Fans trauern um Jackson
27.06.2009 | 11:29 Uhr 2009-06-27T11:29+0200Mit Bestürzung haben Fans in aller Welt die Nachricht vom Tod des Pop-Stars Michael Jackson aufgenommen.
Mit Trauer und Bestürzung haben Fans in aller Welt die Nachricht vom plötzlichen Tod des Pop-Stars Michael Jackson aufgenommen. In vielen Ländern, etwa in Australien und Südkorea, wurde das laufende Fernsehprogramm unterbrochen, um an den «King of Pop» zu erinnern. Selbst der venezolanische Präsident Hugo Chávez sprach von einer «traurigen Nachricht».
Viele Fans verbanden die Erinnerung an die großen Erfolge des Sängers mit Mitleid für sein Schicksal in den letzten Jahren. Die australische Promi-Reporterin Di Rolle sprach von einem «gefolterten Genie». Michael Jackson sei «ein sehr komplizierter, fremdartiger Mensch» gewesen, sagte Rolle dem Fernsehsender Sky News. «Die Frauen liebten ihn, und auch die Männer. Das ist ein sehr trauriger Tag».
Viele Fans gaben ihrer Trauer im Internet Ausdruck. Bei Facebook wurden innerhalb kurzer Zeit Dutzende von Erinnerungsseiten gestartet. «Ich hatte Tränen in den Augen, als ich es gehört habe», sagte der 19-jährige Australier Charles Winter, der bei Facebook eine Petition gestartet hatte, um Jackson dazu zu bewegen, auch Australien in sein Konzertprogramm in diesem Jahr aufzunehmen. «Es ist egal, ob man 40, 60 oder 20 ist, seine Musik spricht jeden an.»
Auch die Mode beeinflusst
In der malaysischen Hauptstadt Kuala Lumpur sagte der 33-jährige Hafiz Mustapha, Jackson habe auch die Modewelt beeinflusst. «Von seiner auffälligen roten Jacke über seinen Haarschnitt bis zu seinen Hosen über den Knien - es ist wirklich traurig, dass er jetzt gegangen ist.» Aber der IT-Spezialist Ivan Ho denkt, dass dem Künstler der Erfolg in den Kopf gestiegen ist. «Er ist ein Spinner.» Mit seinem Geld hätte er viel mehr für Wohltätigkeitsorganisationen tun können, als sich Schönheitsoperationen zu unterziehen.
Für viele japanische Fans kam die Nachricht wie ein Schock. Die Musikkritikerin Michiko Suzuki sagte: «Alle imitierten seinen 'Moonwalk', als das ein Hit war. Er war wirklich ein Superstar.» Auch in Südkorea versuchten viele Popstars, seinen Stil zu adaptieren.
Unglaubliches Talent
In der Zona Rosa der mexikanischen Hauptstadt verbreitete sich die Nachricht vom Tod Michael Jacksons wie ein Lauffeuer von Mund zu Mund. Die 18-jährige Gymnastin Yael Perez sagte, sie sei schockiert gewesen, ihre zwei Freundinnen hätten es ihr unter Tränen erzählt. Der 30-jährige Michael-Jackson-Imitator Esteban Rubio erwies dem Vorbild eine spontane Straßen-Hommage. «Ich bin so traurig, als ob ein Teil meines Lebens abgerissen wäre», sagte Rubio.
In Brasilien sagte der Filmregisseur und Musiker Felipe Machado, Jackson sei «vielleicht der beste Darsteller gewesen, den es je gegeben hat». Der frühere Kulturminister Gilberto Gil meinte: «Es macht mich sehr traurig zu sehen, dass ein so großes und unglaubliches Talent uns so früh verlassen hat, ein Talent, das uns alle mit einigen wunderbaren Momenten erfüllt hat. Ich werde den King of Pop vermissen.» (AP)
08:14
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13:32
ich denke nicht, dass er die Kinder missbraucht hat. Die Leute habe nur auf sein Geld abgesehen! Er wird uns fehlen und immer in unseren Hezen weiter leben!
10:31
Man sollte erst denken, dann schreiben! Wenn er wirklich diese Kinder missbraucht hätte, hätte sicher keine Mutter auf dieser Welt sich einfach nur mit einem Schweigegeld abspeisen lassen!
22:45
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20:49
Trauer? Bei mir nicht. Die Welt hat andere Probleme. Zum Beispiel Kindesmissbrauch. Wenn man MJ heißt, kommt man ungestraft davon. Stattdessen wird in den Medien seine Vorbildfunktion bejubelt. Jetzt gibt es eine Gefahr weniger, er kann kein Unheil mehr anrichten. Villeicht gerade noch rechtzeitig, um seine eigenen (?) Kinder vor noch größerem Schaden zu bewahren.