «Mail on Sunday». Sie wisse, wer für seinen Tod verantwortlich sei, und sei entschlossen, diese Personen vor Gericht zu bringen. Namen könne sie wegen der laufenden Ermittlungen nicht nennen.
Geld und Schmuck verschwunden
«Michael war wegen seiner Musikrechte weit über eine Milliarde wert, und jemand hat ihn deshalb getötet», sagte die 53-Jährige. Sie äußerte die Vermutung, dass dem Popstar starke Medikamente verschrieben worden seien, um ihn gefügig zu machen und zu kontrollieren. Außerdem sei er absichtlich von seiner Familie ferngehalten worden. «Michael wurde kontrolliert. Keiner kam zu ihm durch», sagte seine Schwester laut «News of the World».
Nach seinem Tod seien Geld und Schmuck im Millionenwert entwendet worden. «Michael hatte immer Bargeld im Haus, normalerweise rund zwei Millionen Dollar», sagte sie. Als sie am Tag seines Todes eingetroffen sei, habe sie aber weder Geld noch Schmuck vorgefunden.
LaToya Jackson zeigte sich ferner überzeugt, dass ihr Bruder gegen seinen Willen zu den geplanten Comeback-Konzerten in London gezwungen wurde. «Er wollte keine 50 Shows machen, er wollte nur zehn machen», sagte sie. «Aber er wurde bedrängt.»
Gedenkfeier in Gary
Michael Jacksons Heimatort Gary im US-Staat Indiana nahm am Freitag Abschied von seinem berühmten Sohn. Zwei Wochen nach dem Tod des «King of Pop» kamen in einem Baseball-Stadion der Stadt mehr als 6.000 Menschen zu einer Gedenkfeier zusammen. An der Veranstaltung nahmen nach Angaben der Organisatoren auch mehr als 30 Mitglieder der Jackson-Familie teil, darunter Vater Joe.
Michael Jackson habe Gary weltweit bekannt gemacht, sagte Bürgermeister Rudy Clay. Der Popstar verbrachte seine Kindheit in einem Haus in der Nähe des Baseball-Stadions, in dem seine Fans nun um ihn trauerten. Nach der Veröffentlichung des ersten Albums der Jackson 5 im Jahr 1969 - Michael war damals elf - zog die Familie nach Kalifornien. Seit Jacksons Tod am 25. Juni pilgerten zahlreiche Fans nach Gary, 50 Kilometer südöstlich von Chicago.
Anhörung im Sorgerechtsstreit vertagt
Der Sorgerechtsstreit um Michael Jacksons Kinder wurde unterdessen erneut vertagt. Die nächste richterliche Anhörung findet nicht wie ursprünglich geplant am morgigen Montag, sondern erst eine Woche später, am 20. Juli, statt. Ein Richter habe dem Antrag von Jacksons Mutter Katherine und seiner Exfrau Debbie Rowe stattgegeben, teilte ein Anwalt mit. Die Kinder bleiben damit vorläufig weiter in der Obhut ihrer 79-jährigen Großmutter, wie es der verstorbene Popstar in seinem Testament verfügt hat.
Offenbar bemühen sich beide Parteien um eine außergerichtliche Einigung. Die Vertagung ermögliche es, «diese höchst bedeutende Angelegenheit vertraulich und freundschaftlich zu lösen, in einer würdigen Weise zum Nutzen der Kinder», erklärte Katherine Jacksons Anwalt L. Londell McMillan am Freitag.
Unklar ist, ob Rowe überhaupt das Sorgerecht für ihre beiden Kinder, den zwölfjährigen Prince Michael und die elfjährige Paris, beantragen will. Jacksons jüngster Sohn, der siebenjährige Prince Michael II, wurde von einer Leihmutter ausgetragen. (ap)
23:38
Was sollen die Fans glauben? Vermutlich geht es doch nur darum. Wer so viel Geld verdiente wie Jacko es zeit seines Lebens es tat, der ist natürlich von geldgierigen Menschen umgeben. Und so ehrlich den Fans gegenüber, wie Jackson sich gab, war dann in der Realität dann doch nicht: OPs, die er abstritt, seine gelaserte Haut, die er nicht zugab. Und nach der Hetzkampagne gegen ihn als angeblichen Kinderschänder - meine Güte, da würde ja schon OttoNormalverbraucher daran zerbrechen und Depressionen bekommen. Und ich glaube im übrigen auch nicht, das er das tat. Aber er war eben ein Künstler, der glaubte, weil er Geld, Erfolg und Anerkennung bekam könne er die Welt verbessern. Das glaubten schon andere und scheiterten an der harten Realität, in der Vorurteile, Rassenhass, Diskreminierungen und Geldgier die vorherrschenden Handlungsmaxime darstellen. So musste er auf den Boden der Tatsachen landen, das er nämlich auch nur ein Mensch und kein Peter Pan ist. Vermutlich hatte er die falschen Berater. An Erfolge anzuknüpfen, die man als junger Mensch hatte - daran scheiterten ebenfalls auch schon andere. Geld und Macht - ein gefährliches Spiel. In der Vergangenheit, heute und wird es auch zukünftig bleiben.
16:05
Diese Familie versteht es blendend, ihre Cashcow noch im Tod zu melken.
13:06
«Er war tot mehr wert als lebendig»
Also ich bin ja absolut kein Jackson-Fan.
Aber das der so schlecht ist, dass er gerade mal kurze Zeit Geld einspielt ist schon armselig.
Oder meint da wer Er IST tot mehr wert als lebendig und da wurde mal wieder Gloreich Müll übersetzt?
09:23
Das Mädel wird Recht haben mit der Mordthese. Schließlich hatte Jacko viele Verwandte, die gern erben möchten...
07:23
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
04:18
Ohne Nase, keine Beerdigung, fertig.