Jackson-Film kommt im Oktober in die Kinos
21.08.2009 | 09:14 Uhr 2009-08-21T09:14:00+0200
Los Angeles. "This is it" - das ist er, der Kinofilm mit Material von Michael Jacksons letzten Proben. Ende Oktober soll er weltweit zwei Wochen lang auf der Leinwand zu sehen sein.
Ein Kinofilm mit Material von Michael Jacksons letzten Proben soll weltweit zwei Wochen lang auf der Leinwand zu sehen sein. «Michael Jackson: This Is It» soll ab 28. Oktober in die Kinos kommen, Karten sollen schon ab 27. September im Vorverkauf erhältlich sein, wie der Filmverleih Sony am Donnerstag mitteilte. Kenny Ortega, der langjährige Weggefährte Jacksons, der auch die ab Juli geplanten 50 Comeback-Konzerte in London inszenieren sollte, führt bei dem Film Regie.
«Es ist ein sehr privater, exklusiver Einblick in die Welt eines kreativen Genies», erklärte Ortega. «Zum ersten Mal werden Fans Michael sehen, wie sie ihn nie zuvor gesehen haben - dieser große Künstler bei der Arbeit», sagte Ortega. Der Film ist aus rund 100 Stunden Videomaterial von Jacksons Konzertproben von April bis Juni in Los Angeles zusammengeschnitten.
Sony hat die Rechte an dem Film für 60 Millionen Dollar (42 Millionen Euro) gekauft. Das Plattenlabel von Sony hat auch die Musik Jacksons vertrieben. Der «King of Pop» ist mitten in den Vorbereitungen für seine Konzertserie in London am 25. Juni gestorben. (ap)
14:47
Naja ... das er mit 50 nicht mehr so Fit ist, wie mit 20 hätten die Zuschauer ihm sicherlich nach gesehen ... Das er versucht hat seine Performance noch so gut abzuliefern, wie es möglich war, sollte man nicht als bemüht ansehen, sondern als professionell.
James Brown stand mit über 70 noch auf der Bühne und hat ebenfalls seine alten moves abgeliefert. Das sah teilweise auch nicht mehr so schwerelos aus, wie 40 Jahre vorher ... trotzdem hat ihn niemand dafür als bemüht empfunden.
12:40
Ich frage mich was das soll? Ich habe die im Net krusierenden Aufnahmen von den letzten Proben gesehen und das hat mir eher weh getan und hat mit dem kreativen Genie der früheren Jahre nichts mehr gemeinsam. Man spürt das Bemühen bei bestimten Bewegungsabläufen an die alte Form anzuknüpfen - aber letztlich ist es doch nur das Bemühen eines älteren, kranken Mannes, der an seine Grenzen gekommen ist und dem längst jede Leichtigkeit abhanden gekommen ist. Aber vermutlich gibt es genug Fans, die das nicht sehen (wollen) - ich werde mir lieber die alten genialen Videos anschauen und mich an dem Michael Jackson erfreuen, der in den 80ern tatsächlich großartig war!