Familie sieht Medikamente als Ursache für Jacksons Tod
26.06.2009 | 14:20 Uhr 2009-06-26T14:20:00+0200
Los Angeles. Nach dem Tod des Popstars Michael Jackson ist die Todesursache weiter unklar. Die Familie des Musikers vermutet allerdings einen Medikamentenmissbrauch. Der Anwalt der Familie erklärte, der Tod sei "nicht unerwartet" gewesen. Fans auf der ganzen Welt trauern um den "King of Pop".
Der Tod des «King of Pop» Michael Jackson hat weltweit Trauer und Fassungslosigkeit bei Fans, Freunden und Kollegen des Musikers ausgelöst. Jackson erlitt am Donnerstag im Alter von 50 Jahren einen Herzstillstand in Los Angeles, die genaue Todesursache sollte durch eine Autopsie geklärt werden. Hunderte weinende Anhänger versammelten sich vor der Klinik, Internetseiten wurden mit Trauerbekundungen überschwemmt. Am Abend wollten Fans in Köln vor dem Dom eine Trauerfeier mit Lichterkette für Jackson veranstalten.
Jackson brach am Donnerstagnachmittag in seiner Villa in einem Nobelviertel der kalifornischen Metropole Los Angeles zusammen. Rettungskräften brachten ihn ins Universitätskrankenhaus der Stadt, wo er nach Kliniksangaben das Bewusstsein verlor. «Sein Tod wurde um 14.26 Uhr (23.26 Uhr MESZ) festgestellt», sagte ein Sprecher.
Team von Ärzten im Einsatz
Jacksons sichtlich erschütterter Bruder Jermaine berichtete, ein ganzes Team von Ärzten habe länger als eine Stunde lang versucht, das Leben seines Bruders zu retten. Michaels persönlicher Arzt habe sofort nach dessen Zusammenbruch in dessen Haus Wiederbelebungsversuche begonnen. Jacksons Leiche sollte noch am Freitag obduziert werden.
Der plötzliche Tod Jacksons kurz vor einem groß angekündigten Comeback heizte Spekulationen über die Todesursache an. Familie und Freunde verwiesen auf den Medikamentenkonsum des Superstars. Jacksons Tod sei «nicht unerwartet» gekommen, sagte der Anwalt der Familie, Brian Oxman, dem Sender CNN. Der Sänger habe in jüngster Zeit in «erheblichem Umfang» verschreibungspflichtige Medikamente eingenommen, um sich auf seine bevorstehenden Comeback-Konzerte vorzubereiten.
Ex-Manager macht Ärzte verantwortlich
Ein früherer Manager und Freund machte «kriminelle» Ärzte für Jacksons Tod verantwortlich: Die Mediziner hätten die Hypochondrie des Superstars ausgenutzt und ihn für «tausende und abertausende Dollar» mit Medikamenten und Vitaminen versorgt, sagte Tarak Ben Ammar. Bereits Ende Mai hatte es wegen einer Verschiebung der Comeback-Tournee Spekulationen um den Gesundheitszustand des Musikers gegeben.
Während sich hunderte weinende und tanzende Fans vor der Klinik und vor Jacksons Haus in LA versammelten, trafen Trauerbekundungen aus aller Welt ein. Japanische Minister äußerten ihre Betroffenheit ebenso wie die Nelson-Mandela-Stiftung in Südafrika. Sängerkollegin Madonna bekannte: «Ich kann nicht aufhören zu weinen». Jacksons erste Ehefrau Lisa Marie Presley erklärte: «Mir bricht das Herz, wenn ich an seine Kinder denke.» Produzent Quincy Jones, der Jackson in den 80ern zu Kultstatus beförderte, sagte: «Er hatte alles - Begabung, Anmut und Perfektion.»
Auch in Deutschland reagierten die Michael-Jackson-Fans erschüttert. Internetseiten wie «malibufanclub.de» und «mjfan.de» veröffentlichten schwarze Trauerseiten mit Kerzen und Fotos von Jackson. Die Seite «mjackson.net» appellierte an die Fans, mit ihrer Trauer nicht allein zu bleiben, sondern sich Eltern, Geschwistern oder Freunden anzuvertrauen oder die Nummern der Telefonseelsorge anzurufen.
Comeback geplant
Eigentlich hatte Jackson nach jahrelanger Bühnenabstinenz im Juli mit einer Serie von rund 50 Konzerten wieder ins Rampenlicht treten wollen. Es sollte «der letzte Vorhang» in einer von Höhen und Tiefen geprägten mehr als 40 Jahre dauernden Karriere werden. Mit seiner markant hohen Stimme und seinem unerreichten Tanztalent war Jackson schon als Sechsjähriger als Teil der Bruder-Band Jackson Five eine Berühmtheit. Zum «King of Pop» wurde er 1982 mit dem Album «Thriller": Mit mehr als 41 Millionen verkauften Exemplaren avancierte es zur bestverkauften Platte aller Zeiten. Der Ruhm allerdings machte dem Künstler offenbar zu schaffen, immer exzentrischer wurden sein Verhalten und seine Erscheinung.
Der Tiefpunkt wurde mit Vorwürfen des Missbrauchs minderjähriger Jungen erreicht. Zunächst mit Hilfe einer Millionenzahlung und später mit einem Freispruch wurden die Akten geschlossen, doch der Imageschaden blieb. Jackson führte in den letzten Jahren ein Nomadenleben und kämpfte zuletzt auch mit finanziellen Schwierigkeiten. (afp)
01:39
#12 Man kann nichts entfernen, wo nichts ist!
Das müssten sie doch am allerbesten wissen.
Jedenfalls entsteht dieser Eindruck beim durchlesen ihres Kommentares oder fragen sie #19!!!
19:33
#20 von lalalo
Farrah Facett hat hier einen eigenen Artikel
http://www.derwesten.de/nachrichten/nachrichten/panorama/2009/6/26/news-123736441/detail.html
19:16
#19 von mecker
da bleiben wir doch lieber bei den Egerländern, Oberkrainern und Mickie Krause (Finger im Po, Mexiko), oder?
19:14
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
18:30
Alle schreiben sie von MJ, wer ist das, aber keiner schreibt von Farah Fawcett, denn sie ist auch Gestorben. Wenigsten ein Engel im Himmel, Mj gehört in die Hölle. Er soll ja nicht auf die Wolke springen Wo Elvis drauf ist.
18:24
Die Welt ist nicht erschüttert sondern erleichtert, das sowas endlich weg ist. wenn er im radio ist, schalte ich sofort aus.
Und was mit den Fans los sollen sie doch auf draufgehen, dann sind diese Schreihälse und Gehirnlose auch weg.
18:15
Da wird sich aber Dr. Tod sich freuen. Er hat ein Ausstellungsstück mehr.
18:08
Mir egal...
ich kenne den nicht !
17:54
seid wann sind Drogen Medikamente???
Man merkt schon an den vielen Kommentaren, das die ganze Welt erschuettert ist.
Sorry, aber Du warst nie ein Vorbild.
17:52
ich finds dumm wie viele schreiben er hätte verdient zu sterben. mir tut es verdammt leid für ihn. nur weil ihr ihn nich mögt heißt es nicht dass es gut is wenn er stirbt. ihr müsst euch seine musik ya nich reinziehn .__.
ihr seit doch nur neider. erreicht ihr erstmal das was er erreicht hat.