Feuerwehr veröffentlicht Notruf aus Jacksons Villa
26.06.2009 | 22:47 Uhr 2009-06-26T22:47:00+0200
Los Angeles. Nach dem Tod Michael Jacksons hat die Feuerwehr den Notruf aus seiner Villa veröffentlicht. "Er atmet nicht mehr", rief ein bislang Unbekannter in den Hörer. Die Polizei fahndet nach einem Leibarzt des Popstars. Jackson soll möglicherweise an einer Überdosis Schmerzmittel gestorben sein
Die Feuerwehr in Los Angeles hat am Freitag den Inhalt des Notrufs aus dem Haus von Michael Jackson veröffentlicht. Demnach forderte am Donnerstag ein Unbekannter bei der Notrufnummer 911 Hilfe an. Der Anrufer berichtete, Jackson liege auf einem Bett, er atme nicht und reagiere nicht auf Wiederbelebungsbemühungen. Weiter erklärte der Unbekannte, nur Jacksons Leibarzt sei bei dem 50-jährigen Popstar. Jackson wurde anschließend in die Universitätsklinik von Los Angeles transportiert, wo sein Tod festgestellt wurde.
Polizei fahndet nach Jackson-Arzt
Im Zusammenhang mit dem Tod Jacksons sucht die Polizei einen der Ärzte des Musikers. Sie erhofft sich von dessen Befragung Hinweise, die zur Klärung der Todesursache führen können, wie eine Sprecherin der Polizei in Los Angeles am Freitag mitteilte. Die Polizei habe einen BMW vor Jacksons Haus abgeschleppt, der einem der Ärzte Jacksons gehören soll.
«Wir haben den Arzt bisher nicht befragen können», sagte Karen Rayner. Das Auto sei abgeschleppt worden, weil es Arzneimittel oder andere Hinweise enthalten könnte, die den Gerichtsmedizinern bei der Klärung der Todesursache helfen könnten. Rayner betonte, dass der Arzt nicht als Verdächtiger gelte.
Vergleich mit Tod von Supermodel Smith
Ein früherer Anwalt und Freund der Familie des Popstars berichtete im Sender NBC, dass Jackson Zugang zu verschreibungspflichtigen Schmerzmitteln gehabt habe. Diese soll er nach einem Sturz von einer Bühne eingenommen haben. Bei dem Sturz brach sie Jackson ein Bein und einen Wirbel. Brian Oxman sagte in dem Interview, er sei über Jacksons Schmerzmittel-Konsum besorgt gewesen. Er habe auch die Familie gewarnt und gesagt: «Eines Tages müssen wir das erleben.» Zudem zog Oxman Vergleiche zum früheren Supermodel Anna Nicole Smith. Zwar sei die Todesursache Jacksons noch unklar. «Aber ich hatte Angst vor diesem Tag, und jetzt ist er da.»
Jackson bereitete sich zuletzt in Los Angeles auf ein großes Comeback vor: Für den 13. Juli war in London das erste von insgesamt 50 Konzerten geplant. Die O2-Arena, eine riesige Sport- und Konzerthalle in der britischen Hauptstadt, war ausverkauft. Nach Angaben der Organisatoren wollten 750.000 Menschen Jackson in London sehen. Fans sollen jetzt ihr Geld zurückbekommen. Für die Konzerte im früheren Millennium Dome probte Jackson bereits stundenlang mit Tänzern.
Ärzte kämpften vergeblich um Jacksons Leben
Rettungskräfte versuchten am Donnerstag zunächst, Jackson in seinem Haus in Holmby Hills im Stadtteil Westwood wiederzubeleben. Danach wurde er in die Universitätsklinik gebracht, wo Ärzte eine Stunde um sein Leben kämpften. «Sie hatten keinen Erfolg», sagte sein Bruder Jermaine. Jackson wurde um 14.26 Uhr (Ortszeit) für tot erklärt. «Wir werden immer bei Dir sein, Michael. Wir lieben Dich», sagte der Bruder. Jackson hinterlässt zwei Söhne im Alter von zwölf und sieben Jahren sowie eine elfjährige Tochter.
Musikerkollegen äußerten sich bestürzt über die Todesnachricht. «Die Welt hat einen ihrer Großen verloren, aber seine Musik wird immer weiterleben», sagte Madonna. «Ich kann bei dieser traurigen Nachricht nicht aufhören zu heulen.» Hollywoodstar Elizabeth Taylor, die mit Jackson eng befreundet war, ist nach den Worten ihres Sprechers «am Boden zerstört». Ex-Beatle Paul McCartney zeigte sich traurig und bestürzt. «Er war ein extrem begabter Junge mit einem sanften Charakter.»
Bizarrer Abstieg
Jacksons Tod markiert das tragische Ende eines langen und teilweise bizarren Abstiegs vom Höhepunkt seiner Karriere in den 80er Jahren. Er vereinte damals die «schwarze» und «weiße» Popmusik der USA, dominierte die Charts und begeisterte seine Fans auf der Bühne. Sein Album «Thriller» ist das meistverkaufte Album der Popgeschichte. Seine Karriere wurde zuletzt aber von immer neuen Gerüchten über sein Privatleben überschattet. 2005 wurde er von dem Vorwurf freigesprochen, auf seiner Ranch Neverland einen 13-jährigen Jungen missbraucht zu haben.
Nach dem Bekanntwerden seines Todes spielte der Musiksender MTV Videos aus Jacksons erfolgreichsten Zeiten. Auch viele andere Hörfunk- und Fernsehsender in der ganzen Welt unterbrachen ihre laufenden Sendungen und brachten Sondersendungen. (ap)
22:51
@halali01
Jurist hin oder her, damit beeindrucken Sie mich in keinster Weise. Ihre Kommentare sind geschmacklos und überflüssig. Vielleicht heben Sie sich Ihre dummen Kommentare einfach für Ihr berufliches dasein auf, scheinbar finden Sie da täglich ihresgleichen...
15:47
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09:47
den Kommentaren nach zu urteilen befindet sich unsere Gesellschaft auf dem geistigen und moralischen Weg nach unten.
Soviel Kleingeist, Zynismus, Neid, Hass und Dummheit zeugt davon, dass sich viele Menschen in Deutschland heimlich als Versager sehen die nichts geleistet haben, sich selber hassen und diesem Hass zb. hier, gegenüber Menschen Ausdruck verleihen, die eine Leistung erbracht haben, die sie selbst niemals im Promillebereich erreichen werden.
mein Tipp: besucht eine Selbsthilfegruppe, geht zum Psychiater oder macht eurem Elend selbst ein Ende.
09:41
@23Menschmitniveau:Ihr Köpfchen scheinen Sie ja schon bei dem Wort Phädophilerüberbeansprucht zu haben.Und gleicih weiter zu SchimmiMenden:Halali01 hat eine sehr gute Kinderstube genossen,und Gossenslangssind nun einmal für einen noch tätigen Juristen täglicher Ohrenschmaus.Von den grammatikalischen Ausfällen einiger Kommentatoren auf dieser Seite ganz zu schweigen.Ein schönes Wochenende noch,auch ohne Jacko.
09:02
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09:01
@ #29
Oh, ein Mensch mit Niveau, aber ohne Rechtschreibkenntnisse. Ich bin mir sicher, dass (Achtung: Komma und dass mit Doppel-s) viele Ihrer Hartz IV-Empfänger in der Lage sind, acht Zeilen Kommentar zu schreiben, ohne mindestens 5 (!) Kommata-Fehler einzubauen (selbst nachts im Suff).
Übrigens: Die Welt kommt auch aus dem Springer Verlag. Schon ungeschickt, wenn man sich über etwas äußert, von dem man (trotz Niveau) keine Ahnung hat.
On topic: Ich finde auch, dass die Berichterstattung über den Tod eines einzelnen Menschens auch viel zu weit geht. Es gibt auch heute Nachrichten, die wichtiger sind als der Notruf aus Jacksons Villa.
Ich verstehe auch nicht, warum mein von der WAZ abgebuchtes Geld in eine Sonderbeilage für einen exzentrischen Künstler gesteckt wird.
@ #33: Vielleicht trauern die Menschen aber auch nur, weil diese sonst keinen Inhalt in ihrem Leben haben, als einen King of Pop anzuhimmeln...
09:00
Wenn ich sehe, dass zwei Stunden nach Bekanntwerden von M. Jacksons Tod bereits bei ebay T-Shirts mit seinem Konterfei und Geburts- und Sterbedatum angepriesen werden, wie im TV Sondersendungen gebracht werden und das Radio rund um die Uhr Songs von ihm rauf und runterspielt und ich dann daran denke, wie auf diesem Menschen noch bis vorgestern herumgehackt wurde seitens der Medien, kaum ein Lied im Radio lief geschweige denn im TV, bis auf negative Schlagzeilen, etwas über ihn gebracht wurde, dann könnte ich, mit Verlaub gesagt, kotzen über so viel Heuchelei!
08:53
Boah, ist das ekelig, was hier so geschrieben wird. Da sieht man mal, wie tief Menschen aus Neid sinken können: Ihr Hetzer seid doch alle nur neidisch, weil ihr es nicht soweit gebracht habt, wie Michael Jackson. Der Frust über eurer eigenes erfolgloses Leben trieft doch nur so aus euren armseligen Kommentaren. Aber glücklicherweise hat der gestrige Tag ja gezeigt, daß es weltweit Millionen von Menschen gibt, die Michael Jackson ehrlich zu schätzen wissen und nicht so arme neidvolle Würste sind wie ihr! In diesem Sinne noch frohes Hetzen, eure Psychen brauchen es wohl...!
08:42
klönnen hört sich doch nett an..., muss aber können heissen, sowie hinter Jesse Jackson sich gefälligst ein Komma einzufinden hätte
08:40
Ja, ja, die Jungs hier wissen genau Bescheid, dass der frei gesprochene, aller Wahrscheinlichkeit nach asexuelle Jackson natürlich doch schuldig war, obwohl er von einem bigotten, weissen amerikanischen Staatsanwalt über Jahre geradezu gejagt wurde.
Als bekennder Nicht-Fan von ihm zolle ich ihm aber den Respekt, den er a) als Toter und b) als absoluter Jahrhundertkünstler verdient hat. Fred Astaire(!) sagte kurz vor seinem Tod, dass Jackson sein einzig wahrer Nachfolger sei.
Eine Tragödie, in der sich jedes Eislaufeltern-Kind wiederfindet, jeder Schwarze, unter anderem der Bürgerrechtler Jesse Jackson
sieht auch die Brisanz, die hinter dem Einzelschicksal Jackson`s steht.
Man musste auch Kurt Cobain nicht mögen, um dennoch seine Bedeutung für eine ganze Teeniegeneration zu verstehen. Oder die Monroe, Hendrix, oder Elvis, oder, oder , oder...
Und wie jemand drauf ist, der keine Lieder hat, also die Musik als unwichtig abtut, klönnen wir uns alle vorstellen. Also, mal kurz raus aus dem Priestergewand und für ein, zwei Wochen Toleranz zeigen. Und Fernseher ausschalten.